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Der Druckstock ist eine für den Druck im Hochdruck (Buchdruck) geeignete Druckform.
Sie wird in Holz oder Metall geschnitten bzw. geätzt (Klischee), als Stereotypie oder galvanoplastisch hergestellt – im Gegensatz zu Einzellettern (gegossene Schrifttypen) oder Schriftzeilen.
Auch Linol- oder Gummi-/Kunststoffschnitte können als Druckstöcke dienen. So wurden z. B. Duplikate von Plakatlettern aus PVC geschnitten, wenn eine Letter fehlte und zum Anfertigen eines Klischees keine Zeit verblieb.
Der Druckstock wird auf die gleiche Höhe gebracht wie Lettern, das geschieht durch Aufkleben auf eine entsprechend hohe Unterlage: Blei-, Metall- und Kunststoffstege oder Holz. Klischees wurden auch auf Holzunterlagen genagelt.
Druckstöcke mit bildlicher Darstellung werden Bildstöcke genannt. Da Holz- und Linolschnitte relativ empfindlich sind, können von ihnen nur kleinere Auflagen gedruckt werden, meist künstlerisch-bibliophile Ausgaben. Zum Prägen eignen sich Druckstöcke aus gehärtetem und speziell geätztem Zink, aus Messing oder Stahl.
Erste Druckstöcke aus Stein wurden in China etwa um 200 v. Chr. (Erfindung des Papiers), Holztafeldruck für Bücher ab dem 7. Jahrhundert verwandt.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."