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Als Bogen, in Zusammenhang mit Druckmaschinen, wird der Stoff bezeichnet, der von der Maschine bedruckt (Sujet) wird. Danach kann der Bogen lackiert, kaschiert, perforiert, gestanzt, geschnitten beziehungsweise gefaltet werden.
Nach dem Drucken wird der Bogen auch als Rohbogen bezeichnet.
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Das Material des Bogens kann Papier, Karton (Plakate, Poster), Pappe (Wellpappe), Folie, Lenticularfolie, Kunststoff, Zellglas, Aluminiumfolien oder Blech sein. [1]
Ein oft verdrucktes Material ist Papier. Entsprechend den maximal verarbeitbaren Papierformaten gibt es entsprechende Maschinenformate. Die Maschinenformate gehen von 35cm × 50cm (Format 00) bis 162cm × 224cm (Format 10). Die Dicke/Stärke der Bedruckstoffe geht von 0,02mm bis 2,2mm.
Die Bogenmasse wird aus Flächenmasse und Bogenfläche ermittelt. Die Flächenmasse, auch als Flächengewicht (nicht exakt) oder Grammatur bezeichnet, liegt zwischen 25 Gramm (Dünndruckpapier) und 2500 Gramm (Stahlblech) pro Quadratmeter.
Einen Druckbogen so wenden, dass die Seitenmarke wechselt, die gleiche Seite jedoch an der Vordermarke bleibt. (Beispielsweise wie bei einem Buch die Seiten).
Einen Druckbogen so wenden, dass die gleiche Seite an der Seitenmarke bleibt, die Vordermarke jedoch wendet (so wird beispielsweise bei der Bogenwendeeinrichtung der Bogen umstülpt).
Die Bogen werden als Stapel transportiert (Stapeltransport).
Ein Stapel wird oft auf einer Palette transportiert. Dabei steht der Stapel mittig und vorn bündig auf der Palette. Um einen Stapel ohne Anhalten der Maschine (NON-STOP) zu wechseln, ist eine Palette mit einer Nutenteilung nötig, die der Teilung der NON-STOP-Rechen in Bogenanleger und Bogenausleger entspricht.