| Stadt
Dudinka
Дудинка
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Dudinka (russisch Дудинка) ist eine Stadt mit etwa 24.600 Einwohnern (Stand 2007) in der Region Krasnojarsk in Russland. Sie war bis zu dessen Auflösung das Verwaltungszentrum des Autonomen Kreises Taimyr in Nordsibirien. Dudinka wurde 1667 als Wintersiedlung am Jenissei gegründet und erhielt 1951 das Stadtrecht. Die Stadt trägt ihren Namen zu Ehren des Pelzhändlers Dudin, der im 17. Jahrhundert hier das erste Blockhaus baute.
Die Stadt besitzt einen Seehafen am Ufer des Jenissei, welcher das östlich gelegene Industriezentrum Norilsk an die Nordostpassage anbindet. Heute darf Dudinka von Ausländern nur mit einer Sonderbewilligung betreten werden. Die Zahl geschlossener Städte wurde seit Mitte der 1990er-Jahre zwar stark reduziert. Aber seit 2001 wurde das Reisen für Ausländer in die Städte Norilsk und Dudinka sowie die ehemals selbständigen, seit 2004 nach Norilsk eingemeindeten Städte Talnach und Kaijerkan wieder eingeschränkt.
Der Hafen von Dudinka gehört zum Unternehmen Norilsk Nickel und ist sowohl Meer- als auch Flusshafen. Der Hafen liegt am rechten Ufer des Jenissei und 350 km von der Mündung in den Jenissei-Golf. Im Hafen sind zwei Kanäle die durch die Insel Kabatskim getrennt werden. Der eine ist mit 12 bis 33 m Tiefe und bis zu 2 km Breite schiffbar, der andere ist mit einer Tiefe zwischen zwei und zehn Metern nicht schiffbar. Der Hafen ist durch Straße und Eisenbahn mit Norilsk verbunden.
Seit 1978 wird die Schifffahrt nach Dudinka das ganze Jahr über mit Eisbrechern ermöglicht. Nur jeweils im Juni findet keine Schifffahrt statt, da die Eisschmelze den Fluss ca. 15 m ansteigen lässt. Sämtliche Hafenanlagen sind dann überschwemmt. Alle Hafenkräne werden vorher demontiert und für diesen Zeitraum in sicherer Entfernung gelagert (siehe Foto).
In Dudinka werden etwa 4.5 Millionen Tonnen Güter, hauptsächlich Metalle umgeschlagen und nach Murmansk verschifft.
Zur Erschließung des 1988 gefundenen Erdölfeldes bei Wankor soll in einem ersten Schritt eine Pipeline bis in die Gegend von Dudinka gebaut werden, die nach Erhöhung der Förderkapazität auf 9–10 Millionen Tonnen bis nach Dikson verlängert werden soll.[1]
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."