Yusuf Asar Yathar (altsüdarabisch Y(w)s1f ʾs1ʾr Yṯʾr DMG Yūsuf ʾAsʾar Yaṯʾar, in der arabischen Überlieferung ذونواس dhū-Nuwās, DMG ḏū-Nuwās; † 525) war der letzte bedeutende König der Himjariten im Jemen. Er regierte von 516/18 bis 525.
Yusuf Asar Yathar regierte als König der Himjariten im gesamten Jemen. Um eine unabhängige Stellung zwischen den Großmächten Ostrom, Persien und Aksum zu wahren, trat Yusuf Asar Yathar zum Judentum über, das in der Folgezeit stark gefördert wurde.
518 kam es zum Krieg gegen Aksum. Eine erste Invasion der Aksumiten konnte Yusuf Asar Yathar noch zurückschlagen, er konnte aber Nadschran nicht zurückerobern. Nach der Eroberung Nadschrans 523 ließ er alle dortigen Christen töten. Mit oströmischer Unterstützung führte der aksumitische König Ella Asbeha im Sommer 525 einen zweiten Feldzug nach Himjar, bei dem Yusuf Asar Yathar im Kampf fiel. Aksum setzte in Himjar den Marionettenkönig Sumyafa Aschwa ein, der 536 von Abraha getürzt wurde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Yusuf Asar Yathar |
| ALTERNATIVNAMEN | Dhu Nuwas |
| KURZBESCHREIBUNG | König der Himjariten im Jemen |
| STERBEDATUM | 525 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."