Als Eisgang wird das Treiben („gehen“) von Eis auf fließenden Gewässern (Flüssen) bezeichnet. Dieses Phänomen tritt in zwei Perioden auf. Zum einen gibt es Eisgang, wenn sich im Winter Eisschollen auf den Flüssen bilden. Zum anderen kennt man Eisgang in Verbindung mit der Schneeschmelze. Besonders gefährlich ist der Eisgang, wenn sich in einem strengen Winter eine dicke Eisdecke auf einem Fluss gebildet hat und diese durch stark steigende Temperaturen in Verbindung mit Regen aufbricht und so mehrere Tonnen schwere Eisblöcke auf dem Fluss treiben. Diese können Brücken wie beispielsweise die Heidelberger Alte Brücke und am Ufer gelegene Bauten (z. B. des Kölner Cellitinnenklosters Dreifaltigkeit) zerstören. Brückenpfeiler können zum Schutz vor Eisgang mit „Eisbrechern“ ausgestattet sein.
Außerdem können sich Eisbrocken an schmalen Flussabschnitten oder Brückenpfeilern verkeilen und so den Fluss aufstauen. Um größere Schäden zu vermeiden, wurden beispielsweise solche Eisstauungen in Russland schon bombardiert.
Eisgang gibt es in Deutschland nur noch selten. Das liegt vor allem daran, dass die Wintermonate immer wieder durch Wärmeperioden unterbrochen werden. Ein weiterer Grund ist die Einleitung von warmen Abwässern aus Industrie und privaten Haushalten. Diese Abwässer haben dafür gesorgt, dass der Rhein zuletzt im Winter 1963 zugefroren war.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."