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Eingemeindung

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Mit Eingemeindung bezeichnet man die Vergrößerung einer Gemeinde durch Eingliederung von Gemeinden, gemeindefreien Gebieten oder Teilen davon aus ihrem Umland. Auf diese Weise wird aus einer zuvor unabhängigen Gemeinde ein Ortsteil/Stadtteil, der in der Regel den Namen der ursprünglichen Gemeinde beibehält. Diese Ortsteile erhalten teilweise auch eine politische Vertretung, den Ortsrat, Ortsbeirat oder Stadtbezirksrat. Je nach Größe der Ortsteile werden dann manchmal mehrere Ortsteile zu einer Ortschaft oder zu einem Stadtbezirk zusammengefasst. Der gegenteilige Prozess ist die Ausgemeindung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Gründe für Eingemeindungen

Alter Grenzstein zwischen den einst getrennten Großstädten Altona und Hamburg von 1896, der heute noch in der Brigittenstraße, seit 1938 im Hamburger Stadtteil St. Pauli, gepflastert ist.
Alter Grenzstein zwischen den einst getrennten Großstädten Altona und Hamburg von 1896, der heute noch in der Brigittenstraße, seit 1938 im Hamburger Stadtteil St. Pauli, gepflastert ist.

Eingemeindungen erfolgen meist aus finanziellen oder kommunalpolitischen Gründen und werden von den Bürgern der eingemeindeten Ortschaften oft als negativ empfunden, da sie mit einem Verlust ihrer Unabhängigkeit einhergehen.

Oftmals steht die Eingemeindung in Verbindung mit einer Kommunalreform, bei der Tausende von kleineren Gemeinden größeren Städten zugeordnet oder zu Großgemeinden zusammengefasst wurden. Auch Städte wurden von größeren benachbarten Städten eingemeindet, z. B. Harburg zu Hamburg, Charlottenburg zu Berlin, Wattenscheid zu Bochum, Fallersleben zu Wolfsburg, Rheinhausen zu Duisburg.

[Bearbeiten] Deutschland

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden zunehmend kleinere Dörfer zu näherliegenden Städten eingemeindet. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erfolgten auch politisch motivierte Zwangseingemeindungen, wie z. B. Eibingen im Rheingau zu Rüdesheim am Rhein. Im Zuge der Gemeindereform in den siebziger Jahren wurde die Zahl der Gemeinden in den alten Bundesländern durch Zusammenschlüsse und Eingemeindungen von 24.282 (1968) auf 8.513 (2004) verringert. Auch diese Zusammenschlüsse erfolgten nicht immer nach dem Prinzip der Freiwilligkeit, und sorgen teilweise noch heute für Unmut in der Bevölkerung der ehemaligen Gemeinden. In Ostdeutschland fanden in den 1990er und 2000er Jahren umfangreiche Gemeindegebietsreformen statt. Neben dem bezweckten Wegfall kleinster Verwaltungseinheiten wurde dieses Mittel auch bei überschuldeten Kommunen, wie z.B. der Gemeinde Kittlitz oder der Stadt Siebenlehn in Sachsen angewandt. 2007 fand eine kommunale Gebietsreform in Sachsen-Anhalt statt, in Mecklenburg-Vorpommern ist eine solche in Planung.

[Bearbeiten] Österreich

Eingemeindungen sind laufend während des 19. und 20. Jahrhundert durchgeführt worden. So wurden in Wien laufend die ehemaligen Vororte, die noch kleiner waren als die heutigen Wiener Gemeindebezirke eingemeindet. Aber auch bei den anderen Städten war dies der Fall. Bei den Gemeindereformen wurden aber auch meist mehrere kleinere Katastralgemeinden zu einer Großgemeinde zusammengeschlossen.

Aufgrund des ausufernden Wachstums (vor allem Einkaufszentren und billige Gewerbeflächen) von „Speckgürtelgemeinden” rund um die Großstädte (Prominenteste Beispiele: Wals bei Salzburg; Rum bei Innsbruck; Pasching bei Linz; Vösendorf bei Wien) und des damit verbundenen Kaufkraftabfluss entstehen massive infrastrukturelle und wirtschaftliche Probleme für die Regionen. Raumordnungsexperten fordern in Österreich längst schon neue Gemeindegebietsreformen, stoßen aber bei den Politikern in Österreich weitgehend noch auf taube Ohren, da das Raumordnungsmittel „Eingemeindung” oft als negativ verstanden wird.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Eingemeindung - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Eingemeindung - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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