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Eilendorf
Stadt Aachen
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| Koordinaten: | 50° 47′ N, 6° 9′ OKoordinaten: 50° 46′ 49″ N, 6° 9′ 11″ O |
| Höhe: | 170–220 m ü. NN |
| Fläche: | 6,84 km² |
| Einwohner: | 15.325 (2005) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1972 |
| Postleitzahl: | 52080 |
| Vorwahl: | 0241 |
Eilendorf ist ein Stadtteil und Verwaltungsbezirk von Aachen, hat ca. 15.000 Einwohner und grenzt mit seinen Ortsteilen Eilendorf und Nirm an die Stadtteile Brand, Rothe Erde und Verlautenheide sowie an Stolberg-Atsch im Kreis Aachen.
Inhaltsverzeichnis |
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Eilendorf im Jahre 1238 in einer Schenkungsurkunde des Abtes Florenz von Kornelimünster an das Aachener St.-Adalbert-Stift.[1] Es entwickelte sich vor allem der Bergbau nach Galmeierz, der heute allerdings nicht mehr betrieben wird, jedoch findet sich ein Symbol hierfür noch im Eilendorfer Ortswappen. Zudem gab es in Eilendorf Dolomit-Steinbrüche und es wurde Fett- und Wasserkalk hergestellt.
Das Eilendorfer Gebiet reichte in östlicher Richtung bis zum Propsteier Wald und bis Eschweiler-Aue. So wurde 1884 die Station Stolberg an der Eisenbahnstrecke in diesem Eilendorfer Gebietszipfel errichtet.
Bis zur Gebietsreform am 1. Januar 1972 war Eilendorf eine eigenständige Gemeinde. Das heutige Bezirksamt hat seinen Sitz im ehemaligen Eilendorfer Rathaus.
Mit der erfolgten Eingliederung der Gemeinde Eilendorf zur Stadt Aachen ist die Möglichkeit gegeben, anstehende kommunale Probleme in einem größeren Rahmen zu lösen und eine Basis für einen ausgegeglichenen Lebensraum zu schaffen, wie er für ein gesundes Gemeinwesen in unserer Zeit zu fordern ist[2].
Ursprünglich gehörte Eilendorf nicht zum Stadtkreis Aachen. Der damalige Name (keine genauen Zeitangaben möglich), war Erlendorf. Aufgrund des feuchten Bodens bot er die biologische Voraussetzung für Erlen, was dem Ort damals auch diesen Namen gab. Durch das Sprechen und des Aachener Platts wurde aus Erlendorf der heute Name Eilendorf, der als fester Name eingetragen wurde.
Das Eilendorfer Ortswappen ist vertikal zweigeteilt und zeigt auf seiner linken Seite auf blauem Grund zwei gekreuzte Bergbauwerkzeuge und darunter ein stilisiertes Galmeiveilchen, während die rechte Seite ein Korneliushorn auf rotem Grund zeigt. Das Korneliushorn geht auf die frühere Zugehörigkeit Eilendorfs zur Reichsabtei Kornelimünster zurück.
Eilendorf ist unterteilt in zwei katholische Pfarrgemeinden; St. Severin, die zu den ältesten Kirchengemeinden im Raum Aachen zählt und von der freien Reichsabtei Kornelimünster gegründet wurde und St. Apollonia, die heute mit der Pfarrgemeinde St. Barbara im benachbarten Stadtteil Rothe Erde einen Pfarrzusammenschluss mit einem gemeinsamen Pfarrer bilden. Des Weiteren verfügt der Ort über eine evangelische Kirche, die Versöhnungskirche (siehe Bild), welche 1979 gegründet wurde, mit integriertem Gemeindezentrum.
Die Pfarre St. Severin geht auf eine Gründung der Reichsabtei Kornelimünster zurück: An Stelle einer ersten (wahrscheinlich romanischen) Kirche ließ Abt Hyazinth Alfons, Graf von Suys (1713–1745) ein neues stilloses Gotteshaus errichten.
Pfarrpatron war der Hl. Sebastian. Dieses Gotteshaus wurde schon 1864 nach den Plänen des Kölner Baumeisters Heinrich Wiethase durch eine größere, dreischiffige Kirche im neo-romanischen Stil (die heutige Pfarrkirche) ersetzt. In den Jahren 1904 bis 1908 erhielt die Kirche einen größeren Glockenturm. In diesem Turm ist bis heute der Grundstein der von Abt Hyazinth errichteten Kirche zu sehen. Die Umwidmung an den neuen Pfarrpatron, den Hl. Severin von Köln, erfolgte im Zuge der späteren Eingliederung der Pfarre in das Erzbistum Köln.
Ältestes erhaltenes Bauwerk des Ortes ist das Pannhaus, d. h. das ehemalige abteiliche Zwangs-Brauhaus. Als von außen sichtbarer Eckpfeiler eines wohl nachträglichen Anbaus an dieses Pannhaus (vgl. das Kinzweiler Pannhaus) dient der ehemalige Schandpfahl Eilendorfs.
Noch vor 50 Jahren lagen zwischen der Aachener Innenstadt und Eilendorf Gutshöfe und Felder, heute gibt es einen nahtlosen Übergang, herbeigeführt durch den Bau der Industriegebiete Rothe Erde und Eilendorf-Süd.
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Aussicht auf Eilendorf/Aachen, hinten rechts der Lousberg, am Horizont der Aachener Wald
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Die höchste Erhebung Eilendorfs ist der - auf Öcher Platt (Aachener Platt) genannte - Knopp, eigentlich Wolfsberg oder Gottes Segen mit etwa 230m über dem Meeresspiegel. Von dort aus hat man eine – bei schönem Wetter einige Kilometer weit reichende – Aussicht über Aachen, bis zum Aachener Stadtwald (höchste Erhebung ist die Karlshöhe), der Eifel. Im Winter wird er zum Rodeln genutzt, im Sommer zum Sonnen.
Durch die Nähe zur Eifel gibt es zwischen dem Ortsteil Nirm und dem „Eilendorfer Oberdorf“ eine Höhendifferenz von etwa 50m.
Eilendorf ist zu einem großen Teil mit Feldern und einem Naturschutzgebiet umgeben, abgesehen vom Westen, der mit dem Stadtteil Rothe Erde verbunden ist. Vereinzelt wird das freie Land bewirtschaftet, hauptsächlich mit Kühen, seltener mit Agraranbau. Die Anzahl der Bauern ist in den letzten 50 Jahren enorm zurückgegangen, nicht nur zurückzuführen auf die steigende Bebauung. Der größte Teil der Wiesen wird zur Herstellung von Heu genutzt.
Eilendorf besitzt im Gegensatz zu den anderen Orten in und um Aachen recht viele, ineinander verzweigte Straßen. Zurückzuführen ist dies auf die damalige Zeit, wo entschlossen wurde, platzsparend zu bauen.
Wichtige, öffentliche Verkehrsmittel in Eilendorf sind Busse (Linien 2, 12, 22, 57) und die Eisenbahn. Am 1. April 1897 wurde in Eilendorf eine Eisenbahnhaltestelle für Personen- und Güterverkehr errichtet, womit sich ein lang gehegter Wunsch der Eilendorfer Bürger erfüllte[3]. Zwar ist die Bahnlinie stark befahren (Hauptverkehrsstrecke für u.a. den ICE, den Thalys, Güterzüge ...), jedoch halten in Eilendorf nur sehr wenige Personenzüge (RE, Euregiobahn). In 3 Minuten ist man von dort aus im Stadtteil Rothe Erde und in ca. 7 Minuten am Aachener Hbf. Mit dem Bus sind es bis zum Zentrum ungefähr 30 Minuten oder länger.
In Eilendorf gibt es drei Fußballvereine, den SV 1914 Eilendorf (Bezirksliga), DJK 1919 Arminia Eilendorf (Kreisliga A) und den SC 1928 Nirm (Kreisliga B). Alle drei Fußballvereine verteilen sich auf drei verschiedene Sportplätze,wobei SV Eilendorf und Arminia Eilendorf jeweils über einen Rasenplatz und einen Kunstrasenplatz verfügen. Der SVE ist an der Halfenstraße aktiv, die Arminia spielt im Stadion an der Linde und der SC Nirm spielt auf dem Sportplatz Scheidmühle in der Wolfsbendenstraße. Außerdem gibt es einen Volleyball-, Basketballverein, den Eilendorfer TV (Bezirksliga, Kreisklasse), einen Handballverein, den SV Eilendorf (Landesliga),einen Badminton-, Tischtennis-, Schach-Verein, alle DJK Arminia Eilendorf, den Ringerclub RC Eilendorf (Verbandsliga West), einen Pool-Billard-Club Blau-Weiß Eilendorf 1975 e.v. und einen Tennisclub, den TC-Eilendorf 1950 e.V. (TCE).
Stadtbezirk Aachen-Mitte: Beverau | Bildchen | Burtscheid | Forst | Frankenberg | Grüne Eiche | Hörn | Lintert | Pontviertel | Preuswald | Ronheide | Rothe Erde | Stadtmitte | Steinebrück | West || Stadtbezirk Brand: Brand | Eich | Freund | Hitfeld | Niederforstbach || Stadtbezirk Eilendorf: Eilendorf | Nirm || Stadtbezirk Haaren: Haaren | Hüls | Verlautenheide || Stadtbezirk Kornelimünster/Walheim: Friesenrath | Hahn | Kornelimünster | Krauthausen | Lichtenbusch | Nütheim | Oberforstbach | Sief | Schleckheim | Schmithof | Walheim || Stadtbezirk Laurensberg: Gut Kullen | Kronenberg | Laurensberg | Lemiers | Orsbach | Seffent | Soers | Steppenberg | Vaalserquartier | Vetschau || Stadtbezirk Richterich: Horbach | Huf | Richterich
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."