Ella Asbeha (auch Kaleb, sabäisch ʾlʾṣbḥh, griechisch El(l)esbaas genannt; * um 500; † um 540) war Negus von Aksum (im heutigen Äthiopien) von ca. 520 bis zu seinem Tod. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher Aksums. In der äthiopischen Kirche wird er als Heiliger verehrt.
Auch wenn über den christlichen Herrscher von Aksum Ella Asbeha, so sein Thronname, sogar mehrere westliche spätantike Autoren berichten (beispielsweise Prokopios von Caesarea [der ihn Hellestheaios nennt], Johannes Malalas), so ist doch die exakte Dauer seiner Herrschaftszeit nicht genau bekannt. Ella Asbeha, dessen Vater Tazena hieß, stand in relativ engem Kontakt mit dem oströmischen Reich. Von Kaiser Justin I. erbat er auch Unterstützung im Kampf gegen die Himjariten (im heutigen Jemen). Deren König Yusuf Asar Yathar, der zum jüdischen Glauben konvertiert war, hatte ein Massaker an Christen in der Stadt Nadschran zu verantworten. Auch römische Händler wurden von Himjariten ermordet. So kam es, nachdem bereits 518 eine aksumitische Invasion gescheitert war, im Jahr 525 zu einer erneuten Intervention Aksums in Südarabien, nun jedoch mit römischer Unterstützung.
Diesmal hatten die Aksumiten mehr Erfolg, die Himjariten unterlagen und mussten die aksumitische Oberhoheit (vorläufig) anerkennen. Ella Asbeha ließ Truppen zurück und setzte einen Marionettenherrscher bei den Himjariten ein; dieser wurde jedoch einige Jahre darauf von Ella Asbehas General Abraha gestürzt. Abraha machte sich selbst zum neuen König im Jemen. Versuche, ihn zu unterwerfen, scheiterten (vgl. auch Prokopios, de bello Persico, I 20).
Ella Asbeha ließ Goldmünzen prägen, auch auf Inschriften wird er erwähnt. Als einziger aksumitischer Herrscher taucht er im äthiopischen Nationalepos Kebra Negest auf. Über sein Lebensende kursieren legendenhafte Berichte; so soll er seine Krone nach Jerusalem geschickt haben und Mönch geworden sein.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ella Asbeha |
| ALTERNATIVNAMEN | Kaleb; Elesbaas (griechisch); Ellesbaas (griechisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | Negus von Aksum (im heutigen Äthiopien) |
| GEBURTSDATUM | um 500 |
| STERBEDATUM | um 540 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."