Als Dunkelziffer bzw. auch "Dunkelzahl" wird in der Regel das Verhältnis zwischen der Zahl der statistisch ausgewiesenen und der wirklich begangenen Straftaten verstanden (Göppinger 1997). Der Begriff stammt aus der Kriminalstatistik, heute wird er auch erweitert verwendet.
Ursprünglich beruht er auf einer falschen Übersetzung des englischen Begriffs "dark number" (Dunkelzahl) in einer deutschen Dissertation, die im Jahr 1908 von einem japanischen Staatsanwalt angefertigt wurde. Der Begriff hat sich dennoch in der Folgezeit in der deutschsprachigen Forschung eingebürgert, auch wenn die Dunkelziffer keine Ziffer, sondern eine Zahl bezeichnet.
Im Bereich der Kriminologie ist die Dunkelziffer weitgehend identisch mit dem Dunkelfeld. Basierend auf der Erhebung empirischer Daten durch repräsentative Befragungen sieht man sich heute in der Lage, in gewissem Rahmen die Dunkelziffer zu schätzen und das Dunkelfeld aufzuhellen. Eine exakte Aufklärung der Dunkelziffer ist jedoch nicht möglich.
Im übertragenen Sinn wird Dunkelziffer auch im Gesundheitswesen verwendet und bezeichnet ein Missverhältnis von diagnostizierten (oder auch statistisch erfassten bzw. gemeldeten) Krankheitsfällen zur tatsächlichen Krankheitshäufigkeit (Prävalenz).
Hohe Dunkelziffern sind oft mit einer negativen Konnotation belegt.
Polizeiliche Kriminalstatistik, Hellfeld
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."