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Elbehochwasser 2006 :

femme russe

Elbehochwasser 2006

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Elbe am 3. April in Dresden bei etwa 7,40 Meter – In Dresden blieb das Hochwasser unter der bedrohlichen Marke von 8 Metern.
Elbe am 3. April in Dresden bei etwa 7,40 Meter – In Dresden blieb das Hochwasser unter der bedrohlichen Marke von 8 Metern.
Elbe am Abend des 8. April in Bad Schandau - der Pegel ist dort schon um über einen Meter zurückgegangen.
Elbe am Abend des 8. April in Bad Schandau - der Pegel ist dort schon um über einen Meter zurückgegangen.

Das Elbehochwasser im März und April 2006 gehörte fast am gesamten Flussverlauf zu den stärksten Hochwassern, die an der Elbe je gemessen wurden und unterscheidet sich insofern von den für die Elbe normalen Frühjahrshochwassern, die durch Tauwetter im Oberlauf ausgelöst werden. Betroffen waren unter anderem die Tschechischen Zuflüsse Moldau und Eger, Teile der beiden Muldeflüsse und fast der gesamte Verlauf der Elbe von Hradec Králové (Königgrätz) über den tschechischen und sächsischen Oberlauf bis in den norddeutschen Mittel- und Unterlauf. Vor allem im unteren Mittellauf ist das Hochwasser mit dem Hochwasser von 2002 vergleichbar, durchlief den Flusslauf aber in einer viel längeren Flutwelle.

Anfang April wurden einige Städte wie das niedersächsische Hitzacker weitgehend überflutet. Die Marke der Jahrhundertflut von 2002 wurde an einigen Orten erreicht oder sogar übertroffen. In Lauenburg geschah dies bereits am 7. April.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ursache und Auslöser

Schneehöhe im vergleichsweise niedrigen Osterzgebirge im März 2006
Schneehöhe im vergleichsweise niedrigen Osterzgebirge im März 2006

Auslöser für das Hochwasser war starkes Tauwetter in den Mittelgebirgen am Oberlauf der Elbe. In den Kammlagen des Erzgebirges, Böhmischen Mittelgebirges sowie im Böhmerwald und Riesengebirge sammelten sich im gesamten Winter Schneehöhen bis über 1,5 Meter. Durch vorhergehende kurze Tauprozesse und die lange Liegezeit war der Schnee vergleichsweise stark komprimiert und wasserreich. Ende März kam es dann durch einen starken Temperatursprung und hohe Niederschläge zum raschen Abschmelzen der Schneemassen. Im Erzgebirge fiel der Niederschlag vergleichsweise niedrig aus, so dass es an den Nebengewässern der oberen Elbe zu keinem gefährlichen Hochwasser kam. Anfang März kam es an diesen Gewässern bereits zu Hochwassern, die durch Eisversatz gefährlicher wirkten. Starke Niederschläge fielen Ende März dann insbesondere im Süden Tschechiens und im zentralen Böhmischen Becken.

Für das starke Anschwellen des Flusses am unteren Mittellauf müssen weitere Ursachen gesucht werden. Zum einen wurden im südlichen Mittellauf, vor allem in Sachsen-Anhalt Deichanlagen erhöht und auf ganzen Strecken seit 2002 erneuert. Diese hielten der Elbe stand und verhinderten das Überschwemmen der Retentionsräume wie noch 2002. Einher geht dies mit ungünstiger Flussverbauung. Ein weiterer Grund für das Übersteigen der Hochwassermarke von 2002 nördlich von Magdeburg liegt in der gestreckten Flutwelle, die auf der mehrere hundert Kilometer langen Strecke von Niedersachsen bis zur Moldaumündung gleichzeitig die höchsten Alarmpegel auslöste. Im Mittellauf verringerte sich die Fließgeschwindigkeit, wodurch es zur Stauchung der Welle kam.

Als Ursache für die wiederholten katastrophalen Hochwässer kommen Abholzung der Wälder am Oberlauf in Frage, die früher das Wasser zurückgehalten und "dosierter" abgegeben haben. Allerdings ist dabei fraglich, ob bei durch Frost versiegeltem Boden Einfluss durch Vegetation bestehen kann. Insbesondere über die Stauanlagen der Moldau wurde das Hochwasser sehr stark künstlich dosiert und kontrolliert.

[Bearbeiten] Betroffene Gebiete

[Bearbeiten] Tschechien

Im südlichen Tschechien traten mehrere Nebenflüsse der Elbe über; große Gebiete mussten evakuiert werden. Auch die Elbe selbst stieg so hoch an, dass es zu Evakuierungen kam. In Tschechien kamen bei den Hochwassern der Flüsse mehrere Menschen ums Leben.

[Bearbeiten] Sachsen

Hochwasser-Panorama von Radebeul
Hochwasser-Panorama von Radebeul

Der sehr gestreckte Hochwasserscheitel passierte Sachsen zwischen dem 1. und 5. April. In Dresden lag der Pegel am 4. April mit 7,49 etwa 2 Metern unter dem Rekordpegel von 2002. Für einige Stadtteile Dresdens (Kleinzschachwitz, Pillnitz, Laubegast und Gohlis) musste genau wie für zahlreiche Gemeinden in den Landkreisen Sächsische Schweiz, Meißen und Torgau-Oschatz Katastrophenalarm ausgelöst werden. Abgesehen von Störungen im Straßenverkehr (Schließung von zahlreichen Uferstraßen und des Blauen Wunders) war Dresden von dem Hochwasser wenig getroffen. Der Ortsteil Gohlis, dessen Deich bis 7,40 Meter ausgelegt ist, war am meisten gefährdet. Stärker als Dresden wurden die Städte Bad Schandau, Pirna und Meißen vom Hochwasser überschwemmt. In Dresden entstand der meiste Schaden durch überflutete Keller, wenngleich auch vereinzelt, wie in Zschieren, Häuser überschwemmt waren.

In Dresden lag der Pegel der Elbe noch am 18. April, also 2 Wochen nach Durchlaufen des Scheitelpunktes, mit fast 5 Metern mehr als doppelt so hoch wie normal und verblieb damit über Wochen im Pegelbereich des Hochwassers.

[Bearbeiten] Sachsen-Anhalt und Brandenburg

In Sachsen-Anhalt und Brandenburg hielten die Deiche dem Hochwasser stand. Nach dem Hochwasser 2002 wurden die Deichanlagen der Elbe vor allem in diesen beiden Ländern auf ganzen Strecken erneuert. Magdeburg konnte durch den Elbe-Umflutkanal entlastet werden.

In beiden Ländern wurde eher der lang gestreckter Hochwasserscheitel zur Bedrohung, weil dadurch zeitlich sehr lange hoher Druck auf die Deiche wirkte.

[Bearbeiten] Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Durch das Hochwasser im April 2006 überflutete Altstadt von Hitzacker
Durch das Hochwasser im April 2006 überflutete Altstadt von Hitzacker

In Niedersachsen wurde vor allem Hitzacker schwer überflutet. Dort stand das Wasser höher als noch 2002. Hitzacker ist durch keine Deiche geschützt und wurde so im gesamten Stadtkern überschwemmt.

Auch Teile der Altstadt von Lauenburg in Schleswig-Holstein wurden von der Elbe überschwemmt.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Elbehochwasser 2006 – Bilder, Videos und Audiodateien
Commons
 Commons: Hochwasser 2006 in Dresden – Bilder, Videos und Audiodateien

Elbehochwasser 2006 - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Elbehochwasser 2006 - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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