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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Anhalt-Bitterfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Südliches Anhalt | |
| Höhe: | 88 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,26 km² | |
| Einwohner: | 1203 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 117 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06388 | |
| Vorwahl: | 034976 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ABI | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 82 075 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Leninplatz 8 06388 Edderitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Annelie Fiedler (Die Linke) | |
| Lage der Gemeinde Edderitz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld | ||
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Edderitz ist eine Gemeinde im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Edderitz liegt zwischen Köthen (Anhalt) und Halle (Saale). Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Weißandt-Gölzau hat.
Die zwischen Edderitz und Baasdorf gelegene Anhöhe Pilsenhöhe ist mit 111 Metern[1] die höchste Erhebung der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt.
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
Die erste urkundliche Erwähnung als Ezeri stammt vom 2. Juni 973, als slawische Siedlung bestand der Ort möglicherweise bereits im 6. Jahrhundert.[2]
Im Jahre 1831 ist das Dorf durch den einzigen ernsthaften Ausbruch der Cholera in Anhalt bekannt geworden. Die Epidemie wurde am 1. März 1831 aus Halle (Saale) durch einen Reisenden eingeschleppt und dauerte sechs Tage. Während dieser Zeit fielen sechs Menschen der Krankheit zum Opfer.[3]
Der Name Edderitz wird auf das slawische Wort jezerisco zurückgeführt was etwa Ort am großen Teich bedeutet. Der Name bzw. dessen Schreibweise änderte sich im Lauf der Geschichte, so wurde das heutige Edderitz früher Ezerisko, Ezerisk, Izerizike und Esserisk genannt.[2]
Am 1. August 1856 wurde die Grube Friedrich Franz zur Förderung von Braunkohle bei Edderitz eröffnet. Die 46 Bergleute fördern im selben Jahr 72.302 hl Kohle.[4] 1911 begann mit der Verlegung von Stromkabeln die Elektrifizierung des Ortes.[5] 1935 wurde beschlossen die Braunkohle im Tagebau zu fördern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und der bisher die Braunkohleförderung betreibende Leopoldkonzern wurde zum 1. August 1948 in Volkseigentum überführt. Am 1. Juli 1958 wurde der Tagebaubetrieb eingestellt, die Brikettfabrik wurde am 30. Juni 1966 geschlossen.[4]
Nachfolgend die graphische Darstellung der Einwohnerentwicklung.[6] 
Der Gemeinderat aus Edderitz setzt sich aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)
Annelie Fiedler wurde am 26. August 2007 als ehrenamtliche Bürgermeisterin gewählt.[7]
Blasonierung: „Gespalten mit blauem Schildfuß, vorn in Schwarz zwei goldene Ähren, hinten in Gold schräg gekreuzte Schlägel und Eisen.“
Die Gemeindefarben zeigen Gold - Schwarz - Blau.
Zwischen dem Ortsteil Pfaffendorf und der Hauptgemeinde Edderitz befindet sich der aus einem Tagebaurestloch geschaffene Edderitzer See mit einem Freibad, welches von Mai bis September geöffnet ist. Um den Edderitzer See führt ein Wanderweg, an dessen Rand ein geologischer Lehrpfad angelegt wurde.
Ein etwa 6km langer Radweg verbindet den Edderitzer See mit der Kreisstadt Köthen (Anhalt).
Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 183 von Bitterfeld-Wolfen nach Köthen (Anhalt).
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