Der Einbaum ist ein verbreiteter Bootstyp bei Naturvölkern, aber auch in moderneren Gesellschaften noch in Gebrauch. Der Rumpf ist aus einem einzigen Baumstamm gefertigt. Mitunter sind die Bordwände durch eingesetzte Spanten verstärkt und durch das Aufsetzen eines Plankenganges erhöht. Charakteristisch sind auch Querbänke, die nicht eingesetzt, sondern aus den Stamm gearbeitet sind.
Einbaum ist die Übersetzung des griechischen Wortes μονόξυλον - Monoxylon (Plural: μονόξυλα - Monoxyla) ab. "Mono" bedeutet soviel wie allein, nur und "Xylon" Holz, Baum.
Inhaltsverzeichnis |
Wie archäologische Funde belegen, beherrschten Menschen bereits vor 6.000 Jahren die Kunst, einen Baum auszuhöhlen und ihn zum Transportmittel zu machen. Der Baumstamm wurde im Allgemeinen mit Hilfe von schwelendem Feuer grob ausgehöhlt und mit scharfen Werkzeugen nachbearbeitet. Der Einbaum ist damit eine der Urformen des Bootes.
Einbäume haben, abhängig auch von der Größe der Bäume in den lokalen Waldbeständen, ein zum Teil beträchtliches Ausmaß. In Äquatorialafrika erreichen Einbäume eine Tragfähigkeit die 70 Personen entspricht. Einbäume wurden in den schweizer Pfahlbauten gefunden, waren im Mittelalter in Gebrauch und im Spreewald bis ins 19. Jahrhundert. Einbäume sind auch heute noch in vielen Regionen der Welt verbreitet, so zum Beispiel in Afrika, Südamerika, Indien und auf Neuguinea. Oft sind sie mit Auslegern versehen. Einige Gruppen fertigen auch Einbäume mit Segeln (Segelkanus) an.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."