Ehringsdorf wurde erstmalig am 7. Juli 1252 als "Hyringstorf" urkundlich erwähnt. Der Ilmpark, die Ilm und der Schlosspark von Belvedere begrenzen den heutigen Ortsteil von Weimar. Gräberfunde aus der Jungsteinzeit belegen, dass das Areal zu den ältesten Siedlungsgebieten Weimars gehört. Weltberühmt wurde Ehringsdorf 1925, als im hiesigen Steinbruch die Fossilien des "Ehringsdorfer Menschen" gefunden wurden. Die 1330 geweihte Marienkirche befindet sich Im Ortskern. 1874 wurde die Ilmbrücke an der Kipperquelle in Ehringsdorf errichtet. Aus dem Jahre 1840 datiert die Gründung der Brauerei. Ab 1867 wurde Travertin zur Gewinnung von Baumaterial in den Ehringsdorfer Steinbrüchen abgebaut. Am 1. Oktober 1922 erfolgte die Eingemeindung der Vororte Oberweimar und Ehringsdorf nach Weimar, die seither ein gemeinsamer Ortsteil sind. Rund um das Vereinshaus "Zur Linde" hat der Heimatverein Ehringsdorf 01 ein reges Vereinsleben zur Heimatpflege in Ehringsdorf für das neue Jahrtausend entfaltet.
Skurril, frech und deftig begrüßten seit 1951 "echte" Ehringsdorfer Urmenschen die Gäste der Gaststätte "Zur Linde" in Ehringsdorf. Vater dieser lustigen Gesellschaft war der Weimarer Maler und Grafiker Siegfried (Frieder) Kötscher (1886 - 1954), der bis zu seinem Tode in der Belvederer Allee 60 in Ehringsdorf wohnte. Sein Grab befindet sich auf dem Hauptfriedhof Weimar. Viele Jahren warteten die lustigen Gesellen vergebens auf Gäste - die "Linde" war zu. Der Heimatverein bemühte sich diese Räume als Vereinsheim wieder zu beleben. Und tatsächlich, die 750-Jahr-Feier brachte einen Neuanfang. Viel Arbeit, Geld und Initiative der Vereinsmitglieder haben dazu beigetragen, dass die Urmenschen der Linde wieder regelmäßig Besucher begrüßen dürfen.
Auf dem Hainberg im Belvederer Forst, in der Nähe des Schlosses Belvedere steht ein runder dicker Turm, der unter dem Namen Hainturm auf Veranlassung der Herzogin Maria Pawlowna 1828 erbaut wurde. 1908 gründete sich die Hainturmgesellschaft und entwickelte den Turm zu einem beliebten Ausflugsziel. 1946 wurde die Hainturmgesellschaft verboten und der Turm verfiel. 1999 gründete sich die Hainturmgesellschaft erneut mit dem Ziel der Wiederherstellung des Turmes und seiner Umgebung.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."