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Die Empfehlung E.123 der Internationalen Fernmeldeunion beschreibt Gestaltungsregeln für nationale und internationale Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Web-Adressen in Druckerzeugnissen und Geschäftskorrespondenz.
Inhaltsverzeichnis |
Die E.123 empfiehlt das Pluszeichen („+“) zur Kennzeichnung von Ländervorwahlen:
Die Nummernbestandteile Ländervorwahl, Ortskennzahl und Teilnehmernummer werden durch Leerzeichen getrennt. Bei Bedarf kann die Teilnehmernummer zur besseren Lesbarkeit durch zusätzliche Leerzeichen untergliedert werden. Diese sollten aber schmaler sein als die Hauptgliederungen.
Bei nationalen Rufnummern werden Bestandteile eingeklammert, die nicht immer gewählt werden:
Ein standardisiertes, sprachunabhängiges Verfahren, um in der Kontaktliste eines Mobiltelefons die in einem Notfall zu kontaktierenden Personen zu identifizieren, wurde im Mai 2008 als neue Klausel in die Empfehlung E.123 aufgenommen.
Das Verfahren schlägt vor, die Namen von Notfallnummern mit vorangestellten arabischen Ziffern in der Form „0nxxxx“ zu speichern, wobei n eine Ziffer von 1 bis 9, und xxxx ein Name oder ein beschreibender Text ist (z. B. „Anna“ oder „Ehemann“).
In der Kontaktliste des Mobiltelefons wird dies als „01Anna“ oder „01Ehemann“ angezeigt, bei den meisten Sortierarten zudem auch am Anfang der Liste, was die Einträge einfach identifizierbar macht. Im Telefonnummerfeld dieser Einträge wird dann die im Notfall anzurufende entsprechende Telefonnummer gespeichert.[1]
Dieses Verfahren ist eine sprachunabhängige Version des „ICE“ -Verfahrens („In Case of Emergency“), welches seit 2005 in Teilen der Welt populär wurde [2]