Ehud Netzer (auch Ehud Netser bzw. Ehud Nezer; * 1934) ist ein israelischer Archäologe.
Netzer beendete seine Ausbildung am Technion in Haifa mit einem Abschluss in Architektur. Anschließend promovierte er zwischen 1972 und 1978 an der Hebräischen Universität Jerusalem. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit den Palästen Herodes des Großen in Jericho und dem Herodion. 1981 nahm er seine Lehrtätigkeit an der Hebräischen Universität auf und wurde 1990 zum Professor ernannt.
Seine praktische archäologische Karriere begann er zwischen 1963 und 1965 als Assistent von Jigael Jadin bei den Ausgrabungen in Massada. Seit 1972 ist er - mit Unterbrechungen von 1987 bis 1997 - an Ausgrabungen der Festung Herodium beteiligt. Weitere Ausgrabungen führten ihn nach Jericho, Caesarea Maritima, Banyas und Sepphoris, wo er die antike Synagoge freilegte. Besondere internationale Aufmerksamkeit fand Netzers mögliche Entdeckung des Grabes von Herodes dem Großen im Herodion im Mai 2007. Er gilt als Experte für die Archäologie der herodianischen Zeit.
Ehud Netzer lebt in Jerusalem. Er ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Netzer, Ehud |
| ALTERNATIVNAMEN | Nezer, Ehud; Netser, Ehud |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Archäologe |
| GEBURTSDATUM | 1934 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."