| Drin | |
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Zusammenfluss von Großem Drin und Bojana |
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| Daten | |
| Lage | Albanien, Mazedonien, Kosovo |
| Länge | 285 km |
| Quelle | Schwarzer Drin: Ohridsee, Weißer Drin: nördl. Peć |
| Mündung | Großer Drin in die Buna bei Shkodra, Kleiner Drin in den Drin-Golf (Adria) bei Lezha |
| Flusssystem | Adria (Mittelmeer) · Buna (Hauptarm) |
| Einzugsgebiet | 11.756 km² |
| Abflussmenge |
MQ: 352 m³/s |
| Mittelstädte | Debar, Prizren, Kukës, Shkodra , Lezha |
Der Drin (albanisch Drini, auch serbisch und mazedonisch Дрим/Drim) ist ein Fluss im Südwesten des Balkans mit einer Länge von 285 Kilometern. Die durchschnittliche Wassermenge beträgt 352 m³/s. Der Fluss entwässert ein Gebiet von 11.756 km², das weite Teile des nördlichen und östlichen Albaniens, Gebiete im Westen Mazedoniens und den westlichen Teil Kosovos umfasst.
Inhaltsverzeichnis |
Der Schwarze Drin (albanisch Drini i zi, mazedonisch Црн Дрим/Crn Drim) entspringt aus dem Ohridsee. Am Ausfluss auf 695 m liegt die mazedonische Stadt Struga. Der Fluss fließt 149 Kilometer nordwärts durch gebirgige Landschaft. Westlich von Debar (Dibra) bildet er auf ein paar Kilometern die Grenze zu Albanien und tritt auf albanisches Gebiet über. Kurz vor der Grenze liegt eine große Talsperre, die den Debarsko Ezero (Debar-See) bildet. Der weitere Verlauf des Flusses in Albanien zieht sich weiter nach Norden durch stark gebirgige, sehr einsame und wild-romantische Landschaften.
Der Weiße Drin (albanisch Drini i bardhë, serbisch Бели Дрим/Beli Drim) entspringt nördlich der in Kosovo gelegenen Stadt Peć / Peja. Er entwässert den westlichen Teil der Provinz, die Dukagjin-Ebene (albanisch: Rrafsh i Dukagjinit, serbisch: Metohija). Sein Verlauf führt dabei primär nach Süden, teilweise durch enge Schluchten. Mit 134 km ist er der längste Fluss Kosovos. Westlich der Stadt Prizren überquert er die Grenze zu Albanien.
Bei der nordalbanischen Stadt Kukës vereinigen sich der Weiße und der Schwarze Drin. Der Flusslauf ist in den Nordalbanischen Alpen, die westwärts durchquert werden, beinahe ausnahmslos gestaut. Beide Oberläufe speisen den Fierza-Stausee (Liqeni i Fierzës, 72,5 km² und einer Tiefe bis zu 128 m), der den Weißen Drin bis über die Grenze nach Kosovo staut. Der folgende Koman-Stausee (Liqeni Komanit) dient in der abgelegenen Bergregion auch als Verkehrsweg. Eine Fähre verkehrt täglich auf dem See. Die Staumauer von Vau-Deja, die den Liqen i Vaut të Dejës bildet (24,7 km²), befindet sich am westlichen Rand des Gebirges.
Der Fierza-Stausee wird zudem vom Nebenfluss Valbona, der Koman-Stausee von der Shala gespiesen.
Kurz nach der Staumauer trennt sich der Drin in der Küstenebene Nordalbaniens (Bifurkation). Bodensenkungen im Jahr 1858 führten dazu, dass die Mehrheit der Wassermassen sich einen neuen Weg suchte, der vermutlich mit dem Verlauf im Altertum einigermaßen übereinstimmen dürfte.
Ein kleiner Flussarm (Drini i Lezhës) zieht sich nach Süden. Dies war früher der einzige Lauf. Wenig westlich der Stadt Lezha, wo er sich einen Weg zwischen zwei Hügeln durch bahnt, erreicht er im Drin-Golf das Adriatische Meer.
Der zweite, größere Flussarm (demzufolge auch Großer Drin, Drini i Madh, genannt) verläuft nach Westen. Er passiert die Stadt Shkodra südlich und vereinigt sich unweit der Burg Rozafa mit der Buna (serbisch Bojana), die soeben den Shkodrasee verlassen hat. Die Buna, die während mehr als der Hälfte der Strecke die Grenze zwischen Albanien und Montenegro bildet, erreicht nach ca. 32 km die Adria. Die Mündung befindet sich rund 20 km nordwestlich der Mündung des südlichen Drin-Armes ebenfalls im Drin-Golf.
Koordinate: Zusammenfluss von weissem und schwarzem DrinKoordinaten: 42° 2′ 17″ N, 19° 29′ 3″ O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."