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Eisschollen treten bei Erwärmung und Auseinanderdriften vorher geschlossener Eisflächen an den Polen oder auf Flüssen, Seen etc. auf.
Auf Flüssen treibende Eisschollen können eine Gefahr für Brücken werden. Sie können sich zwischen den Pfeilern aufstauen und so hohe Belastungen auf das Bauwerk ausüben.
Auch die riesigen vom Kontinentaleis der Arktis oder Antarktis abbrechenden Eismassen (Eisberge) werden umgangssprachlich manchmal als Eisschollen bezeichnet.
Der größte Eisberg, der je beobachtet werden konnte, wurde 1956 in der Antarktis gesichtet. Er hatte eine Länge von 335 km und eine Breite von 97 km, also eine Fläche von rund 31.000 km².