Das Abrichten von Tieren, sowie die öffentliche Vorführung des Ergebnisses dieser Abrichtung nennt man Dressur. Im Gegensatz zur Erziehung beim Menschen wird Tieren durch die Dressur beigebracht, auf Kommando bestimmte Handlungen auszuführen, z. B. einem Hund, dass er sich mit dem Befehl "Platz" hinzulegen hat. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts nannte man die Ausbildung von Rekruten ebenfalls umgangssprachlich Dressur.
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Bereits im Altertum war die Zähmung wilder Tiere und die Vorführung derselben durch Dompteure bekannt. In Europa wurden die ersten Dressuren von exotischen Tieren um 1800 in Menagerieen gezeigt. Doch bereits zuvor existierten durch Bärenführer Vorführungen angeblich tanzender Bären.
Die Mittel der modernen Dressur sind heute unter Einhaltung des Tierschutzes Belohnung wie Lob, Streicheln und Nahrungsgabe (Leckerlie etc.). Zuvor wurden durchaus auch Strafen (z. B. Schläge, sozialer Entzug) immer wieder in Verbindung mit dem Befehl und dem gewünschten / ungewünschten Verhalten gebracht.
Die Verhaltensforschung hat die Ursachen und Möglichkeiten der Dressurbereitschaft erforscht. Sie beruht demnach vor allem auf dem Prinzip der operanten Konditionierung und auf der Fähigkeit besonders höher entwickelter Tiere, durch Versuch und Irrtum und Wiederholung neue Bewegungsweisen zu erlernen, die Erfolg (in Form von sozialer Zuwendung oder Nahrung) bringen. Der Dompteur nutzt dazu in der Regel bereits vorhandene, also natürliche Verhaltensweisen der Tiere aus und verstärkt oder verändert diese.
Wird als Belohnung für 'erfolgreich' absolviertes Training Futter verabreicht, spricht man von einer Futterdressur. Eine solche Futterdressur vollzieht sich bei vielen Haustieren auch unbewusst, wenn die Betreuer bestimmte 'drollige' Verhaltensweisen besonders häufig mit einem Leckerbissen belohnen, zum Beispiel das „Männchenmachen“ eines Kaninchens oder eines Meerschweinchens am Käfigrand.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."