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| Eckertalsperre | |||||
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| Geographische Lage | 51° 50′ 8″ N, 10° 35′ 15″ O51.83555555555610.5875Koordinaten: 51° 50′ 8″ N, 10° 35′ 15″ O | ||||
| Daten Bauwerk | |||||
| Bauzeit: | 1939–1942 | ||||
| Höhe über Talsohle: | 57 m | ||||
| Höhe über Gründungssohle: | 65 m | ||||
| Höhe der Bauwerkskrone: | 559,00 m | ||||
| Bauwerksvolumen: | 168.000 m³ | ||||
| Kronenlänge: | 235 m | ||||
| Kronenbreite: | 2,2 m | ||||
| Böschungsneigung luftseitig: | 1:0,68 m | ||||
| Böschungsneigung wasserseitig: | 1:0,02 m | ||||
| Kraftwerksleistung: | 270 kW | ||||
| Daten Stausee | |||||
| Höhe des Stauziels: | 557,95 m | ||||
| Wasseroberfläche bei Vollstau: | 68 ha | ||||
| Speicherraum: | 13,27 Mio. m³ | ||||
| Einzugsgebiet: | 19,0 km² | ||||
Die Eckertalsperre ist eine Talsperre bei Bad Harzburg im Harz, die 1942 in Betrieb genommen wurde. Sie staut primär das Wasser der Ecker.
Die Talsperre wird von den Harzwasserwerken betrieben. Die Nutzungen sind Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung aus Wasserkraft. Die Kraftwerksleistung beträgt 270 kW. Die Eckertalsperre hat einen mittleren Jahresabfluss von 16 Mio. m³.
Die Talsperre hat eine Gewichtsstaumauer aus Beton als Absperrbauwerk. Dabei wurde zum ersten Mal in Deutschland Rüttelgrobbeton mit Zuschlag bis 300 mm Korngröße verwendet. Der Stauraum nutzt einen Talabschnitt, der, unterhalb einer deutlichen Talstufe, von einem eiszeitlichen Gletscher beckenartig ausgeschürft wurde.
Der Stausee dient der Trinkwasserversorgung der Städte Braunschweig und Wolfsburg.
Zur Zeit der deutschen Teilung verlief die innerdeutsche Grenze direkt durch die Talsperre, die Staumauer war nur zu etwa zwei Dritteln von Westen aus zugänglich. Der Rest der Dammkrone war vom Westen durch eine Mauer mit Stacheldraht abgetrennt.
Die Eckertalsperre ist in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.