Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Edderitz

- Edderitz -

Edderitz :

femme russe

Edderitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Edderitz
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Edderitz hervorgehoben
Koordinaten: 51° 42′ N, 11° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Anhalt-Bitterfeld
Verwaltungsge-
meinschaft:
Südliches Anhalt
Höhe: 88 m ü. NN
Fläche: 10,26 km²
Einwohner: 1203 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06388
Vorwahl: 034976
Kfz-Kennzeichen: ABI
Gemeindeschlüssel: 15 0 82 075
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Leninplatz 8
06388 Edderitz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Annelie Fiedler (Die Linke)
Lage der Gemeinde Edderitz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Karte
Der Edderitzer See

Edderitz ist eine Gemeinde im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Edderitz liegt zwischen Köthen (Anhalt) und Halle (Saale). Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Weißandt-Gölzau hat.

Die zwischen Edderitz und Baasdorf gelegene Anhöhe Pilsenhöhe ist mit 111 Metern[1] die höchste Erhebung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung als Ezeri stammt vom 2. Juni 973, als slawische Siedlung bestand der Ort möglicherweise bereits im 6. Jahrhundert.[2]

Im Jahre 1831 ist das Dorf durch den einzigen ernsthaften Ausbruch der Cholera in Anhalt bekannt geworden. Die Epidemie wurde am 1. März 1831 aus Halle (Saale) durch einen Reisenden eingeschleppt und dauerte sechs Tage. Während dieser Zeit fielen sechs Menschen der Krankheit zum Opfer.[3]

[Bearbeiten] Name

Der Name Edderitz wird auf das slawische Wort jezerisco zurückgeführt was etwa Ort am großen Teich bedeutet. Der Name bzw. dessen Schreibweise änderte sich im Lauf der Geschichte, so wurde das heutige Edderitz früher Ezerisko, Ezerisk, Izerizike und Esserisk genannt.[2]

[Bearbeiten] Braunkohleförderung

Am 1. August 1856 wurde die Grube Friedrich Franz zur Förderung von Braunkohle bei Edderitz eröffnet. Die 46 Bergleute fördern im selben Jahr 72.302 hl Kohle.[4] 1911 begann mit der Verlegung von Stromkabeln die Elektrifizierung des Ortes.[5] 1935 wurde beschlossen die Braunkohle im Tagebau zu fördern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und der bisher die Braunkohleförderung betreibende Leopoldkonzern wurde zum 1. August 1948 in Volkseigentum überführt. Am 1. Juli 1958 wurde der Tagebaubetrieb eingestellt, die Brikettfabrik wurde am 30. Juni 1966 geschlossen.[4]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Nachfolgend die graphische Darstellung der Einwohnerentwicklung.[6]

[Bearbeiten] Denkmale

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Edderitz setzt sich aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 5. September 2004)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Annelie Fiedler wurde am 26. August 2007 als ehrenamtliche Bürgermeisterin gewählt.[7]

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Gespalten mit blauem Schildfuß, vorn in Schwarz zwei goldene Ähren, hinten in Gold schräg gekreuzte Schlägel und Eisen.“

Die Gemeindefarben zeigen Gold - Schwarz - Blau.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 183 von Bitterfeld-Wolfen nach Köthen (Anhalt).

[Bearbeiten] Erholung

Angeschlossen an die Ortsgrenzen befindet sich ein Seebad. Dieses wurde in den letzten Jahren aus einem ausgedienten Tagebaurestloch gestaltet.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, abgerufen 31. August 2008
  2. a b Website der Gemeinde, Geschichtliches - Die Entstehung Edderitz, abgerufen am 27. Juli 2008
  3. Allgemeine Cholera-Zeitung. Nr. 113, 20.10.1832
  4. a b Website der Gemeinde, Geschichtliches - Braunkohle, abgerufen am 27. Juli 2008
  5. Website der Gemeinde, Geschichtliches - Chronik, abgerufen am 27. Juli 2008
  6. Website der Gemeinde, Geschichtliches - Statistik, abgerufen am 27. Juli 2008
  7. Amts- und Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft „Südliches Anhalt“, S. 11 (PDF)

Edderitz - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Edderitz - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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