Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Elise Averdieck

- Elise Averdieck -

Elise Averdieck :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Elise Averdieck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Porträt (1905) von Rudolf Dührkoop

Elise Averdieck (* 26. Februar 1808 in Hamburg; † 4. November 1907 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin, Schulleiterin sowie die Gründerin des Kranken- und Diakonissenmutterhaus Bethesda in Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Else Averdiek hatte zwölf Geschwister, zu deren Unterstützung sie nach der Schulzeit zu Hause blieb, um ihnen im Haushalt zu helfen. Im Jahr 1837 eröffnete sie in der Vorstadt St. Georg eine Vorschule für Knaben und übernahm in der St. Georger Sonntagsschule des Pfarrers Johann Wilhelm Rautenberg die Mädchenabteilung, nachdem sie den Rationalismus in ihrem Weltbild gegen den christlichen Gottglauben eingetauscht hat.

Im Jahr 1849 trifft Elise Averdieck mit dem Hermannsburger Erweckungsprediger Ludwig Harms zusammen, dessen Predigt sie zutiefst beeindruckt. Im Rückblick auf ihre erste Begegnung schreibt sie später, das habe der „liebe Gott ganz allein getan“. Sie habe in Hermannsburg Eindrücke empfangen, die für ihr ganzes Leben wichtig und entscheidend gewesen seien.[1]

Elise Averdieck arbeitete mit in dem von Amalie Sieveking gegründeten Frauenverein für Armen- und Krankenpflege. Im Herbst 1856 gab sie ihre Schule auf und eröffnete mit zwei Freundinnen in einem gemieteten Haus das Krankenhaus „Bethesda“. Da das Haus zu klein wurde, kaufte sie im Juni 1859 zwei Häuser, die sie zu einem Kranken- und Diakonissenmutterhaus ausbaute, das 1860 dem Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissen-Mutterhäuser angeschlossen wurde. Im Jahr 1869 ermöglichte sie die Gründung einer Diakonissenanstalt in Braunschweig. Im Herbst 1881 legte sie ihr Amt nieder.

[Bearbeiten] Ehrungen

In Hamburg und Rotenburg wurden Straßen nach ihr in Elise-Averdieck-Straße umbenannt.

In der ev.-luth. Diakonissenanstalt Braunschweig Marienstift ist das Elise-Averdieck-Haus, ein Wohnhaus, nach ihr benannt.[2]

Aufgrund ihres sozial-karitatives Engagements wurde Elise Averdieck seit 1977 in der Reihe der zwölf neuzeitlichen Apostel und Apostelinnen der Apostelkirche (Hamburg-Eimsbüttel) aufgenommen. Im Altarraum der Kirche erinnern Porträts von Persönlichkeiten der neueren Geschichte an deren beispielhaftes Wirken im Dienste der Menschheit.[3]

[Bearbeiten] Werke

Elise Averdieck schrieb Romane, darunter auch vielgelesene Kinderbücher:

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Inke Wegener: Zwischen Mut und Demut, S. 333.
  2. Elise-Averdieck-Haus
  3. Die anderen elf sind Oscar Romero 1895–1981, Anna Paulsen 1895–1981, Dorothee Day 1897–1980, Simone Weill 1909–1943, Ernst Barlach 1870–1938, Albert Schweitzer 1875–1965, Mathilde Wrede 1864–1928, Sophie Scholl 1921–1943, Hermann Stöhr 1898–1940, Martin Luther King 1920–1968 und Dietrich Bonhoeffer 1906–1945.

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Elise Averdieck - En savoir plus

Rencontre Elise Averdieck - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.