Als Ediacara-Fauna werden zusammenfassend die ausgestorbenen vielzelligen Tiere (Metazoa) aus der Zeit des ausgehenden Proterozoikums vor etwa 580 ± 10 Mio. Jahren bezeichnet. Die Abdrücke der Weichkörper dieser Lebewesen im Sedimentgestein aus einer Zeit vor der Entwicklung mineralischer, fossil erhaltungsfähiger Hartteile, wurden erstmals in den südaustralischen Ediacara-Hügeln gefunden.
Noch vor wenigen Jahrzehnten nahm man an, dass es vielzellige Tiere erst seit dem Kambrium vor etwa 542 Millionen Jahren gab, da erst seit dieser Zeit Hartteile ausgebildet sind („Kambrische Explosion“).
Diese Auffassung wurde mit der Entdeckung der deutlich älteren Ediacara-Biota relativiert. Es wurden die Abdrücke von 2 bis 80 Zentimeter langen, klar gegliederten Organismen in Sandsteinen der gefunden, die sich am Grund eines flachen präkambrischen Meeres abgelagert hatten. Das letzte Zeitalter des Neoproterozoikums wird wegen der großen Bedeutung der Ediacara-Fauna Ediacarium genannt.
Es wurden Abdrücke tierischer Organismen wie Schwämme (Porifera), Hydrozoen (Hydrozoa), Schirmquallen (Scyphozoa), Blumentiere (Anthozoa), Protomedusen, Vendobionten („mit Schleim gefüllte abgesteppte Luftmatratzen“) und dem wie eine Seefeder aussehende Charniodiscus gefunden.
Die von Skelett tragenden Tieren dominierte Lebewelt des beginnenden Phanerozoikums nach der so genannten Kambrischen Explosion unterscheidet sich deutlich von der des Ediacariums, wenn auch einzelne Vertreter bis ins Kambrium überlebt haben. Es wird jedoch kontrovers diskutiert, ob die bekannten Vertreter dieser oft recht fremdartig wirkenden Fauna zu den Vorfahren späte lebender Tiere gehören oder ob sie nachkommenlos ausstarben.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."