Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
Elmar Wolf (* 14. August 1939 in Bann (Pfalz); † 8. November 2006 in Queidersbach) war ein deutscher Blasmusiker, Komponist, Orchesterchef, Musikverleger und Produzent.
Inhaltsverzeichnis |
Elmar Wolf studierte bereits als 14-Jähriger am Pfälzischen Konservatorium in Kaiserslautern die Fächer Posaune und Theorie. Nach ersten musikalischen Erfahrungen in der Tanzkapelle seines Vaters Ernst Wolf knüpfte er Kontakte zu bekannten tschechischen Komponisten wie Karel Vacek, Jaromir Vejvoda und anderen.
Bekannt wurde Wolf vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Ernst Mosch, bei dessen Original Egerländer Musikanten er von 1975 bis 1986 Posaune spielte.
1977 gründete Wolf den Ewoton-Musikverlag und zwei Jahre später gemeinsam mit Mosch den Mosch-Musikverlag. Sie veröffentlichten die Original-Arrangements von Ernst Mosch und seine(n) Original Egerländer Musikanten im Druck. 1986 trennten sich die Wege von Wolf und Mosch.
1989 gründete Wolf sein eigenes Orchester, Elmar Wolf und die Neuen Egerländer. Einige der Musiker hatten zuvor auch bei Moschs Egerländern gespielt. Sein Sohn Bernd Wolf übernahm 1997 den Ewoton Musikverlag und gründete mittlerweile sein eigenes Orchester. Elmar Wolf gründete 1998, ein Jahr nach der Übergabe des Ewoton-Verlages an seinen Sohn, einen weiteren Musikverlag, Edition Musikantenland. Dieser wird seit seinem Tod von seinem Enkel Patrick Wolf weitergeführt. Zusammen mit dem Dirigenten Georg Ried veröffentlichte Wolf 1999 eine Bildbiographie über Ernst Mosch und sein Orchester in seinem Verlag.
Für seine verlegerische Tätigkeit und seine Verdienste um die Musik erhielt Elmar Wolf mehrere Auszeichnungen, darunter die Robert-Stolz-Ehrenurkunde und den Lichtenbergpreis des Kuseler Musikantenlandes.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolf, Elmar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Blasmusiker, Orchesterchef, Musikverleger und Produzent |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1939 |
| GEBURTSORT | Bann (Pfalz) |
| STERBEDATUM | 8. November 2006 |
| STERBEORT | Queidersbach |