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| Landesflagge | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Emirat: | Dubai |
| Geographische Lage: | 25° N, 55° O2555.25Koordinaten: 25° N, 55° O |
| Einwohner: | 1.370.714 [1] (Dezember 2006) |
| Fläche: | 3.885 km² |
| Bevölkerungsdichte: | 352,8 Einwohner je km² |
| Währung: | Dirham |
| Höhe (Stadt): | 0,1 - 8 m |
| Zeitzone: | UTC +4 Std. |
| Postleitzahl: | nicht in Gebrauch |
| Vorwahl: | (+971) 4 |
| Website: | www.dubai.ae |
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Dubai (arabisch دبي Dubayy, DMG Dubaiy) ist ein Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und liegt am Persischen Golf. Außerdem gibt es die Stadt Dubai, die sich im Emirat Dubai befindet.
Das Emirat Dubai liegt auf der Arabischen Halbinsel am Persischen Golf und ist mit 3.885 km² und 1,502 Mio. Einwohnern (Dubai in Figures 2007) nach Abu Dhabi das zweitgrößte Emirat der VAE. Der Herrscher von Dubai, Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum, ist Vizepräsident und Premierminister der VAE (Staatsoberhaupt ist der Emir von Abu Dhabi, siehe Wahlmonarchie). Das dominierende Zentrum des Emirats ist die Stadt Dubai. Das Emirat erstreckt sich von dort ins Landesinnere zwischen Abu Dhabi im Südwesten und Schardscha (in den Emiraten übliche Schreibweise: Sharjah) im Nordosten. Die Exklave Hatta liegt im Gebirge an der Grenze zu Oman. Der größte Teil des Emirats besteht aus Wüste.
Da ca. 85 % der Einwohner des Emirats Dubai in der Stadt Dubai (manchmal zur Abgrenzung vom Emirat Dubai als Dubai-Stadt bezeichnet) leben, spielt sich hier fast das gesamte wirtschaftliche, soziale und politische Leben des Emirats ab. Daher ist die Unterscheidung zwischen Emirat und Stadt nur selten erforderlich. Dubai ist vor allem für seine vielen Bauprojekte wie Wolkenkratzer, Einkaufszentren, künstlich angelegte Inseln und Vergnügungsparks bekannt.
Das Erscheinungsbild des Emirats unterscheidet sich vom größeren Emirat Abu Dhabi unter anderem dadurch, dass in Dubai die (Überland)Straßen und Autobahnen nicht mit Dattelpalmen und Sträuchern begrünt sind.
In der Stadt Dubai (25° 16′ N, 55° 17′ O25.26416666666755.29) wohnt der größte Teil der Bevölkerung des Emirats: die letzte verfügbare Angabe war 1,502 Mio. Einwohner (Dubai in Figures 2007). Eine genaue Erhebung ist kompliziert, da die migrationsbedingten Schwankungen groß sind. So kommen jährlich mehrere zehntausend feste und residentielle Einwohner dazu und ständig leben rund 250.000 Arbeitsmigranten überwiegend aus Südasien noch auf Jahre im Emirat oder angrenzend. Das Geschlechterverhältnis von Männern zu Frauen beträgt als Folge der überproportionalen Zuwanderung bzw. Anwerbung von überwiegend jungen männlichen Arbeitskräften aus asiatischen Ländern rund 3 zu 1.[1] Mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren hat Dubai eine recht niedrige Rate und Kinder sind, anders als in vielen Städten in Entwicklungsländern, in Dubai eine Minderheit.
Dubai Stadt liegt am Nordrand des Emirats Dubai und wird geteilt durch den Dubai Creek, einer 100 bis 1300 Meter breiten und ca. 14 Kilometer langen Bucht des Persischen Golfs. Früher befanden sich hier die damals unabhängigen Städte Deira auf der Nord- und Bur Dubai auf der Südseite. Brücken befinden sich nur etwas abseits vom Ortskern. Fußgänger werden mit kleinen Personenfähren (Abras) auf die andere Seite transportiert (siehe Nahverkehr). Am Creekbeginn ist neben dem Straßentunnel auch eine separate Fußgängerunterführung vorhanden.
Heute gliedert sich die Stadt Dubai in die Stadtteile al-Hamriyya, al-Karama, al-Barscha, al-Chubaisi, ar-Ras, as-Satwa, al-Wasl, Bur Dubai, Deira, Haur al-Anz, Internationale Stadt (engl. Umschreibung: International City), Dschumaira (engl. Umschreibung Jumeirah), Umm Suqaim, Za'bil und al-Qusais.
Die Stadt erstreckt sich vor allem nach Südwesten entlang des Strandes von Dschumaira und der Scheich-Zayid-Straße, da Dubai im Norden direkt an Schardscha grenzt. Im jenseits der Grenze liegenden Schardscha wohnen wegen der günstigeren Mieten viele der in Dubai beschäftigten Arbeitnehmer.
Das Wochenende in Dubai und den Vereinigte Arabische Emiraten, bisher Donnerstag-Freitag, ist seit September 2006 auf Freitag-Samstag verlegt. Alle staatlichen und öffentlichen Institutionen, Regierungseinrichtungen sowie Privatschulen sind an die neue Regelung gebunden.
Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein tropisches Klima mit trockenen Perioden ohne Regen. Die Menge der Niederschläge ist sehr gering und fällt in der Regel in den Monaten Januar, Februar und März. Bei Regen gibt Probleme mit der Regenwasserabführung weil Straßenkanäle fehlen. Zwischen April bis November ist Dubai regenfrei. Jedes Jahr fallen etwa 100 Millimeter Regen. In den Tagen während der Sommermonate liegen die Temperaturen oft über 40 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 60 Prozent.
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Dubai
Quelle: UAE Met
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In Dubai sind, wie auch in der gesamten VAE, die Emirater in der Minderheit. Etwa 85 Prozent der Einwohner sind Ausländer, deren Anteil sich tendenziell erhöht.
In Dubai gibt es laut World Wealth Report 68.000 US-Dollar-Millionäre, die knapp 4,6 % der Bevölkerung Dubais ausmachen. Dies ist eine der höchsten Millionärsdichten der Welt. Dieses Verhältnis wird noch ausgefallener, wenn man davon ausgeht, dass ein Großteil dieser 68.000 Dollar-Millionäre unter den rund 15 % Einheimischen, also unter rund 200.000 Personen zu finden sind.
Die meisten Arbeitsmigranten kommen aus dem südlichen Asien (Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka) und den Philippinen aber auch Afrika (Sudan, Ägypten, Algerien, Somalia, Äthiopien, Kenia, Nigeria, Tansania), dem Libanon, Europa (darunter ca. 8.000 aus Deutschland) und aus den USA und Kanada. Oftmals müssen sie bei der Einreise ihren Pass abgeben. (Siehe auch den Abschnitt Migranten im Artikel Vereinigte Arabische Emirate, sowie den Artikel Kafala.)
Während die einheimische Bevölkerung und hochqualifizierte Arbeitsmigranten aus Europa und Nordamerika in der Regel sehr wohlhabend sind, verfügen die meisten ungelernten Arbeitsmigranten nur über äußerst geringe Einkommen von weniger als 5 US-Dollar pro Arbeitstag. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen betrug 2005 ca. 28.000 US-Dollar.
Über die frühe Geschichte Dubais ist relativ wenig bekannt. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass im heutigen Stadtteil Al-Quasis schon 2000 v. Chr. Siedlungen existierten. Im Stadtteil Jumeirah wurde bei Bauarbeiten die Grundmauern eines Palastes entdeckt, welcher auf 500 n. Chr. datiert wird. Der Palast hat starkes Mauerwerk und umfasste 23 Gemächer. Die älteste namentliche Nennung Dubais findet man im "Buch der Geographie" aus dem Jahr 1095 vom andalusisch-arabischen Geographen Abu Abdullah al-Bakri. Der venezianische Juwelier Gaspero Balbi besuchte 1580 die Region und beschrieb die Perlenfischerei.
Anfang des 19.Jahrhunderts gefährdete die Piraterie in der Region den britischen Seehandel. Daraufhin setzte Großbritannien den Scheich von Dubai unter Druck und 1820 trat infolgedessen ein Nichtangriffspakt ("General Maritime Peace Treaty") in Kraft, der Großbritannien weitreichende Befugnisse auf dem Meer gab und im Gegenzug die Souveranität der arabischen Gebiete festlegte. 1833 begann die Herrschaft des Al Maktum-Familie, als diese sich, mit Unterstützung von Schardscha, von Abu Dhabi lossagten und in Dubai intervenierte. 1892 schloss Dubai mit Großbritannien einen weiteren Vertrag ("Exclusive Agreement"), der diesem die Verteidigung und Außenpolitik überließ. Das Gebiet der heutigen VAE wurde britisches Schutzgebiet, der Trucial-Coast. Gegen Ende des 19. Jahrhundert entwickelte sich Dubai zu einer bedeutenden Hafenstadt mit Handelsverbindungen nach Indien und Persien. Um die Jahrhundertwende beherbergt die Stadt ca. 100.000 Einwohner. Durch die Abschaffung der kommerziellen Steuern in den 1920er Jahren erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Ab 1930 verlor der ehemals wichtigste Wirtschaftszweig der Perlenfischerei an Bedeutung, ab den 1940er Jahren entwickelte sich Dubai zu einem bedeutenden Handelsplatz für Gold.
1947 eskalierte der Streit zwischen dem Emirat Dubai und Abu Dhabi und es kam zum Krieg um die Grenzfestlegung. Großbritannien fungierte als Schiedsgericht und eine "Puffer-Zone" wurde eingerichtet, wodurch es zum Waffenstillstand kam. Die Streitigkeiten wurden jedoch erst durch einen Kompromiss 1979 beigelegt, der die Grenze endgültig festlegte. 1966 begann die Erdölförderung, dessen Einnahmen aber den Umsatz aus dem Handel und Gewerbe nicht übersteigen werden.
Am 2. Dezember 1971 wurde Dubai von Großbritannien unabhängig. Unter Führung von Abu Dhabi wurden die Vereinigten Arabischen Emirate aus den ehemaligen Trucial States (Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Umm al-Qaiwain, Fudschaira und Adschman) gegründet. Die Herrscherfamilie von Dubai stellt dabei traditionell mit dem Premierminister, dem Finanz- und Industrieminister sowie dem Verteidigungsminister wichtige Regierungsämter der VAE.
Die offizielle Sprache des Emirats und der Stadt Dubai ist Arabisch, doch auch Englisch ist als Alltagssprache sehr weit verbreitet. Fast alle jüngeren Emiraties und ein großer Teil der angeworbenen Arbeitskräfte können sich in Englisch verständigen.
Die Mehrheit der Bewohner Dubais sind Sunniten. Allerdings gibt es in Dubai wachsende Anteile von Hindus, Sikhs und Christen. Die katholische Pfarrei der Stadt Dubai umfasst rund 70.000 Mitglieder. Dubai ist das einzige Emirat der VAE, in dem es einen Hindu-Tempel und eine Sikh-Gurudwara gibt.
Die Rechtsprechung folgt der islamischen Gesetzgebung der Scharia und entspricht in weiten Teilen nicht den westlichen Rechtsnormen, sowohl in der Härte der Urteile als auch in der Frage, welche Taten strafbare Delikte darstellen.
Drogenbesitz wird beispielsweise, unabhängig von der Menge oder Art, mit einer Mindestfreiheitsstrafe von vier Jahren geahndet, ebenso Trunkenheit in der Öffentlichkeit[2][3]. Jede Art von Homosexualität wird als ungesetzlich betrachtet und mit Haftstrafen von bis zu einem Jahr geahndet[4]. Auch beim Cross-Dressing, dass den arabischen und islamischen Tradition widerspricht, werden harte Strafen ausgesprochen.
Besonderes Aufsehen erregte ein Fall eines 15-jährigen Franzosen, der in Dubai von drei Einheimischen vergewaltigt wurde. Dem Opfer wurde eine strafrechtliche Verfolgung angedroht, nachdem ihm vorgeworfen wurde, homosexuell zu sein. Es kam allerdings zu keinem Verfahren gegen den Jugendlichen. Am 12. Dezember 2007 wurden zwei der drei Täter zu jeweils 15 Jahren Haft verurteilt[5].
Im Oktober 2008 wurde ein britisches Paar zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt, nachdem es bereits vier Monate zuvor wegen anzüglichen Verhaltens am Strand von Dubai verhaftet worden war. Während der Wartezeit auf die Verhandlung konnte das Paar das Land nicht verlassen, da die Reisepässe eingezogen wurden. Zusätzlich wurde eine Geldstrafe von 1000 Dirham und die anschließende Deportation verhängt[6].
Dubai ist die wichtigste Wirtschaftsregion der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2005 bei 37 Milliarden US $. Die ehemals dominierende Erdölförderung macht heute nur noch 6% der Wirtschaftsleistung des Emirats aus. Es wird geschätzt, dass Dubai 240.000 Barrel Öl pro Tag fördert. Die Erdölreserven schwinden erheblich und werden voraussichtlich in ca. 20 Jahren erschöpft sein. Die wichtigsten Einnahmequellen sind der Tourismus, die Immobilien- und Baubranche, der Handel und Dienstleistungen. Die Hauptexportländer sind der Iran ( 790 Millionen US $), Indien (204 Millionen US $) und Saudi-Arabien (194 Millionen US $ ), die Hauptimportländer sind Japan (1,5 Mrd. US $ ), China (1,4 Mrd. US $) und den Vereinigten Staaten (1,4 Mrd. US $).
Die geografische Lage entlang des See- und Luftweges von Asien nach Europa begünstigen die Entwicklung zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Börse von Dubai ist der Dubai Financial Market (DFB), von Bedeutung ist auch die Terminbörse Dubai Mercantile Exchange. Neben dem Geschäftszentrum an der Scheich-Zayid-Straße wurden zahlreiche branchenspezifische Gewerbegebiete errichtet. In der Dubai Internet City und Dubai Media City sind IT-Unternehmen wie Oracle Corporation, Microsoft und IBM und Medienunternehmen wie MBC, CNN, BBC, Reuters, und AP ansässig. Bekanntheit erlangte das Forschungsinstitut Camel Reproduction Centre Dubai, als die Geburt des ersten geklonten Kamels bekannt gegeben wurde.
Das rasante Wirtschaftwachstum basiert zum großen Teil auf einer liberalen Wirtschafts- und Steuerpolitik. Restriktionen durch Umwelt- und Finanzbehörden sind gering und es werden keine direkten Steuern erhoben, daher gilt Dubai als Steueroase. In den Freihandelszonen Jebel Ali Free Zone, Dubai Healthcare City und Internationales Finanzzentrum Dubai erhalten Investoren eine für 50 Jahre garantierte Steuerfreiheit. Seinen Staatshaushalt bestreitet das Emirat aus den Einnahmen durch Erdöl, aus Zöllen und wenigen indirekten Steuern: eine Steuer auf Luxusgüter von 10 %, eine Tabaksteuer von 100 %, eine Umsatzsteuer für die Gastronomie von 5 % und eine Mietsteuer von 5 % oder 10 %.
Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise verzeichnete der Immobilienmarkt Anfang 2009 einen starken Einbruch. Zahlreiche große Bauprojekte sind unterbrochen worden. Betroffen sind mehrere hundert Millionen teure Großprojekte wie der Wolkenkratzer Nakheel Tower, die künstliche Insel Palm Deira, der Trump International Hotel & Tower auf Palm Jumeirah, der Wasser-Vergnügungspark Aqua Dunya bzw. Aqua Dubai im Dubailand, die Immobilien-Anlage Mina Rashid am Tiefseehafen Port Rashid, sowie unter anderem die Projekte One Za’abeel (World Trade Centre (Dubai)), High Rise Boulevard (Jumeirah Village), Anara Tower u. Ice Tower (Dubai Marina), The Vantage (Dubai Waterfront), The Esplanade (Al Barsha) und Forbidden City (Nakheel International City).
Der Handel hat in Dubai eine lange Tradition. Schon seit Jahrhunderten legen im Dubai Creek die traditionellen Daus an, um Waren aus Indien und China auf die arabische Halbinsel zu bringen.
Um von der Erdölförderung unabhängig zu werden, wurde in den letzten Jahren stark in den Tourismus investiert. Im Jahr 2007 besuchten ca. 8 Millionen Touristen das Emirat Dubai, für 2015 werden 15 Millionen Besucher erwartet. Der Tourismus bringt Dubai zurzeit etwa ein Viertel seiner Gesamteinnahmen ein.
Ausgangspunkt der Tourismuswirtschaft war der Bau des Luxusresorts Madinat Jumeirah, des Hotels Burj Al Arab und des Jumeirah Beach Hotels, die der Jumeirah Group, einer Hotelkette im Besitz der Dynastie von Dubai, der Al Maktum, angehören. Dubai hatte im Jahr 2008 eine Kapazität von rund 28.000 Hotelzimmern. Unter anderem mit dem Bau von Bawadi (arab. „Wüsten“), einem neuen 10 Kilometer langen Stadtteil in Dubai, der an Las Vegas erinnert, soll die Kapazität an Hotelzimmern bis 2012 auf ca. 57.000 Zimmer steigen.
Von den 29.000 neu entstehenden Hotelzimmern im Stadtteil Bawadi liegen allein 6.500 Zimmer im Asia-Asia Hotel, das nach seiner Fertigstellung eines der größten Hotels der Welt werden soll. An der Spitze der ersten Jumeirah Palmeninsel "Palm Jumeirah" steht das Hotel Atlantis. Der Hotelkomplex wurde im Herbst 2008 eröffnet und besitzt 1.539 Zimmer, sowie einen 17 Hektar großen Wasser-Vergnügungspark und eine Einkaufszeile.
Zu einem schwimmenden Hotel mit bordeigenem Einkaufszentrum wird die Queen Elizabeth 2 umgebaut. Das außer Dienst genommene Passagierschiff soll künftig am östlichen Stamm der Palm Jumeirah fest vor Anker liegen. Am Kai wird ein Museum zur Geschichte des Schiffes und der Passagierschiffahrt eingerichtet. Das Emirat Dubai ist seit Juni 2007 der Eigner des Luxusliners, welcher seit 1969 unter der Flagge der britischen Cunard Reederei lief. Vor der Küste von Jumeirah, der teuersten Wohngegend Dubais, ist das Unterwasser-Hotel Hydropolis geplant, jedoch zurzeit wegen Finanzierungsschwierigkeiten ausgesetzt.
Täglich bis zu 200.000 Besucher soll einmal DubaiLand, das größte Freizeit- und Unterhaltungszentrum der Welt anziehen. Das Projekt wird seit dem Jahr 2005 auf vormals bis zu 140 km² großer Wüstenfläche gebaut.
Der ortsnahe Flughafen Dubai International Airport ist mit seiner nach erfolgtem Ausbau erweiterten Kapazität von 70 Mio. Passagieren im Jahr das bedeutendste Luftverkehrskreuz zwischen Europa und Asien. Der Flughafen wird von über 100 Fluggesellschaften angeflogen und ist mit über 150 Zielen weltweit verbunden. Er erstreckt sich im Norden von Deira, ca. 5 km vom Dubai Creek entfernt. Dubai ist der Hauptsitz der emiratseigenen Fluggesellschaft Emirates. Zurzeit wird in Dubai ein neuer Flughafen bei Jebel Ali errichtet, der Dubai World Central International Airport. Dieser soll mit einer stufenweise auszubauenden max. Kapazität von 120 Mio. Passagieren im Jahr den Internationalen Flughafen Dubai zunächst nur unterstützen. Um den Flughafen herum auf einer Gesamtfläche von 240 Quadratkilometern soll eine Handels- und Wohnstadt entstehen. Das erste Modul der Flughafenstadt, die Logistikstadt Dubai, ist bereits fertiggestellt.
Dubais Hafen Jebel Ali Port, gebaut in den 1970er Jahren, ist die größte künstlich geschaffene Bucht der Welt und ist nach Frachtvolumen der achtgrößte Containerhafen der Welt. Der Umschlag lag 2005 bei 92.513 Mio. Tonnen. Der Passagierschiffverkehr wird über den älteren stadtnahen Hafen Port Rashid abgewickelt. Die bedeutendsten Fährverbindungen führen von dort nach Doha, Manama, Kuwait-Stadt und Maskat. Parallel dazu fährt der regionale "kleine" Seeverkehr mit traditionellen Daus von den Liegeplätzen am Creek. Er verkehrt meist küstennah mit kleinteiliger Fracht (z.B. Konsumgüter) im gesamten Persischen Golf, über Oman und Jemen bis ins mittlere Rote Meer, nach Ostafrika und Pakistan sowie dem westlichen Indien bis etwa Goa.
Durch die Autobahn ist Dubai mit Abu Dhabi, Schardscha, Hatta und Al Ain verbunden, ein Eisenbahnverkehrsnetz besteht nicht.
Der öffentliche Personenverkehr mit einem dichten Busliniennetz und Taxis ist preiswert, wenn auch wegen der häufigen Staus auf den Hauptstrecken oft zeitraubend. Eine Besonderheit sind die Anfang 2008 eingeführten bisher 49 klimatisierten (22 Grad Celsius) Warteräume der insgesamt rund 1000 Bushaltestellen. Eine fahrerlos geführte Dubai Metro befindet sich im Bau, ebenso die erste Stichlinie der ergänzenden Dubai Monorail. Die Metro wird unter anderem den Dubai International Airport und den Dubai World Central International Airport mit der Innenstadt, aber auch Jebel Ali und Deira verbinden. Die erste Ausbaustufe mit einer Teilstrecke wird im September 2009 in Betrieb gehen, die zweite Teilstrecke ist für März 2010 angekündigt. Im touristisch stark frequentierten Gebiet westliches Jumeirah wird zurzeit in enger Verzahnung mit der Metro auch ein System aus Trambahnen eingerichtet.
Der Personentransport in der engeren Innenstadt über den vorderen Dubai Creek erfolgt mangels stadtnaher Brücken mit Abras, kleinen Holzbooten für bis zu ca. 20 Personen. Tagsüber legt alle paar Minuten ein Abra ab, eine Fahrt dauert weniger als 10 Minuten und kostet 1 Dirham.
Der Straßenverkehr im verdichteten, älteren Teil Dubais ist einer der stärksten weltweit, Staus und längere Stillstandphasen sind die Regel. So ist z.B. die ca. 12 km lange Fahrt vom Stadtteil Deira nach Schardscha in der Rushhour kaum unter 2 Stunden zu bewältigen. An den Tankstellen gab es bis vor kurzem nur Bedienungsservice, da man nicht mochte, vom temperierten Pkw in die Hitze draußen zu wechseln. Inzwischen haben einige Tankstellen mit Erfolg auf Selbstbedienung umgestellt.
Um dem in den letzten Jahren immer dichter werdenden Kraftfahrzeugverkehr entgegen zu wirken, wird seit Juli 2007 auf bestimmten Strecken Maut erhoben. Das hat vor allem bei Berufspendlern zu Unmut geführt, zumal jetzt Staus auf vorher staulosen Strecken entstanden sind.[7] Jedes Fahrzeug, das die mautpflichtigen Straßen und Brücken passiert, benötigt einen "Salik"-Sticker mit einem Guthaben auf der vorderen Fensterscheibe. Über Mautbrücken werden die Fahrzeuge erfasst und die Maut pro Fahrt (Dh4, ca. 0,70 EURO) elektronisch abgebucht. Über SMS werden die Fahrzeughalter informiert kurz bevor ihr Salik-Konto verbraucht ist.
In Dubai und seiner näheren Umgebung (40 km Umkreis) stehen etwa 160 Wolkenkratzer (Anfang 2009), die über 150 m hoch sind, ca. 60 weitere Wolkenkratzer, die über 200 m hoch sind und sieben Wolkenkratzer, die über 300 m hoch sind. Diese sind der Almas Tower mit 360 m, die beiden Emirates Towers mit 355 bzw. 309 m, der Rose Tower mit 333 m, das Burj al Arab mit 321 m, The Address Downtown Burj Dubai mit 306 m und seit dem 21. Juli 2007 das höchste Gebäude der Welt, der von Emaar erbaute, Anfang 2009 nun endgültig 818 m hohe Burj Dubai. In der Liste der Wolkenkratzer-Städte steht Dubai derzeit auf Platz 16.
Im kleineren Madinat Theater gleich neben dem Burj al Arab werden Konzerte aufgeführt, hier findet das Internationale Filmfest von Dubai (engl. Umschreibung: Dubai International Film Festival) statt, aber auch Opern- oder Ballettaufführungen wie Schwanensee oder der Wiener Opernball in Dubai.
Weiterhin gibt es im Crown Plaza Hotel das Streetwise Theater aus London. Am historischen Creek entsteht die Feststadt Dubai (engl.: Dubai Festival City); Unterhaltung, Freizeitgestaltung und Wohnen sollen hier zusammengeführt werden, eine weitere Stadt in der Stadt, trendige Bars und Restaurants, Sportaktivitäten, ein 18-Loch-Golfplatz (Al Badia Golfresort), eine Festival Marina (ein luxuriöser Yachthafen mit Seebühne), ein sogenannter Autopark, weitere Hotels wie das Four Seasons Hotel, InterContinental Hotel, Crown Plaza Hotel und ein Boutique Hotel. Ebenfalls soll weiter westlich am Dubai Creek ein Opernhaus entstehen.
Am Eingang des Dubai Creeks – nahe der Mündung – befindet sich auf einer Landzunge der Stadtteil Al Schindagha. Hier im Norden von Bur Dubai wurde 1997 das Heritage und Diving Village von der Regierung errichtet. Das Museumsdorf im Stil einer arabischen Siedlung will dem Besucher die Kultur, Geschichte und Tradition Dubais vermitteln.
Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt sind vor allem der Dubai Creek mit den alten Daus und der Gewürzmarkt, wo Gewürze aus aller Herren Länder verkauft werden. Auf der Südseite des Creeks befindet sich die renovierte Altstadt von Bur Dubai, der Old Souk. Westlich davon vor dem neuen Hafen befindet sich die Rekonstruktion des alten Herrscherpalastes mit einem Museum.
Nachgebaut sind Steinhäuser aus den Berg- und Wüstenregionen, Beduinenzelte, traditionelle "Windturmhäuser", Marktstände, Gewürzläden und viele andere Attraktionen und Lebensweisen der Bewohner. Auch die Bewohner Dubais zeigen großes Interesse am Besuch dieser historischen Dörfer.
Im „Perlendorf“ erwarten den Gast traditionelle Suks, Fotoausstellungen über die Perlenfischerei, Daus – zum Teil in Originalgröße – und ein großes Wasserbecken, in dem Tauchtechniken der Perlenfischer demonstriert werden, bevor dieser traditionelle Erwerbszweig ganz in Vergessenheit gerät.
Das Dubai Museum ist nahe der Altstadt in einem ehemaligen Fort untergebracht und zeigt einen Überblick über das historische Leben in Dubai vor dem Ölboom. Nahe dem Dubai Museum gibt es eine Siedlung von ehemaligen persischen Handelshäusern, die renoviert worden sind und teilweise besichtigt werden können.
Außerhalb der Stadt liegt die Wüste mit ihrer Weite. Viele Anbieter bieten organisierte Touren in die Wüste an, auf Wunsch auch mit Übernachtung im Zelt. Es gibt auch das 5-Sterne-Luxushotel Bab al Shams inmitten der Wüste.
Im Emirates Golf Club wird jährlich ein PGA-Turnier ausgetragen.
Durch die geringen Steuern und die Nähe zu den Herstellermärkten kann in Dubai günstig eingekauft werden: Günstig zu erwerben sind vor allem Elektronikprodukte aller Art und Goldschmuck. Außerdem gibt es zahlreiche Boutiquen von Edelmarken der Modewelt. Klassische Einkaufsstraßen spielen jedoch nur eine untergeordnete Rolle: Die meisten Geschäfte befinden sich in Malls nach amerikanischem Vorbild. Die z. Z. größte Mall ist die Ende 2008 eröffnete Dubai Mall mit über 1000 Geschäften und publikumswirksamen Zusatzangeboten. Eines der größeren Einkaufszentren der Stadt ist die Mall of the Emirates. Weitere große Einkaufszentren sind das sich thematisch an Immobilienbesitzer und Hauseinrichter wendende Dubai Design Center, die länderthematisch gestaltete Ibn Battuta Shopping Mall, das Deira City Centre und das zentral gelegene Bur Juman Centre und der Ende 2004 eröffnete kleinere Souk Madinat Jumeirah, eingebettet in einen im Stil eines alten arabischen Palastes gehaltenen Komplex mit Kanälen und zahlreichen Restaurants. Jeweils im Frühjahr wird das Dubai Shopping Festival veranstaltet.
Historisch gesehen gibt es in Dubai wenige Kulturinstitutionen. Im Zuge der Verbesserung seiner Position im globalen Tourismus wird in Dubai ein großes Kulturangebot nach dem Vorbild Abu Dhabis aufgebaut. Michael Schindhelm soll in in der Stadt als „Kulturdirektor“ für mehrere Milliarden Dollar eine Kunsthalle und ein Opernzentrum aufbauen. [8]
Dubai ist vor allem für seine vielen spektakulären Bauprojekte bekannt. An keinem anderen Ort der Welt entstanden in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts so viele weltweit Aufsehen erregende Bauwerke wie in der Wüstenstadt. In keiner Stadt der Welt (außer Schanghai) wird zurzeit so viel gebaut wie in Dubai, allein etwa 20 Wolkenkratzer mit einer Höhe von über 300 m sind in Planung oder im Bau.
Der Grund für den Bauboom ist aber weniger staatliche Förderung; fast alle Projekte werden von privaten Investoren getragen. Ursächlich sind vielmehr die wenigen Bauvorschriften und die unbürokratische Abwicklung der Projekte durch speziell damit beauftragten Firmen, die oft an der staatlichen Verwaltung vorbei agieren dürfen. Baugenehmigungen für Großprojekte erteilt der Emir persönlich nach seinen Vorstellungen und ohne Umweltverträglichkeitsprüfungen oder langwierige Bürgerbeteiligung. Ursache für die große Gewinnerwartung der Investoren ist, dass der Emir Dubai zu einer prosperierenden globalen Metropole entwickeln will, vergleichbar dem Stadtstaat Singapur. Insgesamt wurden seit 1990 weit über 200 Wolkenkratzer mit mehr als 150 Metern Höhe gebaut bzw. mit deren Bau begonnen, davon 20 mit über 300 Metern Höhe.
Das Emirat erwartet im Jahr 2015 ca. 15 Millionen Touristen (2008: ca. 8 Millionen) und versucht mit Großprojekten wie „Bawadi“ die Kapazitäten der Wüstenmetropole zu erweitern. Aktuelle Schätzungen besagen, dass allein bis zum Jahr 2010 ca. 30.000 neue Hotelzimmer hinzukommen könnten und sich mit dem Bawadi-Projekt die Zimmerkapazität in Dubai mehr als verdoppeln könnte. Für die Folgejahre ist eine weitere Steigerung der Kapazität auf 52.500 Zimmer geplant (entspricht etwa der Kapazität Berlins). Bawadi ist Teil des Entwicklungskonzepts "Dubailand" und liegt ca. 8 Kilometer landeinwärts des Burj Al Arab. Mit weiteren Projekten wie z. B. der City of Arabia ist Dubailand zusammen mit der Entwicklung des neuen internationalen Flughafens in Jebel Ali das größte Bauvorhaben des Emirats. Diese inländisch gelegenen Vorhaben verschieben den Schwerpunkt Dubais von der Küste weg etwas mehr nach Süden.
Den Anfang des Baubooms machte das World Trade Centre Ende der 1970er Jahre – damals das höchste Gebäude der arabischen Welt. Es spielt im heutigen Stadtbild eine eher unauffällige Rolle, denn im Laufe der folgenden Jahrzehnte kamen eine Vielzahl noch höherer, modernerer und interessanterer Gebäude hinzu; zunächst in Deira, wo die modernen Glashochhäuser noch heute einen bei Fotografen beliebten Kontrast zu den davor ankernden altertümlichen Daus bieten.
Seit Mitte der 1990er Jahre jedoch vor allem entlang der sich viele Kilometer lang nach Südwesten erstreckenden Scheich-Zayid-Straße, an der zahllose Wolkenkratzer entstanden sind. Weithin sichtbar sind die Emirates Towers, der höhere der beiden Türme misst 355 Meter.
Im Stadtteil Downtown Dubai befindet sich der Wolkenkratzer Burj Dubai. Er ist schon jetzt das höchste Bauwerk der Welt und wird nach seiner Fertigstellung Ende 2009 mit seinen 818 m Höhe den Mittelpunkt des neuen Stadtzentrums Downtown Dubai bilden.
Vor der Küste der Stadt werden drei künstliche Inseln für Luxusvillen, Yachthäfen Hotelanlagen und Golfplätze aufgeschüttet, die Palmeninseln (engl. Umschreibung: Palm Islands), namensgebend ist jeweils Form einer Palme. The World Dubai, eine künstliche Inselgruppe in Form der Weltkarte ist derzeit ebenso im Bau. Südlich ergänzt werden sollte die Erdnachbildung mit einem Saum aus langgezogenen Inseln, die den Namen The Universe tragen sollen, dieses Vorhaben ist jedoch einstweilen aufgegeben. Ebenso erst in Planung befindet sich das Megaprojekt Dubai Waterfront, das 1,2 bis 1,5 Millionen Menschen Leben und Arbeiten am Wasser ermöglichen soll und größer wäre als Köln. Erste Landgewinnungsarbeiten und Küstenplanierungen sind hierfür angelaufen.
Ihrer Vollendung gehen die Jumeirah-Inseln entgegen, 50 landseits liegende künstliche Inseln mit jeweils 16 Villen. Man rechnet damit, dass sich durch diese gewaltigen Landaufschüttungen die nur ca. 80 Kilometer lange natürliche Küste des Emirats bis auf das zehnfache ausweiten wird, um so die beliebten Küstengrundstücke in großer Zahl vorhalten zu können. Durch Ansiedlung und Düngung/Fütterung von Meeresflora und -fauna möchte man die zu erwartenden ökologischen Schäden infolge der Landaufspülungen ein wenig kompensieren.
Hotelprojekte haben Dubai bekannt gemacht, vor allem das Wahrzeichen der Stadt, der 321 Meter hohe Burj al Arab in Form eines Segels. Auf der ersten der Palmeninseln (engl. Umschreibung: Palm Islands), der "Palm Jumeirah" wurde zudem Atlantis Dubai errichtet, ein riesiges Luxushotel mit 1539 Zimmern und angeschlossenem Aquapark.
Ein weiteres geplantes Großprojekt trägt den Namen Bawadi, „Wüsten“ und soll an die Tourismusmetropole Las Vegas mit seinem "Strip" erinnern. Auf einer Länge von ca. 10 Kilometern sollen in Bawadi 51 neue Hotels entstehen – unter ihnen auch das mit 6.500 Zimmern größte Hotel der Welt „Asia-Asia“. Den Großteil des Projekts soll das Tochterunternehmen der Dubai Holding Tatweer entwickeln, darunter auch zwölf Themenhotels. Die Finanzierung für den noch verbleibenden Teil des Projekts soll von privaten Investoren eingesammelt werden.[9] [10]
Die Gesamtkosten für Bawadi werden auf ca. 100 Milliarden Dirham (ca. 17,5 Milliarden EURO) geschätzt. Davon plant Tatweer Investitionen von ca. AED 40 Milliarden für seine zwölf Hotels und noch einmal rund AED 10 Milliarden für die Infrastruktur des Projekts.
Die derzeitigen Freizeitparks Wonderland und Wild Wadi werden 2009 starke Konkurrenz durch DubaiLand bekommen, den dann größten Freizeitpark der Welt, in dem mit dem Dubai Wheel das größte Riesenrad der Welt gebaut wird. Teil von DubaiLand ist der Wasser-Vergnügungspark Aqua Dubai. In Betrieb ist bereits die Skihalle Ski Dubai. Die Falcon City of Wonders ist eine geplante Stadt mit maßstabsgetreuen Repliken der sieben antiken Weltwunder plus modernen Wundern wie dem Eiffelturm und dem indischen Grabmal Taj Mahal.
In Downtown Dubai befindet sich die Ende 2008 eröffnete Dubai Mall, eines der größten Einkaufszentren der Welt. Im DubaiLand entsteht bereits mit der Mall of Arabia das dann größte Einkaufszentrum der Welt, deren Eröffnung 2010 geplant ist.
Ein weiteres Projekt ist die Dubai Marina, ein bereits weit fortgeschrittener Stadtteil für 100.000 Menschen. Gegenüber der Dubai Marina, südlich der Scheich-Zayid-Straße, sind weitere 89 solitäre Jumeirah Lake Towers für Büros und Wohnen im Bau. Direkt südöstlich hinter der Hochhauszone ist als Pendant zum Millionärshügel von Los Angeles Beverly Hills die durchgrünte und wasserreiche Großsiedlung Emirates Hills im Angebot.
Gegenüber der Dubai Festival City, direkt am Dubai Creek, entsteht der neue Stadtteil, die Venedig als Vorbild nehmende Culture Village.
Bis zum Jahre 2011 soll das Quartier The Lagoons am Dubai Creek entstehen, in dem ebenfalls Kultureinrichtungen, u.a. ein Opernhaus, von Wohnsiedlungen umgeben sein werden.
Mit dem im Oktober 2008 angekündigten Projekt Jumeirah Gardens wird zum ersten mal in größerem Stil die Konversion und städtebauliche Aufwertung eines bereits bebauten Dubaier Areals ins Auge gefasst. Ein weiteres im März 2008 angekündigtes Projekt ist die inländische Parkstadt Mohammed bin Rashid Gardens, die auf einer Gesamtfläche von 88 Quadratkilometern mit etwa 60 Quadratkilometern Park- und Wasserflächen einen naturnahen Lebensraum anbieten soll.
Ein Finanzplatz konnte mit dem Internationalen Finanzzentrum Dubai (engl. Umschreibung: Dubai International Financial Centre, DIFC) entwickelt werden. Innerhalb der westlichen Stadtgebiets im Anschluss an das Quartier Burj Dubai wird die Dubai Business Bay als neue „Stadt“ mit vielen Hochhäusern und schiffbaren Wasserflächen des verlängerten Dubai Creek entwickelt.
Als eine weltweite Kooperationsinitiative – in Anlehnung an das kalifornische Silicon-Valley − ist Dubai Silicon Oasis angelegt.
Dubai ist in 9 Sektoren aufgeteilt: Sektor 1 – 4 & 6 sind städtisch; Sektor 5 ist Jebel Ali; Sektoren 7 – 9 sind ländliches Gebiet.
Jeder Sektor wird in sogenannte Communities der verschiedenen Größe mit sogenannten Hauptstraßen unterteilt, welche die Grenzen bilden. Zurzeit gibt es 132 dieser Communities.[11]
Innerhalb der Communities werden Straßen und Häuser nach Zahlen nummeriert. Im allgemeinen erhöhen sich gerade nummerierte Straßen senkrecht zur Küste und ins Landesinnere. Ungerade nummerierte Straßen verlaufen zur Küste parallel und erhöhen sich, wenn man sich vom Creek wegbewegt. Dieses Verfahren wird in jeder Community weitergeführt, so gibt es z. B. zahlreiche Straßen Nr. 5 entlang dem Jumeirah 1, 2, 3 und dem Umm-Suqeim-'Streifen'.
Jumeirah ist eine dicht besiedelte Wohngegend in Dubai. Sie zieht sich etwa 10 bis 15 km vom Stadtzentrum Dubais nach Südwesten entlang dem schnurgeraden Sandstrand Jumeirah Strand (engl. Umschreibung: Jumeirah Beach).
Jumeirah gilt als die teuerste Wohngegend Dubais. Bis vor wenigen Jahrzehnten wohnten dort nur einheimische Fischer; heute besteht das riesige Areal zum großen Teil aus Bungalows und wird vornehmlich von reichen Einheimischen und den vielen europäischen Gastarbeitern bewohnt.
Am Jumeirah Strand verbringen die meisten Dubai-Touristen ihren Urlaub. In Strandnähe sind in den letzten Jahren viele luxuriöse Hotels gebaut worden, unter anderem der Burj al Arab und das Jumeirah Strandhotel. Des Weiteren befindet sich dort der Vergnügungspark Wild Wadi und das Hotel- und Geschäftszentrum Madinat Jumeirah. Vor der Küste Jumeirahs entstand die Palmeninsel (engl. Umschreibung: Palm Islands).
| Community (Englisch) | Nummer | Community (Arabisch) | Community (Englisch) | Nummer | Community (Arabisch) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abu Hail | 126 | أبو هيل | Al Warqa'a Fifth | 425 | الورقاء الخامسة | |
| Al Awir First | 711 | العوير الأولى | Al Warqa'a First | 421 | الورقاء الأولى | |
| Al Awir Second | 721 | العوير الثانية | Al Warqa'a Fourth | 424 | الورقاء الرابعة | |
| Al Bada'a | 333 | البدع | Al Warqa'a Second | 422 | الورقاء الثانية | |
| Al Baraha | 122 | البراحة | Al Warqa'a Third | 423 | الورقاء الثالثة | |
| Al Barsha First | 373 | البرشاء الأولى | Al Wasl | 343 | الوصل | |
| Al Barsha Second | 376 | البرشاء الثانية | Al Wuheida | 132 | الوحيدة | |
| Al Barsha South First | 671 | البرشاء جنوب الاولى | Aleyas | 283 | العياص | |
| Al Barsha South Second | 672 | البرشاء جنوب الثانية | Ayal Nasir | 116 | عيال ناصر | |
| Al Barsha South Third | 673 | البرشاء جنوب الثالثة | Bu Kadra | 611 | بو كدرة | |
| Al Barsha Third | 375 | البرشاء الثالثة | Corniche Deira | 121 | كورنيش ديرة | |
| Al Buteen | 114 | البطين | Dubai International Airport | 221 | مطار دبي الدولي | |
| Al Daghaya | 113 | الضغاية | Dubai Investment Park First | 598 | مجمع دبي للاستثمار الأول | |
| Al Garhoud | 214 | القرهود | Dubai Investment Park Second | 597 | مجمع دبي للاستثمار الثاني | |
| Al Guoz Fourth | 359 | القوز الرابعة | Emirates Hill First | 393 | تلال الإمارات الأولى | |
| Al Hamriya | 313 | الحمرية | Emirates Hill Second | 388 | تلال الإمارات الثانية | |
| Al Hamriya Port | 131 | ميناء الحمرية | Emirates Hill Third | 394 | تلال الامارات الثالثة | |
| Al Hudaiba | 322 | الحضيبة | Hatta | 891 | حتا | |
| Al Jadaf | 326 | الجداف | Hor Al Anz | 127 | هور العنز | |
| Al Jafiliya | 323 | الجافلية | Hor Al Anz East | 133 | هور العنز شرق | |
| Al Karama | 318 | الكرامة | Jebel Ali | 383 | جبل علي | |
| Al Khabaisi | 128 | الخبيصي | Jebel Ali | 384 | جبل علي | |
| Al Khwaneej First | 281 | الخوانيج الأولى | Jebel Ali Industrial | 599 | جبل علي الصناعية | |
| Al Khwaneej Second | 282 | الخوانيج الثانية | Jebel Ali Palm | 50 | نخلة جبل علي | |
| Al Kifaf | 324 | الكفاف | Jumeira First | 332 | جميرا الأولى | |
| Al Mamzar | 134 | الممزر | Jumeira Palm | 381 | نخلة جميرا | |
| Al Manara | 363 | المنارة | Jumeira Second | 342 | جميرا الثانية | |
| Al Merkad | 347 | المركاض | Jumeira Third | 352 | جميرا الثالثة | |
| Al Mina | 321 | الميناء | Mankhool | 317 | منخول | |
| Al Mizhar First | 262 | المزهر الأولى | Marsa Dubai | 392 | مرسى دبي | |
| Al Mizhar Second | 263 | المزهر الثانية | Mirdif | 251 | مردف | |
| Al Muraqqabat | 124 | المرقبات | Muhaisanah Fourth | 245 | محيصنة الرابعة | |
| Al Murar | 117 | المرر | Muhaisanah Second | 264 | محيصنة الثانية | |
| Al Muteena | 123 | المطينة | Muhaisanah Third | 244 | محيصنة الثالثة | |
| Al Nahda First | 231 | النهدة الأولى | Muhaisnah First | 261 | محيصنة الأولى | |
| Al Nahda Second | 241 | النهدة الثانية | Mushrif | 252 | مشرف | |
| Al Quoz First | 354 | القوز الاولى | Nadd Al Hamar | 416 | ند الحمر | |
| Al Quoz Industrial First | 364 | القوز الصناعية الأولى | Nadd Al Shiba Fourth | 617 | ند الشبا الرابعة | |
| Al Quoz Industrial Fourth | 369 | القوز الصناعية الرابعة | Nadd Al Shiba Second | 615 | ند الشبا الثانية | |
| Al Quoz Industrial Second | 365 | القوز الصناعية الثانية | Nadd Al Shiba Third | 616 | ند الشبا الثالثة | |
| Al Quoz Industrial Third | 368 | القوز الصناعية الثالثة | Nadd Shamma | 213 | ند شما | |
| Al Quoz Second | 355 | القوز الثانية | Naif | 118 | نايف | |
| Al Quoz Third | 358 | القوز الثالثة | Oud Al Muteena First | 265 | عود المطينة الأولى | |
| Al Qusais First | 232 | القصيص الأولى | Oud Al Muteena Second | 266 | عود المطينة الثانية | |
| Al Qusais Industrial Fifth | 248 | القصيص الصناعية الخامسة | Oud Metha | 319 | عود ميثاء | |
| Al Qusais Industrial First | 242 | القصيص الصناعية الأولى | Port Saeed | 129 | بور سعيد | |
| Al Qusais Industrial Fourth | 247 | القصيص الصناعية الرابعة | Ranches | 600 | مرابع | |
| Al Qusais Industrial Second | 243 | القصيص الصناعية الثانية | Ras Al Khor | 411 | رأس الخور | |
| Al Qusais Industrial Third | 246 | القصيص الصناعية الثالثة | Ras Al Khor Industrial First | 612 | رأس الخور الصناعية الأولى | |
| Al Qusais Second | 233 | القصيص الثانية | Ras Al Khor Industrial Second | 613 | رأس الخور الصناعية الثانية | |
| Al Qusais Third | 234 | القصيص الثالثة | Ras Al Khor Industrial Third | 614 | رأس الخور الصناعية الثالثة | |
| Al Raffa | 316 | الرفاعة | Riggat Al Buteen | 125 | رقة البطين | |
| Al Ras | 112 | الراس | Trade Center First | 335 | المركز التجاري الأولى | |
| Al Rashidiya | 216 | الراشدية | Trade Center Second | 336 | المركز التجاري الثانية | |
| Al Rigga | 119 | الرقة | Umm Al Sheif | 367 | أم الشيف | |
| Al Sabkha | 115 | السبخة | Umm Hurair First | 314 | أم هرير الأولى | |
| Al Safa First | 353 | الصفا الأولى | Umm Hurair Second | 315 | أم هرير الثانية | |
| Al Safa Second | 357 | الصفا الثانية | Umm Ramool | 215 | أم رمول | |
| Al Safouh First | 372 | الصفوح الأولى | Umm Suqeim First | 356 | أم سقيم الأولى | |
| Al Safouh Second | 382 | الصفوح الثانية | Umm Suqeim Second | 362 | أم سقيم الثانية | |
| Al Satwa | 334 | السطوة | Umm Suqeim Third | 366 | أم سقيم الثالثة | |
| Al Shindagha | 311 | الشندغة | Wadi Alamardi | 271 | وادي العمردي | |
| Al Souq Al Kabeer | 312 | السوق الكبير | Warsan First | 621 | ورسان الاولى | |
| Al Twar First | 226 | الطوار الأولى | Warsan Second | 622 | ورسان الثانية | |
| Al Twar Second | 227 | الطوار الثانية | Za'abeel First | 325 | زعبيل الأولى | |
| Al Twar Third | 228 | الطوار الثالثة | Za'abeel Second | 337 | زعبيل الثانية |
Adschman | Abu Dhabi | Dubai | Fudschaira | Ra's al-Chaima | Schardscha | Umm al-Qaiwain