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Duduk

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Duduk

Das Duduk ist ein armenisches[1] Doppelrohrblattinstrument mit einer weiten, zylindrischen Bohrung und einem extrem großen Doppelrohrblatt, das bis zu zehn Zentimeter lang und bis zu drei Zentimeter breit ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Das Instrument ist ohne Rohrblatt je nach Grundton etwa 25 bis 40 Zentimeter lang. Es besitzt sieben bis acht vorderständige Grifflöcher und ein rückwärtiges Daumenloch. Der Tonumfang beträgt bei sieben vorderständigen Grifflöchern eine None und bei acht vorderständigen Grifflöchern eine Dezime. Es klingt, abhängig von der Baulänge einschließlich Mundstück, im Verhältnis zu seiner Größe überraschend tief: Der unterste Ton liegt meist zwischen dem eingestrichenen c und dem kleinen g. Das Überblasen – zylindrisch gebohrte Rohrblattinstrumente überblasen das erste Mal in die Duodezime – ist normalerweise nicht vorgesehen. Das verwendete Holz ist in der Regel Aprikosenholz, das Rohrblatt ist aus einem Schilfrohrabschnitt. Der Ton ist für ein Doppelrohrblattinstrument sehr weich, ähnelt dem Klang einer Klarinette in tiefer Lage und ist durch das mit den Lippen direkt angespielte Rohrblatt recht variabel. Üblich ist das Spiel mit Zirkularatmung.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Duduk ist eines der ältesten Doppelrohrblattinstrumente der Welt. Die Ursprünge des Instruments können bis in die vorchristliche Zeit zurück verfolgt werden. Zur damaligen Zeit wurden Duduks aus Knochen hergestellt. Die einfache Form des Instruments hat sich durch die Jahrhunderte nur minimal verändert. Im Jahre 2005 wurde Duduk-Musik in die UNESCO-Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ aufgenommen.

[Bearbeiten] Einsatz und Assoziierung

In der armenischen Musik begegnet das Duduk in doppelter Funktion. Zum einen wird es eingesetzt, um einen Bordunton zu halten (armenisch: duduk dam), zum anderen wird es als Melodieinstrument eingesetzt; typisch sind deshalb zwei oder mehr Duduks, die zusammen gespielt werden. Sein samtiger Klang in Verbindung mit den für die armenische Musik typischen Melismen löst oft Assoziationen von Melancholie und Trauer aus, was man vielleicht auch mit der durch die Jahrtausende immer wieder von Verfolgung und Vertreibung geprägten leidvollen Geschichte der Armenier in Zusammenhang bringen kann.

[Bearbeiten] Verbreitung

Das Instrument ist im Nachbarland Georgien unter dem Namen Duduki verbreitet. In der Türkei ist das Instrument als Balaban oder als Mey bekannt und wird dort auch aus anderen Hölzern, zum Beispiel Olive, gefertigt. Das Mey ist im Klang schärfer als das armenische Duduk, der Klang ist krummhornartig. In Kurdistan heißt das Instrument Bilûr. Andere Nachbarländer und Kulturen spielen ein ähnliches Instrument namens Ney oder Balaban.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Duduk zum Anhören

[Bearbeiten] Quellen

  1. The Armenian duduk as a "Masterpiece of the Intangible Heritage of Humanity", The Duduk: From Village Feasts to Hollywood Movies und The Duduk and Armenia by Philip Marsden

[Bearbeiten] Weblinks

Duduk - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Duduk - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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