Als Einzelgänger werden Lebewesen bezeichnet, die wenige bis keine sozialen Kontakte pflegen.
Einzelgänger als Tiere leben nicht in Gemeinschaften wie Rudel (Wölfe), Schulen (Delfine) oder Herden (Rinder), sondern jagen und ziehen in ihrem eigenen Revier alleine umher. Sie dulden nur zur Paarungszeit die Tiere des jeweils anderen Geschlechts. Viele Raubkatzen sind Einzelgänger (Ausnahme: der Löwe).
Fälschlicherweise werden menschliche Einzelgänger oftmals mit Außenseitern verwechselt, was jedoch auf einem vorurteilenden Irrtum beruht. Außenseiter werden unfreiwillig, wider Hoffnung ausgegrenzt, während sich Einzelgänger bewusst, freiwillig distanzieren. Ignoranz an Integration in den sich anbietenden Gruppierungen treten bei folgenden Bedingungen auf:
Einzelgänger wachsen beispielsweise in Dörfern auf, wo optionale Gruppierungen sehr beschränkt sind. Obwohl man einander leiden kann und keinerlei Spannung besteht, zeigt der Einzelgänger kein Interesse an Integration. Trotz allem fürchtet er sich vor absoluter Isolation, weshalb er die wenigen Kontakte, die er hat (meist Ältere), umso intensiver pflegt. In den Augen sozial integrierter Menschen erscheinen Einzelgänger aufgrund ihrer souveränen, ernsten Einsilbigkeit entweder interessant oder arrogant.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."