Ob man Luxemburgisch tatsächlich als einen moselfränkischen Dialekt bezeichnen darf, scheint nicht so ganz klar zu sein. Es ist ähnlich und man versteht sich gegenseitig. --Gandalf 00:19, 8. Okt 2003 (CEST)
Salve Gandalf, ich bin weder vom Fach, noch aus der direkten Nachbarschaft von Luxenburg, (Köln-Aachen) jedoch würde ich es Experten aus Luxemburg entscheinden lassen, ob es eine Sprache oder ein Dialekt ist. Als Kölner würde ich über Kölsch sagen es ist eine Sprache und kein Dialekt. Von dem Ort Pulheim kommened würde ich sagen, das die Pulheimer einen Dialekt sprechen. Wichtig ist jedoch, das Luxemburgisch nicht auf die Staatsgrenzen des Großherzugtums begrenzt ist. - Aus eigener Erfahrung - ich kann Luxemburgisch lesen, aber gesprochenes nicht verstehen, da ist für Kölner Niederländisch einfacher zu verstehen ;). Bezüglich der Spracheneinteilung würde ich mich an eurominority.org halten. Gruss RobertMichel 00:51, 8. Okt 2003 (CEST)
--Fosi 02:48, 24. Mai 2005 (CEST) Die Sprache Lëtzebuergesch ist unabdingbar verbunden mit dem Schicksal Luxemburgs. Neben der Tatsache, dass keiner der umliegenden Großmächte dem Andern, das Territorium Luxemburgs, mit seiner strategisch wichtigen Festung, gönnte, trug auch die Sprache und das mit ihr verbundene Nationalgefühl dazu bei, dass Luxemburg heute als eigenständiger Staat existiert. Das wichtigste Beispiel hierfür ist die "Personenstandsaufnahme" vom 10 Oktober 1941, ein getarntes Referendum, organisiert vom Gauleiter Simon. Die Nazis glaubten, mit einer Falle, die Luxemburger in das dritte Reich eingliedern zu können. Auf die drei Fragen : Saatsangehörigkeit, Muttersprache und Volkszugehörigkeit konnte man nur mit deutsch oder französisch antworten (in der Hoffnung dass mann eher zu deutsch als zu französisch tendieren würde). 90% der Luxemburger antworteten mit "dräimol lëtzebuergesch". (Übrigens das einzig echte 90 prozentige Wahlergebnis wärend der zwölfjährigen Naziherrschaft ;-) ). Diese Blamage bedeutete nicht nur das Ende der steilen Karriere des Gauleiters, sondern stärkte den Widerstand in der Bevölkerung. Dieser Widerstand gipfelte in dem Generalstreik von 1942 (Übrigens dem einzigen in den von Deutschland besetzten Gebieten).
In unserem friedlichen Europa heutzutage, in einer globalisierten Welt, könnte man meinen, dass so was uneffektives, wie die luxemburger Sprache (wird nur auf einem Raum von 50 x 80 KM gesprochen und man spricht ja sowieso noch deutsch, französisch und englisch, vielleicht auch noch italienisch oder portugiesisch wenn man Nachfahre von Einwandern ist) aussterben müsste. Aber gerade in dieser anonymen Welt, hält die Sprache das Land zusammen. 38% der Bevölkerung sind Ausländer, aber bereits in der zweiten Generation kann man sie meist nur noch durch die Namen von Luxemburgern unterscheiden. Wieso: weil sie luxemburgisch sprechen. Mit der Sprache wird auch die Kultur Luxemburgs (ich sage bewust nicht luxemburger Kultur hier, da die Kultur Luxemburgs und die Sprache in ständigem Wandel sind : sie saugen fremde Einflüse auf wie ein Schwamm. So entsteht ein multikulturelles Gemisch. Ein Satz kann aus Wörtern von vier bis fünf verschiedenen Sprachen bestehen) vermittelt. Das schafft nich einmal die "annerkannte" deutsche Sprache, geschweige denn ihre Dialekte.
Somit ist Luxemburgischt vielleicht linguistisch ein Dialekt, aber aus sozialer und kultureller Sicht eine eigenständige Sprache. --Fosi 02:48, 24. Mai 2005 (CEST)
Ich weiß nicht, von wem dieser Spruch kommt: "Eine Sprache ist ein Dialekt mit eigener Armee und eigener (Sprach-)Akademie." (vielleicht steht ja in Wikiquotes etwas davon?) – somit ist "österreichisch" keine Sprache, denn es gibt zwar eine österreichische Armee, aber keine österreichische Sprachakedemie. Und Plattdeutsch ist auch nur ein Dialekt, denn es gibt zwar eine Plattdeutsche Akademie, aber keine Armee. ;-)) --RokerHRO 14:21, 21. Mär 2005 (CET)
Klar doch Luxemburgische wikipedia
Gerade das ist ja das Interessante: aus juristisch-linguistischer Sicht handelt es sich bei dem luxemburgerischen Dialekt seit dem Gesetz zu dem régime des langues 1984 um eine Sprache (-> weil der Dialekt ausgebaut worden ist (vgl Ausgebautheit)), und nicht mehr um einen Dialekt.
Ein Begriff "juristisch-linguistisch" gibt es nicht und stellt eine lustige Erfindung von Dir dar.
Nicht einmal das "régime des langues 1984" wurde in Luxemburgisch verfasst. Das ist einfach lächerlich oder schizophren.
Ein kurzer Blick in die internationale linguisitische Klassifikation zeigt, dass es sich bei Luxemburgisch um einen Dialekt des Deutschen handelt. Das gleiche ergibt sich bei einem kurzen Blick in die Brockhaus-Enzyklopädie.
Dieser Wikipedia-Artikel ist daher ein Versuch von nationalistischen Luxemburgern, ihren Dialekt in einem immer wichtiger werdenden Medium wie Wikipedia als (Abstand)-Sprache statt als Dialekt in den Köpfen festzusetzen. Dieser Wikipedia-Artikel ist daher leider ein Beispiel dafür, dass in Wikipedia sehr viel aber sehr viel falsch steht.
zum Thema Lützelbürgisch kann ich noch nichts sagen. Ich möchte mich zwar in diese Gegend bewegen aber das kann noch dauern. Zum Thema Rübensirup: Dieser wird von einem Unternehmen aus der Gegend von Bonn (ehemalige Bundeshauptstadt) hergestellt und wahrscheinlich noch von einem halben Dutzend Anderen. Zuckerrübensirup fällt eigentlich bei der raffinierung von Zuckerrüben - zur Herstellung von Zucker, an. ;Carlsson 12:20, 11.07.2004
Sprachwissenschaft hin- oder her, Sprache ist doch auch ein nationaler und politischer Begriff. D.h. ein Dialekt wird dann zu einer Standardsprache, wenn eine Nation ihn sich zu einer solchen erwählt. Und das ist zumindest in jüngerer Zeit in Luxemburg der Fall. Dieser an sich mosel-fränkische Dialekt, der ja eng mit dem hochdeutschen verwandt ist, wurde zu einer der Standardsprachen, zumindestens in Teilbereichen von der Bevölkerung der Luxemburger zum Zwecke Nationaler Identität auserwählt. Nun kann man lange streiten, ob Luxemburg ene Nation ist, da es ja "nur" ein Großherzogtum darstellt. Aber Luxemburg ist ein eigener Staat und Luxemburgisch eine Staatssprache. Also warum sollte man sie nicht als Sprache klassifizieren. Mit dem Schwyzer Dütsch ist diese Entwicklung ja ähnlich verlaufen. Denn im Grunde sind die Varietäten des Schweitzerdeutschen, auch nichts anderes als oberdeutsche Dialekte, die im Falle des Allemannischen sogar rund um den Bodensee und bis hin ins Badensische gesprochen werden. Und dennoch betrachtet die heutige Schweiz das Schwyzerdütsch als Standardsprache und das ohne jegliche Orthographie;-) Das sollten sich die Deutschen mal überlegen.;-) Also Luxemburgisch ist gleichermaßen mitteldeutscher Dialekt wie auch eine Sprache. Über das Niederländische in Abgrenzung zum Flämischen und zum Friesischen sowie zum Niederdeutschen könnte man ähnlcih lange Philosophieren. AAber die Niederländer würden zeter und mordio schreien, würde man ihre Sprache als einen niederdeutschen Dialekt bezeichnen. --Löschfix 17:22:32, 27. Aug 2005 (CEST)
Das stimmt nicht. Die Schweizer betrachten Schwyzerdütsch eben nicht als Standardsprache sondern als deutsch Mundart. Außerdem empfiehlt das schweizerische Bildungsministerium seit circa 1 Jahr, in der Schule nicht nur wie bisher schriftlich sondern nun auch wieder mündlich statt Schwyzerdütsch ausschließlich Hochdeutsch zu verwenden, um die Rechtschreibung der schweizerischen Schüler zu verbessern. Dazu raten Experten, da sie sich damit bessere Resultate in den PISA-Studien erhoffen. Nebenbemerkung: Das Großherzogtum Luxemburg hat das mit Abstand schlechteste Ergebnis aller europäischen Länder in den PISA-Studien. Dies wird unter anderem auf das Sprachenwirrwarr im Großherzogtum Luxemburg zurückgeführt.
Luxemburg ist vielleicht "nur" ein Großherzogtum aber unser Staatoberhaupt wurde von Gott persönlich und nicht vom nutzlosen Volk oder deren Verträter gewählt! Ausserdem muss man bemerken, dass Luxemburg anders wie z.b. Australien oder Kanada ihren eigenen Herrscher hat und Ihn sich nicht mit den Briten teilen müssen! Soweit zur Nation... aber mal zu was ernzterem: Du hast die Situation sehr gut beschrieben und wenn du den Artikel Die Bedeutung der eigenen Sprache für Luxemburg liesst, verstehst du wieso auch viele Luxemburger zeter und mordio schreien wenn ihre Sprache als Dialekt beschrieben wird. Vor allem wenn solche Aussagen von Deutschen kommen.
Ich denke dieser Artikel beschreibt die Situation recht gut und hilft weitere Auseinandersetzungen zu verhindern. Und ich finde die Aussage "Sprache ist ein nationaler und politischer Begriff. D.h. ein Dialekt wird dann zu einer Standardsprache, wenn eine Nation ihn sich zu einer solchen erwählt" könnte in den Artikel aufgenommen werden. --Schnékert 15:19, 31. Aug 2005 (CEST)
Auf der Luxemburgischen Wikipedia ist ein nettes Strassenschild aus Mondorf (Munneref)
Letzebuergesch
--Castpir 23:15, 25. Okt 2004 (CEST) -Als Luxemburger kann ich Ihnen vielleicht etwas weiterhelfen: Das Luxemburgische ist in meinen Augen ganz klar eine eigene Sprache! Die genaue Grenze zwischen Sprache und Dialekt kann man nie wirklich ziehen, aber ich bin schon davon überzeugt dass man "daat Lëtzebuergescht" eine Sprache nennen sollte! (und ausserdem haben wir eine eigene Armee ;)! (ungefähr 800 Mann!))
Das Luxemburgische entstand ganz klar aus dem Moselfränkischen und es gibt viele grammatische Gemeinsamkeiten, der Satzbau ist der gleich und es werden viele deutsche Wörter in unsere Sprache eingebunden. Doch die Sprache ist sehr stark an die Grenzen unseres Landes gebunden. Es gibt zwar einige Regionen in Deutschland und Belgien wo man Luxemburgisch (eher Dialekte, wie z.b. das Bitburger Platt) spricht, doch gibt es den Unterschied, dass die Gruppen die diese Dialekte sprechen, es eher zur Deutschen Sprache zieht! Das hat territoriale wie historische Gründe. Das Luxemburgische hat sich in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr verselbständigt. Typisch für das Luxemburgische ist z.b. auch die starke verwendung französicher Wörter. Wenn es für das Luxemburgische kein Wort gibt, benutzt man ein Wort aus dem Deutschen oder Französischen oder wandelt es in eine luxemburgische Aussprache um. Ob man nun ein Wort aus Frankreich oder Deutschland benutzt, hängt sehr stark von der Gegend ab in der Man lebt. Zum Bespiel werden im Ösling mehr deutsche und im Süden des Landes mehr französiche Wörter benutzt, oft obwohl es ein luxemburgisches Wort dafür gibt! Dem Luxemburger fällt das oft gar nicht auf, da wir gewöhnt sind uns in Deutsch, Französich oder Englisch zu unterhalten.
Tatsache ist: das Luxemburgische ist seit den 80' Jahren die Offizielle Landessprache! Das Luxemburgische hat seine eigene Grammatik und wird international anerkannt! Für die meisten Luxemburger ist die eigene Sprache ein Zeichen nationaler Identität (ein Grund ist im II. Weltkrieg zu suchen als die Nazionalsozialisten das Luxemburgische verboten haben und das Großherzogthum in das deutsche Reich eingliedern wollten. Durch den ausgeübten Terror dieser Zeit entstand der Widerstand und das Luxemburgische wurde zum "Wirgefühl").
Schade ist nur, dass sich der Luxemburger zu sehr anpasst. Das heißt, dass obwohl viele Ausländer schon viele Jahre oder Jahrzehnte in Luxemburg leben oder arbeiten, sie sich nie die Mühe geben haben das Luxemburgische zu erlernen. Der Luxemburger passt sich immer der jeweiligen Sprache an. Aber stellen Sie sich einmal vor ein Luxemburger würde bereits seit 20 Jahren in Deutschland leben und arbeiten, und er würde mich nur in "Lëtzebuergesch" verständigen. Das geht doch nicht! Oder? Luxemburg ist wohl klein und Luxemburgisch ist international eine bedeutungslose Sprache, aber Anpassung sollte doch auch Gegenseitigkeit beruhen!
Danke für das Interesse.
Luxemburgisch = Deutsch Als Obermoseler spreche ich seit über 40 Jahren Moselfränkisch. Ich bin also mit dem Luxemburgisch aufgewachsen. Luxemburgisch = primitivstes Deutsch (genau wie unser Dorf-Dialekt) und nichts anderes. Ohne Duden geht auch in Luxemburg nichts. Entsprechend versteht auch jeder echte Luxemburger Hochdeutsch. Im Schulfach Deutsch wird das gelehrt, was auch in der BRD im Deutsch-Unterricht gelehrt wird! Sorry liebe Luxemburger ;-)
Tja lieber M aus T. an der M. dann schau mal in den neuen Brockhaus und zwar in die vollständige Ausgabe. Du weisst schon. Die richtig teure die sich so gut macht im Bücherregal. Du wirst Augen machen was da drinsteht. ;-) Wir kommen übrigens auch ganz gut ohne Duden zurecht. Ich wette übrigens, dass bei euch in Schönland Französisch so unterrichtet wird wie es auch in Frankreich gemacht wird. Was sagt das jetzt über Deutsch aus? Richtig! Gar nichts! Spanish Inquisition 18:16, 10. Feb. 2007 (CET)
--217.50.90.93 20:46, 10. Feb. 2007 (CET)
Ups, ich habe das Gefühl, da hat einer etwas nicht richtig verstanden :-) Herr Anonym
Wat as dat hei fier e Bahai? Eisch saan an trierer Mädschie, un eisch kann et nit verstunn, wann dat Letzebuergesch soll aan eijen sprouch sin. Weil ihr franzeisch Wörter han? Un wat as dann den Fauteil, ett Trottoir, en Parappel? Trierisch! Un? As dat dann uch en eijen sprouch? Beim Kattche zu tief ins Pattsche gesinn? Schien Gruß vun der Muhsel as soss kinn! (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 193.174.83.97 (Diskussion • Beiträge) 19:02, 4. Nov 2004)
Also der sogenannte Praxistest ist kein Luxemburgisch! Es entspricht eher dem Deutschen aus der Moselregion. Ich kann dies mit recht behaupten da ich eine Luxemburgerin bin und Probleme hatte diesen Praxistest zu verstehen.
Hallo, bin auch Luxemburger, und hatte ebenfalls Mühe das Gebrabbel vom Praxistest zu verstehen. Bei mir im Büro arbeitet eine Deutsche von der Mosel (Palzem oder so), die versucht Luxemburgisch zu reden. Sie hat nach ein paar Wochen zugegeben, dass sie immer dachte sie könne Luxemburgisch, sich aber wohl geirrt hatt, weil es wesentlich schwerer sei als sie dachte. Ich möchte auch noch folgendes bemerken: meines Erachtens liegt der grösste Unterschied zwischen Luxemburgisch und mitteldeutschen Dialekten tatsächlich weniger am Wortschatz (obwohl wir sehr viele französische Wörter benutzen), sondern an der Aussprache. Einen Deutschen kann man jederzeit am Akzent erkennen, oftmals sogar wenn er schon seit Jahren hier lebt. Das Luxemburgische ist halt ziemlich komplett von der Entwicklung des Hochdeutschen abgeschottet, und nähert sich von der Akustik viel eher dem Französischen an. Ein typisches Beispiel ist das hochdeutsche "a". Luxemburger bekommen das in der Regel nicht hin, und genauso kriegen Deutsche das luxemburgische "a" nicht hin, oder das luxemburgische "jo", was weder wie "ja" noch wie "jo" klingt, sondern ein Nasallaut ist, ähnlich wie bei "fonds" im Französischen. MfG - PM (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 158.64.125.114 (Diskussion • Beiträge) 16:18, 29. Sep 2006)
wie wird das denn ausgesprochen? ä ö ü nehme ich mal an, wie im Deutschen, und das é vielleicht wie im Französischen? :-/ --RokerHRO 14:15, 21. Mär 2005 (CET)
Die Karte des deutschen Sprachgebietes unterscheidet farblich zwischen ober-, mittel- und niederdeutschem Sprachgebiet. Zum niederdeutschen Sprachgebiet (gelb eingezeichnet) gehören auch die Niederlande und Belgien (Flandern). Insofern müßte die Karte erweitert werden oder soll die Karte nur das hochdeutsche Sprachgebiet (Amtssprache Hochdeutsch) und seine hochdeutschen Dialekte darstellen? 195.145.160.203 15:46, 3. Jun 2005 (CEST) 03.06.05
Soweit ich weiss ist "Monni" eine Art Verniedlichung von "Mononk". Das Beispiel habe ich aufgenommen um die Nähe zum Französischen zu unterstreichen. Mit dem jetzigen Beispiel (Monni) ist das nicht so klar, jedenfalls nicht ohne zusätzliche Erklärung. Ich schlage daher vor, das ursprüngliche Beispiel wieder einzufügen, oder es ganz zu streichen. Mir ist schon klar, dass "Monni" gebräuchlicher ist. Man könnte die Auflistung der Sprachbeispiele natürlich auch ausfürlicher behandeln, anstatt in einer einfachen Liste komentarlos aufzuzählen. Spanish Inquisition 20:45, 25. Sep 2005 (CEST)
"Es gibt kein offizielles Wörterbuch des Luxemburgischen". Sehr interessante Behauptung. Kann der schlaue Kerl, der diesen Satz spendierte mir ein "offizielles Wörterbuch des Deutschen" angeben? Dieser arme Artikel hat bereits etliche Weisheiten hervorgebracht. Wer ein Sprachbeispiel wie "Eech ka goen bei eech." gebärt, täte besser daran seine "Kenntnisse" an anderen Artikeln auszulassen. Weshalb zieht dieser "Artikel" so viele Deppen an? Das Verbessern habe ich bereits seit einiger Zeit aufgegeben. --Cornischong 20:02, 12. Mai 2006 (CEST)
Ich habe mir erlaubt, den Artikel auf die letzte Version vor dem 12. April zurückzusetzen. Mich würde echt interessieren aus welchem Irrenhaus dieser Depp ausgebrochen ist. Mal sehen wann ich des Korrigierens überdrüssig werde. :-) Es ist allerdings bezeichnend, dass solche wüsten Behauptungen immer von anonymen Nutzern eingearbeitet werden. Streng nach dem Motto: Irgendeinen Sch***** in die Welt setzen, aber zu feige die Identität preiszugeben. schöne grüsse Spanish Inquisition 20:46, 13. Mai 2006 (CEST)
Hab mir ebenfalls erlaubt ein paar (meiner Meinung nach sinnvolle) Änderungen die vor dem Zurücksetzen gemacht wurden wieder einzuarbeiten. 213.135.224.57 00:18, 14. Mai 2006 (CEST)
Tut mir leid, dass ich das nicht gemacht habe. Wäre eigentlich meine Aufgabe gewesen, aber ich war gestern abend zu müde. Danke und Gruss Spanish Inquisition 17:42, 14. Mai 2006 (CEST)
Also ich habe grössere Abschnitte rausgeschmissen, weil es zum Teil nicht hierher gehört und zum Teil einfach falsch ist. Die Behauptung, dass manche EU-bürger diskriminiert werden weil sie kein Luxemburgisch reden oder weil sie nicht gut Französisch können oder was auch immer, hat in einigen Fällen sicher einen realen Hintergrund. Aber der gehört nicht hierher! Dies ist ein Artikel über die Luxemburgische Sprache und nicht über Luxemburgische Innenpolitik und unseren Umgang mit Ausländern. Dass es kein offizielles Wörterbuch gäbe ist genauso falsch wie unwichtig. Duden hat auch nicht den kaiserlichen Auftrag erhalten, ein offizielles Wörterbuch zu schreiben. Dies ist wieder in Versuch das Luxemburgische zu diskreditieren und es als etwas minderwertiges darzustellen. Was soll das? Was die Beispiele von Luxemburgischer Grammatik anbelangt: Anfangs wollte ich nur diejenigen rauswerfen die auf Luxemburgisch einfach falsch sind. Leider sind dann nur noch 2 Sätze übriggeblieben und dann kann man's auch grad ganz sein lassen. Ausserdem behaupte ich, dass dies auch wieder ein Versuch war, das Luxemburgische als etwas falsches oder halbgebackenes darzustellen. Es ist vollkommen egal, ob unsere Grammatik von derjenigen abweicht die auf der anderen Seite der Mosel und Our Gültigkeit hat. Ich denke, die Niederländische Grammtaik tut das auch. Und niemanden stört's.
Wir reden nun mal so. Akzeptiert es einfach!
Gruss an alle die mehr als zwei Hirnzellen besitzen und diese auch ab und zu benutzen. Spanish Inquisition 22:36, 16. Mai 2006 (CEST)
Du schreibst mit einem Kommafehler: "Anfangs wollte ich nur diejenigen rauswerfen die auf Luxemburgisch einfach falsch sind. Leider sind dann nur noch 2 Sätze übriggeblieben und dann kann man's auch grad ganz sein lassen."
Warum hast Du dann diese Sätze nicht einfach korrigiert? Es drängt sich der Verdacht auf, dass Dir die Gegenüberstellung von Sätzen in Luxemburgisch und in Deutsch peinlich ist. Aus Interesse habe ich diese Sätze einmal auf luxemburgischen Internetseiten gesucht und festgestellt, dass diese Sätze exakt in dieser Form auf luxemburgischen Internetseiten zu finden sind, zum Teil auf offiziellen Seiten des luxemburgischen Staates.
Hier könnt Ihr die ursprünglichen Sätze lesen:
| Luxemburgisch | Schlechtes Deutsch | Hochdeutsch |
| Lëtzebuerg ass méi schéi wéi Parais. | Luxemburg ist mehr schön wie Parais. | Luxemburg ist schöner als Paris. |
| Ech sinn déck. | Ich sein dick. | Ich bin dick. |
| Dem Nathalie säi Mann. | Dem Nathalie sein Mann. (Der Nathalie ihr Mann.) | Nathalies Ehemann. |
| Mir wëlle bleiwe wat mir sin. | Mir wollen bleiben was mir sind. | Wir wollen bleiben was wir sind. |
| Mir léiere Lëtzebuergesch schreiwen. | Mir lerne Luxemburgisch schreiben. | Wir lernen Luxemburgisch schreiben. |
| Mir léiere Lëtzebuergesch schwetzen. | Mir lerne Luxemburgisch schwätzen. | Wir lernen Luxemburgisch sprechen. |
| Eng kleng Hëllef fir Lëtzebuergesch ze schreiwen. | Eine kleine Hilfe für Luxemburgisch zu schreiben. | Eine kleine Hilfe beim Schreiben in Luxemburgisch. |
| Eech ka goen bei eech. | Ich kann gehen bei euch. | Ich kann zu Euch gehen. |
| Dësem Benotzer seng Mammesprooch ass Lëtzebuergesch. | Diesem Benutzer seine Mammasprache ist Luxemburgisch. | Die Muttersprache dieses Benutzers ist Luxemburgisch. |
| Et ass schwéier fir ze soen, wéivill Haiser sinn gebaut ginn. | Es ist schwer für zu sagen, wieviele Häuser sind gebaut worden. | Es ist schwer zu sagen, wieviele Häuser gebaut worden sind. |
| An ech mengen, mir hunn net den Här Schneider gebraucht. | Und ich meinen, mir hunn nit den Herr Schneider gebraucht. (Und ich meinen, mir haben nicht den Herr Schneider gebraucht.) | Und ich meine, wir haben nicht Herrn Schneider benötigt. |
| Dat ass gutt. | Das ist gut. | Das ist gut. |
Du schreibst mit zahlreichen Rechtschreibfehlern: "Also ich habe grössere Abschnitte rausgeschmissen, weil es zum Teil nicht hierher gehört und zum Teil einfach falsch ist. Die Behauptung, dass manche EU-bürger diskriminiert werden weil sie kein Luxemburgisch reden oder weil sie nicht gut Französisch können oder was auch immer, hat in einigen Fällen sicher einen realen Hintergrund. Aber der gehört nicht hierher! Dies ist ein Artikel über die Luxemburgische Sprache und nicht über Luxemburgische Innenpolitik und unseren Umgang mit Ausländern."
Aus gleichem Grund sollte der gesamte Unterartikel mit dem Titel: "Die Bedeutung der eigenen Sprache für Luxemburg." gelöscht werden. Denn er befasst sich nicht mit dem Thema Luxemburgisch sondern mit anderen Dingen.
Hier könnt Ihr einen Teil der gelöschten Sätze lesen:
Es gibt kein offizielles Wörterbuch des Luxemburgischen, lediglich einige private, unwissenschaftliche Ansätze. Dennoch wird von Unionsbürgern, die im Großherzogtum Luxemburg arbeiten möchten, verlangt, dass sie mündlich und schriftlich Luxemburgisch, Französisch und Deutsch beherrschen. Dies wird bei luxemburgischen Staatsbürgern zu deren Gunsten vorausgesetzt, obwohl luxemburgische Staatsbürger z.B. weder in der Schule noch beim Berufseintritt Luxemburgisch schriftlich geprüft werden. Die meisten luxemburgischen Staatsbürger beherrschen zudem nicht oder nur schlecht Französisch, was aber bei luxemburgischen Staatsbürgern zu deren Gunsten vorausgesetzt wird. Diese Umstände führen zur Diskriminierung von Unionsbürgern, mit dem (gewünschten) Effekt, dass viele private, aber v.a. fast alle öffentlichen Arbeitsstellen nur von luxemburgischen Staatsbürgern besetzt werden. --
(Rechtlicher Hinweis: Es sind unbedingt die Datenschutzgesetze einzuhalten!)
Es ist schon dreist, wenn ein Staat, wie das Großherzogtum Luxemburg, in dem 85 % aller Artikel in Printmedien in Deutsch, nur 12 % in Französisch und lediglich 3 % in Luxemburgisch veröffentlicht werden, behauptet, seine Sprache sei Luxemburgisch und nicht Deutsch.
Nicht einmal die Verfassung und die Gesetze des Großherzogtums Luxemburg werden in dieser angeblichen Nationalsprache Luxemburgisch veröffentlicht. Ich kenne keinen anderen entwickelten Staat der Welt, der seine Gesetze nicht in seiner angeblichen Nationalsprache veröffentlicht.
Ein kurzer Blick in die Internationale Linguisitische Klassifikation zeigt, dass es sich bei Luxemburgisch um einen Dialekt des Deutschen handelt. Das gleiche ergibt sich bei einem kurzen Blick in die Brockhaus-Enzyklopädie.
Dieser Wikipedia-Artikel ist daher ein Versuch von nationalistischen Luxemburgern, ihren Dialekt in einem immer wichtiger werdenden Medium wie Wikipedia als (Abstand)-Sprache statt als Dialekt in den Köpfen festzusetzen. Dieser Wikipedia-Artikel ist daher leider ein Beispiel dafür, dass in Wikipedia sehr viel aber sehr viel falsch steht.
0) Leute die ihre Agrumentation damit beginnen, den Gegenüber auf Interpunktionsfehler aufmerksam zu machen, nehme ich nicht ernst. Sie bewegen sich meiner Meinung nach auf einer Ebene die eine sachliche(!) Argumentation und Diskussion nicht zulässt. Sie benutzen Argumente die keine sind, weil sie keine haben und deshalb versuchen, den Gegenüber zu diskreditieren und seine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen um ihre scheinbare Überlegenheit zu markieren.
1) Die Beispiele sind erstens schlecht, zweitens tragen sie auch überhaupt nichts zum Verständnis bei was das Luxemburgische ausmacht. Die wortwörtliche Übersetzung klingt peinlich? Ja, tut sie. Und genau das scheinst Du zu beabsichtigen. Du willst unsere Sprache lächerlich machen. Sonst nichts. Latein wortwörtlich ins Deutsche übersetzt klingt auch zum davonlaufen. Und? Ist das relevant für die Bedeutung der lateinischen Sprache?
2) Das Kapitel zur Bedeutung der Sprache gehört sehr wohl hierher. Wohin denn sonst wenn nicht hier? Wenn ich einen Atrikel über Laser schreibe, zähle ich ja auch die Anwendungsmöglichkeiten und die historische Bedeutung auf. So etwas nennt nicht wissenschaftliche Arbeit.
3) Ich bestreite überhaupt nicht, dass Ausländer in Luxemburg diskriminiert werden. Dies hat ja eine kürzliche Studie wieder ergeben (siehe Luxemburger Wort von heute und dann etwas googeln...). Aber das geschieht nicht allein durch die Sprache. Da kommen noch ganz andere Faktoren mit dazu. Wieso startest Du nicht einfach einen neuen Artikel indem man das generelle Problem des Zusammenlebens zwischen Luxemburgern und Ausländern bzw. Eingebürgerten beleuchtet. Die Sprache wäre dann ein Thema davon. Aber bitte: Sachlich bleiben, ja? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Du Dich auf einem emotionalen Rachefeldzug befindest. Ich kann mich aber auch irren.
4) Was der Hinweis mit den Datenschutzgesetzen soll sehe ich jetzt nicht so ganz. Vielleicht klärst Du uns mal auf.
5) Die eigenen Gestzestexte nicht in die Nationalsprache(!) zu übersetzen, sondern sie "lediglich" in einer der drei Landessprachen(!) zu verfassen, hat mit Dreistigkeit überhaupt nichts zu tun. Sondern mit Pragmatismus! Der Wortschatz im Luxemburgischen reicht nun mal nicht aus, um komplexe Sachverhalte auszudrücken. Zudem hat dies auch Tradition. Aber, wo ist das Problem? Das tun die Deutschschweizer genau so! Und die Rötoromanen auch. Und wenn du die fragst, ob sie Schweizerdeutsch für eine Sprache halten, bekommst Du auch sehr interessante Antworten. Politik ist ein Aspekt des öffentlichen Lebens. Wieso sollte der jetzt alles andere überwiegen? Eine wissenschaftliche Begründung ist das jedenfalls nicht.
6) Die Verfassung und alle Gesetzestexte ins Luxemburgische übersetzen? Wozu? Damit wir noch mehr Papier verbrauchen? Die Parlamentarischen Diskussionen werden zu einem Grossteil auf Luxemburgisch getätigt. Reicht Dir das nicht? Warum? Ist Luxemburg jetzt unterentwickelt bloss deswegen? Mach Dich nicht lächerlich!
7) "Internationale Linguistik" (was auch immer "internationale Linguistik" ist im Gegensatz zu wohl "natinaler Linguistik" ist? Entweder man beschäftigt sich mit Sprachen oder nicht...) und Politik sind zweierlei. Niemand stellt die Tabelle ganz oben im Artikel in Frage. Niemand. Aber für eine Gesellschaft ist es völlig unwichtig was die Linguisten sagen. Hier entscheidet die Politik! Die Luxemburger haben sich von den Nazis nicht weismachen lassen, was sie reden noch werden sie dies von irgendjemand sonst akzeptieren. So etwas nennt man Souveränität und nationales Bewusstsein. Wenn ein Trierer der Meinung ist, sein Moselfränkisch sei ein Dialekt und keine Sprache dann weil er in erster Linie DEUTSCHER ist! Und die reden nun mal Deutsch! Wir aber sind Luxemburger und keine Deutschen (mehr). Und wir wollen es auch nicht (wieder) werden. Verstehst Du das? Es gibt das Bonmot: "Eine Sprache ist ein Dialekt mit eigener Armee." Nun die Armee Luxemburgs mag witzlos klein sein, aber sie ist eine Tatsache! Die Entscheidungen der Académie Francaise sind auch politischer Natur. Das Gesetz, Anglizismen durch neu erfundene, Französische Wörter zu ersetzen, hat nicht, aber auch gar nichts, mit Linguistik zu tun. Sondern mit Politik! Und genau das ist auch die neue Deutsche Rechtschreibreform. Politik! Sonst nichts. Wieso muss man denn sonst auf Regierungsebene Verträge abschliessen?
8) Auf der Wikipedia treiben sich sicher auch Natinonalisten rum, das kann man nicht ausschliessen. Aber jemandem zu unterstellen, er/sie sein Nationalist bloss weil man der Meinung ist Luxemburgisch sei eine Sprache und kein Dialekt ist eine Frechheit und eine üble Unterstellung. Und einfach zu behaupten, dass die Luxemburger die Deutschen hassen entbehrt jeder Grundlage. Oder machst Du das daran fest, dass vor fast 10 Jahren Deutsche Neonazis in Luxemburg von Bevölkerung und Polizei verprügelt wurden? Wenn Luxemburger etwas hassen dann sind es überhebliche und arrogante Zeitgenossen, die die Fakten einfach nicht akzeptieren können und wollen.
Wie gesagt, ich werde das Gefühl nicht los, dass Du mit der Luxemburgischen Gesellschaft schlechte Erfahrungen gemacht hast und deine Wut jetzt an diesem Artikel auslässt. Aber lass Dir versichern: Wir werden das nicht zulassen! Klar? Gruss Spanish Inquisition 16:43, 17. Mai 2006 (CEST)
Es handelt sich bei der erwähnten Internationalen Linguisitischen Klassifikation um die ISO 639 und die Internationale Linguisitische Klassifikation, aus der die Tabelle oben rechts im Artikel übernommen ist.
Du schreibst: "Die Verfassung und alle Gesetzestexte ins Luxemburgische übersetzen? Wozu?". Dies verlangt die Europäische Charta der Grundrechte in Verbindung mit der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen.
Du schreibst: "Der Wortschatz im Luxemburgischen reicht nun mal nicht aus, um komplexe Sachverhalte auszudrücken." Dies ist richtig. Aber es ist dreist, dass die Luxemburger dennoch Luxemburgisch als (Abstand-)Sprache bezeichnen. Ihr könnt ja auf der Luxemburgischen Wikipedia diesen Quatsch verbreiten. Bitte unterwandert aber nicht die deutschsprachige Wikipedia mit diesen Fehlinformationen.
Aber noch kurz zu einem anderen Thema: Oben wurde folgendes behauptet: "Dennoch wird von Unionsbürgern, die im Großherzogtum Luxemburg arbeiten möchten, verlangt, dass sie mündlich und schriftlich Luxemburgisch, Französisch und Deutsch beherrschen. Dies wird bei luxemburgischen Staatsbürgern zu deren Gunsten vorausgesetzt, obwohl luxemburgische Staatsbürger z.B. weder in der Schule noch beim Berufseintritt Luxemburgisch schriftlich geprüft werden." Dies entspricht nicht im geringsten der Wahrheit. Es wird von KEINEM verlangt, Luxemburgische zu sprechen, geschweige denn, überhaupt schreiben zu können!! Es ist in der Luxemburger Arbeitswelt fast noch unwichtiger als das Deutsche. Würden sonst soviele Grnezgänger in Luxemburg arbeiten? (60% der Arbeitenden sind Grenzgänger... von den restlichen 40% können widerum lediglich nur die hälfte Luxemburgisch). Was den "öffentlichen dienst" angeht, muss man ein Examen bestehen um dort arbeiten zu können. Dort wird unter anderem Französisch, Deutsch, Englisch & Luxemburgisch getestet. Und wie das in jedem anderen Land auch der fall ist, muss man in 90% der Stellen die luxemburger Nationalität haben, das ist richtig... aber wie gesagt, da bildet Luxemburg keine ausnahme. Ich arbeite zufällig in jenem Ministerium, das für die Luxemburger Staatsangehörigkeit zuständig ist, und daher weiss ich auch, dass man für die Erlangung der Luxemburger Staatsangehörigkeit Basiskentnisse in Luxemburgisch haben muss (sprachlich) und Basiskentnisse in einer der 3 Amtssprachen (also Luxemburgisch/Deutsch/Französisch). --85.93.192.114 23:00, 18. Mär. 2007 (CET)
Mer soen der alleguer Merci fir deng formidabel Beméiungen ëm d'Lëtzebuergescht. Et wier awer gentil, wann s de dech méi kloer ausdrécke kéins. A vergiess net z'ënnerschreiwen, soss kënnt nach en aneren an de Verdacht sou e Brach ze verzapen. E schéine Bonjour vum klengen Nationalist. --Cornischong 17:26, 17. Mai 2006 (CEST)
Warum schreibt Ihr diesen Quatsch nicht einfach auf der luxemburgischen Wikipedia? Dort liest es außer Euch sowieso kein gebildeter Mensch. Hört bitte auf, andauernd die deutschsprachigen Wikipedia-Benutzer mit Euren Fehlinformationen zu belästigen.
Und wieso nimmst Du nicht einmal tief Luft und beruhigst Dich? "Wir" haben zudem genauso ein Recht, die deutschsprachige Wiki zu benutzen wie alle anderen auch. Und der einzige der hier momentan einen pupertären Eindruck macht bist DU. Ausserdem kann ich hier keine Fehlinformationen entdecken. Vielleicht zählst Du die netterweise einmal auf. Ansonsten wären ein paar wirklich gute Argumente Deinerseits wirklich hilfreich. Was Du bist jetzt vorgetragen hast ist jedenfalls nicht sehr überzeugend. Unsere geliebte Regierung hat noch Nachholbedarf im völkerrechtlichen Bereich. Ja, so ist sie halt. Ich hätte auch lieber eine andere Regierung die etwas effizienter arbeitet, aber das sagt immer noch nichts über die Sprache aus. Bleib bitte sachlich, sonst muss ich Dich irgendwann auslachen. Spanish Inquisition 17:43, 17. Mai 2006 (CEST)
Auch die von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene EUROMOSAIC-Studie über die Sprachensituation in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union stellt fest, dass es sich bei Luxemburgisch um einen im Großherzogtum Luxemburg verwendeten deutschen Dialekt handelt, der jedoch im Großherzogtum Luxemburg als eigene Sprache angesehen wird. Dies sei aus linguistischer Sicht eine unbefriedigende und wenig überzeugende Situation, heißt es in der EUROMOSAIC-Studie diplomatisch durch die Blume. Die Europäische Kommission denkt daher nicht daran, Luxemburgisch als (Abstand-)Sprache zu betrachten. Schreiben der Europäischen Kommission, Amtsblätter der Europäischen Union usw. werden deshalb auch nicht in Luxemburgisch veröffentlicht.
Die Behauptung, Luxemburgisch sei eine Sprache, beruht ganz einfach auf einem Denkfehler und Informationsdefizit der Luxemburger. Denn Luxemburgisch ist so wie jeder Dialekt eine Sprache. Aber Luxemburgisch ist so wie jeder Dialekt keine Abstandsprache bzw. Standardsprache. So ist zum Beispiel auch der Eifeler Dialekt so wie Luxemburgisch eine Sprache, aber eben keine Abstandsprache bzw. Standardsprache wie zum Beispiel Deutsch oder Französisch.
Da zumindest die deutschsprachige Wikipedia für sich beansprucht, Brockhaus-Niveau zu erreichen, was derzeit noch nicht der Fall ist, sollten Fehlinformationen, wie die in diesem Artikel, der zum Teil behauptet oder zumindest den Eindruck erweckt, Luxemburgisch sei eine Abstandsprache bzw. Standardsprache, grundlegend bereinigt und überarbeitet werden. Ich schlage daher auch als Titel vor: Luxemburgisch (Dialekt).
Weil die Linkliste ein riesengroßes Durcheinander darstellte, habe ich mir eben mal erlaubt sie ein wenig aufzräumen. Ich hoffe, ich bin damit niemandem auf die Füße getreten ;-) --Paperjam 23:01, 17. Mai 2006 (CEST)
da ich nicht in der lage bin den artikel verändern zu können ( Oo ) möchte ich auf etwas hinweisen:
Luxemburgisch ist zwar so wie jeder Dialekt eine Sprache. Luxemburgisch ist jedoch so wie jeder Dialekt keine Standardsprache bzw. keine Abstandsprache.
warum sind das zwei sätze? vielleicht kann da ja mal jemand einen raus machen:
Luxemburgisch ist zwar so wie jeder Dialekt eine Sprache, jedoch so wie jeder Dialekt keine Standardsprache bzw. keine Abstandsprache.
so, oder so ähnlich würde ichs dort hinschreiben ;-) --ツンヅくん 04:26, 23. Mai 2006 (CEST)
kann jemand in dem Artikel auf Windows XP und Office 2003 auf luxemburgisch verweisen?
Das mit dem XP auf Luxemburgisch könnte stimmen, jedenfalls gibt es defintiv ein LINUX-Projekt für Luxemburgisch und es gibt ebenfalls bald auch eine offizielle Microsoft XP-Version auf "Elsässerdeutsch". Die Konstruktion einer luxemburgischen Sprachidentität ist jedenfalls die unmittelbare Folge des nationalsozialistischen Ausgriffs in die vermeidlich pangermanische "Westmark". Das hat die Luxemburger jener Generation aus sehr verständlichen Gründen tief verstört und einen identitären Ausweg u.a. auch in der Erfindung einer luxemburgischen Standardsprache suchen lassen. Das ist legetim, selbst wenn es linguistischerseits gute Gründe gäbe diese Praxis zu kritisieren. Ich finde es sehr schade das die Luxemburger sich nicht (mehr) als ein vor allem deutschsprachiges Großherzogtum verstehen, sofern sie es denn je getan haben, kann das gespannte Verhältnis zur Sprachkultur des deutschländischen Nachbarn gut verstehen und bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich bei den zuständigen reichsdeutschen Gauleitern und Verantwortlichen von 1940. Vielmals MERCI, Burschen ! Ihr gabt alles für Deutschland ! P.S.: Was wäre eigentlich geschehen, wenn die Herrschaften auch in der Schweiz einmarschiert wären ? Schwytzerdütsche Nachkriegs-Marmeladenetiketten, oder was... Norbert Jacques 00:07, 03. Aug 2006 (MEZ)
Der Abschnitt Problematik scheint mehr ein Hass-Pamphlet zu sein. Unter anderem:
"Dabei wird angeführt, dass das Luxemburgische enger mit dem Standarddeutschen verwandt sei als viele niederdeutschen oder oberdeutschen Varietäten (z.B. Alemannisch oder Bairisch), die oft nicht als eigenständige Sprachen betrachtet werden."
Kann man so was auch mit Quellen belegen? Dabei wird angeführt is sicher keine Quellenangabe. Ich find das sich grade Alemannisch fast wie Hochdeutsch anhört. Das is sicher nur ne subjektive Meinung, aber das is der Abschnitt eben auch nur. Hat jemand was dagegen, wenn ich das enferne? Grüße --GattoVerde 19:41, 31. Aug 2006 (CEST)
Der Artikel ist zwar großartig, was den Status des Luxemburgischen betrifft, aber über die Sprache selbst – Phonetik, Phonologie, Grammatik, Rechtschreibung etc. – erfährt man praktisch nichts.
Vielleicht kann jemand den Artikel – am besten unter Berücksichtigung der Formatvorlage Sprache – ergänzen. In der englischen, französischen und luxemburgischen Version des Artikels gibt es einige Informationen, die in der deutschen Version fehlen. —Babel fish 04:29, 18. Sep 2006 (CEST)
Moin... hab hier was gefunden http://youtube.com/watch?v=2Jnl7OI4fJs . Aufällig ist, dass die Sendung auf Letzebuergesch ist, französische und "hochdeutsche" (in diesem Fall halt mit schweizer Akzent) Beiträge jedoch nicht synchronisiert werden. Vielleicht wäre es sinnvoll , den Link einzubinden ? Gruß
Aus der Tabelle der Sprachbeispiele geht hervor, dass tëschent das südluxemburgische und zwëschent das nordluxemburgische Dialektwort für hochdeutsch zwischen sei. Angeführt wird, dass das Dialektgebiet auf der Linzer Linie liegt, die die Grenze des niederdeutschen tussen und des hochdeutschen zwischen darstellt. Wie ist es nun zu erklären, dass der nordluxemburgische Ausdruck dem hochdeutschen bzw. der südluxemburgische dem niederdeutschen Wort viel ähnlicher klingt? Müsste es nicht genau andersherum sein? Handelt es sich nur um eine Verwechslung oder um ein schlecht gewähltes Beispiel?--DynaMoToR 15:05, 22. Nov. 2007 (CET)
Dem Artikel sieht man an, dass ein Teil der Autoren aus nationalistischen Gründen Luxemburgisch als vermeintliche Sprache darstellen möchten und dabei die linguistischen, wissenschaftlichen Aspekte, aus denen klar hervorgeht, dass Luxemburgisch eben keine Abstandssprache sondern ein deutscher Dialekt ist, negieren.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Spanish Inquisition 20:47, 18. Dez. 2007 (CET)
Es ist einmal von der Einführung der verbindl. RS im Jahr 1946 und einmal im Jahr 1976 die Rede. Welche Jahreszahl stimmt denn nun? Evtl. genauer erläutern... --87.173.228.203 20:26, 20. Apr. 2008 (CEST)
Im ersten Absatz von „Substantive und Pronomina“ wird angegeben, dass das Luxemburgische nur die drei Fälle Akkusativ, Dativ und Genitiv habe – für den Nominativ werde der Akkusativ verwendet. Kurz darauf kommt eine Deklinationstabelle des Personalpronomens mit den drei Spalten Nominativ, Akkusativ, Dativ. Wat denn nu? --Joachim Pense 08:16, 20. Jun. 2008 (CEST)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."