Egon Hölder (*30. Mai 1927 in Pforzheim; † 2. September 2007) war ein deutscher Beamter und Präsident des Statistischen Bundesamtes.
Von 1983 bis 1992 war Hölder Chef des Statistischen Bundesamtes. In seine Amtszeit fielen die in der Bevölkerung umstrittene Volkszählung aus dem Jahr 1987 und die Zusammenführung der Statistiken aus Ost und West im Zuge der deutschen Einheit.
Hierfür hatte Hölder bereits früh Maßnahmen getroffen, um die Einführung der Bundesstatistik noch in der Übergangsphase der ehemaligen DDR vorzubereiten und in den neuen Bundesländern dann mit möglichst wenig Reibungsverlusten auf den Weg zu bringen. Auch hatte er maßgeblichen Anteil an der Durchführung der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl 1990.
Vor allem für die Volkszählung hatte sich Hölder stark engagiert, nachdem der erste Versuch der Durchführung einer Volkszählung im Jahre 1983 durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt worden war.
| PND: kein individualisierter Datensatz vorhanden (Stand: 07. September 2007)
Nicht individualisierter Eintrag zum Namen Egon Hölder im Katalog der DNB |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hölder, Egon |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Präsident des Statistischen Bundesamtes |
| GEBURTSDATUM | 30. Mai 1927 |
| GEBURTSORT | Pforzheim |
| STERBEDATUM | 2. September 2007 |
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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."