| Eger / Ohře | |
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Egerschleife in Loket |
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| Lage | in Bayern und Tschechien |
| Länge | 291 km |
| Quelle | im Fichtelgebirge 50° 4′ 28″ N, 11° 49′ 33″ O |
| Mündung | in Litoměřice in die ElbeKoordinaten: 50° 31′ 43″ N, 14° 8′ 9″ O 50° 31′ 43″ N, 14° 8′ 9″ O |
| Flusssystem | Elbe |
| Mittelstädte | Karlovy Vary, Cheb |
| Verlauf der Eger in Tschechien | |
Die Eger (tschech. Ohře) ist ein linker Nebenfluss der Elbe in Bayern und Tschechien. Sie entspringt im Fichtelgebirge und mündet bei Litoměřice (Leitmeritz) in die Elbe. Der Name leitet sich von der keltischen Bezeichnung Agara ab.
Inhaltsverzeichnis |
Wichtigster Quellbach der Alten Eger ist der Zinnbach. Er entspringt im Fichtelgebirge am Nordhang des Schneeberges. Wegen ihrer besseren Erreichbarkeit wurde 1850 eine andere Quelle mit einem Gedenkstein markiert. Diese gilt seither als offizielle Egerquelle.
Die größte Stadt am Oberlauf der Eger ist Cheb (Eger), unterhalb der Talsperre Skalka an der bayerischen Grenze. Die nächsten 100 Kilometer fließt die Eger südlich des Erzgebirges durch das Egerbecken nach Nordosten; 40 Kilometer nordöstlich von Eger passiert sie Karlovy Vary (Karlsbad). Der Kurort ist die größte Stadt an der Eger. Bis Kadaň (Kaaden) fließt der Fluss durch das Egergraben genannte Engtal, welches das Erzgebirge (Krušné hory) vom Duppauer Gebirge (Doupovské hory) trennt. Der Fluss wird danach in den Talsperren Kadaň und Nechranice gestaut.
Weiter durchquert sie das Nordböhmische Becken, um dann südlich des Böhmischen Mittelgebirges (České středohoří) die Elbe zu erreichen. Bekannte Städte an diesem Abschnitt sind Žatec (Saaz), Louny (Laun) und Terezín (Theresienstadt).
Die Quellfassung der Eger befindet sich am Nord-West-Hang des Schneeberges, 150 m westlich der Kreisstraße WUN 1 Weißenstadt-Bischofsgrün; Parkplatz Egerquelle. Man erreicht die Quelle auch auf dem FGV-Hauptwanderweg Quellenweg. Lange Zeit genügte ein einfacher Stein mit der Inschrift „Egerquelle 1850“. Die heutige Quellfassung von 1923 (eingeweiht 1924) geht auf die Initiative der böhmischen Stadt Eger zurück. Unmittelbar südlich der Quellfassung ruht ein rechteckiger Granitblock auf zwei Steinwürfeln mit der Inschrift:
„Als der Knabe kam zur Eger:
„Eger, sprich, wo eilst du hin?“
„Zu der Elbe“, rauscht es reger,
„Zu der Elbe muß ich zieh'n!“
Als der Knabe kam zur Elbe,
war die Antwort inhaltsschwer;
Donnernd braust zurück dieselbe:
„Und ich muß ins deutsche Meer!““– Inschrift der Quellfassung der Eger
Der leicht abgeänderte Text stammt aus dem Lied Podersamer Heimatklänge (Text: Dr. Karl Tilp; Vertonung: Prof. Josef Freyer). Ein Gedenkstein der sudetendeutschen Heimatvertriebenen aus dem Jahre 1955 steht nur wenige Meter abseits der Quellfassung. Der Quellbereich mit seiner Laubholzumgebung ist geschütztes Naturdenkmal. Südlich der Weißenhaider Mühle liegt am Nordhang des Schneeberges das Quellgebiet der Alten Eger. Dort soll der eigentliche Egerlauf, jetzt Zinnbach genannt, seinen Ursprung haben. Aus Bequemlichkeit wurde die leichter zu erreichende jetzige Quelle gefasst.
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Hans-Heiling-Felsen an der Eger oberhalb von Karlovy Vary (Karlsbad) |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."