| Diprotodon | ||||
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| Zeitraum | ||||
| Pleistozän | ||||
| 1,6 Mio. Jahre bis 25.000 Jahre | ||||
| Fossilfundorte | ||||
| Systematik | ||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||
| Diprotodon | ||||
| Owen, 1838 |
Diprotodon ist eine ausgestorbene Säugetiergattung und das größte Beuteltier, das jemals gelebt hat. Seine nächsten Verwandten sind die Wombats. Wie diese gehörte es zur Ordnung Diprotodontia.
Inhaltsverzeichnis |
Oberflächlich ähnelten sie Nashörnern ohne Horn. Klauen an den Füßen deuten an, dass sie nach Wurzeln gegraben haben dürften. Merkmale des Schädels weisen auf einen kurzen Rüssel hin. Die größte Art Diprotodon optatum erreichte eine Schulterhöhe bis zu 2 m, eine Körperlänge von über 3 m und ein Gewicht von bis zu 2800 kg. Etwa um ein Drittel kleiner war Diprotodon minor.
Fossile Überreste von Diprotodons sind in fast ganz Australien und besonders im Süden des Kontinents mit Ausnahme Tasmaniens gefunden worden. Auf King Island, das nahe bei Tasmanien liegt, ist die Art allerdings belegt. Die bekanntesten Funde von Diprotodons stammen aus den Salzsümpfen des Callabonna Salzsees im Süden Australiens, wo sie zusammen mit Donnervögeln gefunden wurden. Diprotodons lebten im Pleistozän vor 1,6 Mio. Jahren und starben vor ungefähr 45.000 bis 25.000 Jahren in Folge der Bejagung durch den Menschen aus. Zwei Arten existierten im späten Pleistozän nebeneinander, doch während Diprotodon optatum fast überall in Australien gefunden wurde, scheint Diprotodon minor auf den Südostteil beschränkt gewesen zu sein.
Diprotodon war ein Pflanzenfresser, der sich von Blättern, Zweigen, Rinde und Wurzeln ernährt haben dürfte. Wahrscheinlich fraß er vor allem raue und stachelige Pflanzen. Aus gut erhaltenen Mageninhalten von Funden am Callabonna See weiß man, dass Diprotodon Salzkräuter (Salsola) und andere Fuchsschwanzgewächse fraß. Die Tiere bewohnten vermutlich vor allem offenes Buschland und Savannengebiete. Da man mehrere Skelette zusammen gefunden hat, nimmt man an, dass sie in Gruppen zusammenlebten. Es waren Beuteltiere, deren Beutel sich wie bei den Wombats nach hinten öffneten.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."