Ein feste Burg ist unser Gott ist ein Kirchenlied, das 1529 von Martin Luther geschrieben und komponiert wurde.
Der Text ist angelehnt an den Psalm 46, „Gott ist unsre Zuversicht und Stärke“. Die Frage, ob Luther die Melodie tatsächlich komponiert hat, spaltete im 19. Jahrhundert die Musikwissenschaftler. Die Autorschaft Luthers gilt heute jedoch als gesichert. Ursprünglich von Luther als Kampflied gegen die osmanischen Invasoren verfasstes Lied ( Prof. Dr. Korn FAZ 27.10.2008, Seite 8) Das Lied ist für den Protestantismus von großer Symbolkraft; Heinrich Heine bezeichnete es als „Marseillaisehymne der Reformation“.
Johann Sebastian Bach legte die Melodie des Lieds seiner Kantate BWV 80 zugrunde; Felix Mendelssohn Bartholdy verwendete sie im letzten Satz seiner 5. Sinfonie, der „Reformations-Sinfonie“. In Giacomo Meyerbeers Oper Die Hugenotten ist die Melodie ein häufig wiederkehrendes Motiv. Auch in Richard Strauss' Oper Friedenstag, die am Ende des Dreißigjährigen Kriegs spielt, klingt sie an. Max Reger verwendet die Melodie in seinem Choralvorspiel Ein feste Burg ist unser Gott op. 135 a, Nr. 5.
Siehe auch: Geschichte des geistlichen Liedes auf dem europäischen Kontinent
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."