Der Egergraben ist eine geografische Raumeinheit in Tschechien. Er verläuft südlich parallel zum Erzgebirge (Krušné Hory) und ist in seiner Entstehung mit diesem verknüpft.
Der Egergraben wird von der Eger durchflossen und trennt das Erzgebirge vom Kaiserwald und Duppauer Gebirge. Der Graben setzt sich nach Nordosten im Tal der Biela fort und trennt später als Nordböhmisches Becken auch das Erzgebirge vom Böhmischen Mittelgebirge, wobei die Eger den Graben verlässt und südlich des Böhmischen Gebirges in die Elbe mündet.
Der Egergraben entstand geologisch nach dem selben Prinzip wie der Oberrheingraben. Er bildete sich nach der fast vollständigen Erosion des Variskischen Gebirges und befindet sich auf einer durch den von der afrikanischen Kontinentalplatte ausgelösten horizontalen Druck entstandenen Scholle. Diese Scholle senkte sich aber im Gegensatz zu ihrer Umgebung ab. Das Erzgebirge, das als Pultschollengebirge in Deutschland sehr flach ansteigt, besitzt dem Egergraben zugerichtet ein sehr steiles Gefälle. Der Graben folgt damit auch der erzgebirgischen Hauptstörrichtung im Verwerfungsnetz der Schollen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."