| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Ravensburg | |
| Gemeindeverwal- tungsverband: |
Altshausen | |
| Höhe: | 580–705 m ü. NN | |
| Fläche: | 26,86 km² | |
| Einwohner: | 1806 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88371 (alt: 7961) | |
| Vorwahl: | 07584 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RV | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 36 093 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchplatz 4 88371 Ebersbach-Musbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Roland Haug | |
Ebersbach-Musbach ist eine oberschwäbische Gemeinde im Nordwesten des Landkreises Ravensburg in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Atzenberger Höhe auf dem Gemeindegebiet ist Teil der Europäischen Wasserscheide (Rhein-Donau-Wasserscheide).
Ebersbach-Musbach lag ursprünglich in einer Hochmoor-Landschaft, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zur Torfgewinnung genutzt wurde. Das Landschafts- und Naturschutzgebiet „Musbacher-Booser Ried“ ist Lebensraum von seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Ebersbach-Musbach grenzt an die Stadt Aulendorf, die Gemeinden Altshausen und Boms im Landkreis Ravensburg sowie Bad Saulgau im Landkreis Sigmaringen und die Stadt Bad Schussenried im Landkreis Biberach.
Im heutigen Gemeindegebiet wurden beim Torfstechen Tonscherben, Knochen und Rinderzähne gefunden, die auf eine Besiedlung bereits in der jüngeren Steinzeit schließen lassen. 1921 wurde ein Steinbeil gefunden, das etwa 2200 v. Chr. entstanden ist.
1269 wurde Ebersbach urkundlich erstmals erwähnt, als Ulrich von Gundelfingen den Ort und das Kirchenpatronat an die nahe Kommende Altshausen des Deutschen Ordens verkaufte. Die Kommende erwarb in der Folge noch mehr Landbesitz in der unmittelbaren Umgebung. In Lichtenfeld saß der Landkomtur der Kommende, in der Parzelle Tiergarten wurde ein Lusthaus errichtet (1699 in einen Hof umgewandelt) sowie ein Tiergehege eingerichtet (1699 aufgehoben).
Mit der Säkularisierung kam Ebersbach 1806 an das Königreich Württemberg. 1825 wurde die politische Gemeinde Eberbsach begründet. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden die bis dahin zu Altshausen gehörenden Orte Arnetsreute, Lichtenfeld und Tiergarten eingemeindet; im Tausch wurden Stuben und Ober-Atzenberg an Altshausen bzw. Renhardsweiler zugeschlagen.
Musbach wurde erstmals 1286 urkundlich erwähnt, als die Kommende Altshausen Höfe verkaufte. In Musbach hatten später hauptsächlich der Stift Buchau und das Kloster Baindt Grundbesitz, den sie nach und nach bis 1788 den Grafen von Königsegg verkauften. Mit der Mediatisierung kam der Ort Anfang des 19. Jahrhunderts zum Königreich Württemberg. Am 27. Juli 1842 wurde Musbach, das bis dahin zur königseggischen Residenz Aulendorf gehörte, zur selbständigen Gemeinde. Ebenfalls 1842 kam es vom württembergischen Oberamt Waldsee zum Oberamt Saulgau. 1967 wurde die Gemeinde Geigelbach eingemeindet.
1231 bestand im Pfarrdorf Boos (damals Bohoz, Boz oder Boss geschrieben) ein Kloster der Zisterzienserinnen, dessen Konvent 1240 in das neu gestiftet Kloster Baindt verlegt wurde. 1374 wurde die Pfarrei Boos dem Kloster inkorporiert. Später ist ein „Amt Geigelbach“ der vorderösterreichischen Landvogtei Schwaben belegt, das aus Geigelbach, Boos, Ingenhard sowie den Gemeinden Altshausen und Ebisweiler bestand. 1796 wurde der Ort von französischen Truppen geplündert. 1806 gelangte das Amt Geigelbach mit der Mediatisierung zum Königreich Württemberg. Unter dem Namen des ehemaligen Amtes – Geigelbach – wurde eine politische Gemeinde gebildet, deren größter Ort das Pfarrdorf Boos war. Diese Gemeinde gehörte zum Oberamt Saulgau, dem späteren Landkreis Saulgau. 1967 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Geigelbach nach Musbach eingemeindet.
Die Gemeinde entstand am 1. September 1971 als Zusammenschluss der vorher selbständigen Gemeinden Ebersbach und Musbach.
Die Gemeinde ist seit 1. Januar 1972 Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Altshausen mit Sitz in Altshausen.
Mit der Auflösung des Landkreises Saulgau wurde Ebersbach-Musbach am 1. Januar 1973 Teil des Landkreises Ravensburg.
Ebersbach-Musbach ist wie ganz Oberschwaben römisch-katholisch geprägt. In der Gemeinde gibt es zwei Pfarreien, die zum Dekanat Saulgau gehören: die Pfarrei St. Michael in Ebersbach und die Pfarrei St. Valentinus in Boos.
Die evangelischen Christen der Gemeinde gehören zur Kirchengemeinde Altshausen im Kirchenbezirk Biberach.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Wappenbeschreibung: In Silber (Weiß) ein doppelreihig von Rot und Silber (Weiß) geschachteter Schrägbalken (Zisterzienserbalken), überdeckt mit einem durchgehenden schwarzen Tatzenkreuz (Deutschordenskreuz).
Das am 30. August 1974 verliehene Gemeindewappen erinnert an die jahrhundertelange Zugehörigkeit des Gemeindegebiets zu geistlichen Grundherrschaften: das „Deutschordenskreuz“ steht für die Kommende Altshausen, zu der Ebersbach lange gehörte; der „Zisterzienserbalken“ für die Beziehungen zum Zisterzienserkloster Baindt.
Die gleichzeitig verliehene Gemeindeflagge hat die Farben Rot-Weiß (Rot-Silber).
Der Sportverein Ebersbach e. V. mit den Abteilungen Fußball, Aerobic, Badminton, Basketball, Skigymnastik und Turnen ist in der Seebachhalle in Ebersbach und den umliegenden Sportanlagen beheimatet.
Der Tennisclub Ebersbach betreibt drei Tennisplätze in Ebersbach und hat 140 Mitglieder.
Buslinien verbinden Ebersbach mit Altshausen und den Kurstädten Aulendorf und Bad Buchau. Die Gemeinde gehört zum Tarifgebiet des Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbunds (bodo).
Die Grundschule Ebersbach hat etwa 100 Schüler. Weiterführende Schulen gibt es im nahen Altshausen. In Musbach wurde 1832 eine Schule eingerichtet, die bis 1970/1971 bestand; in Boos bestand von 1833 bis 1970 eine Schule.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."