Unter Diploidie (von griech. diploe = Doppeltheit) wird in der Genetik das Vorhandensein zweier vollständiger Chromosomensätze als sogenannter doppelter Chromosomensatz verstanden. Jedes Chromosom liegt somit in doppelter Zahl vor, wobei bei den Gonosomen männlicher Individuen nicht zwischen den an und für sich unterschiedlichen X- und Y-Chromosomen unterschieden wird.
Nachdem dies beim Menschen sowie bei vielen Tieren und Pflanzen der übliche Zustand ist, wird dies auch als Euploidie bezeichnet. Es gibt aber auch Ausnahmen, z. B. aufgrund von Generationszyklen oder verschiedener Geschlechter.
Die meisten Pflanzen durchlaufen einen Generationswechsel, Kernphasenwechsel, bei dem sich eine haploide (einfacher Chromosomensatz) und eine diploide Phase abwechseln:
Bei manchen Tieren, zum Beispiel Insekten (Insecta), findet eine Geschlechtsbestimmung dadurch statt, ob sie haploid oder diploid sind (Haplodiploidie). So sind die weiblichen Bienen oder Ameisen diploid (Arbeiterinnen und Königinnen), während die Männchen (Drohnen) haploid sind.
Polyploidie (drei- bis achtfacher Chromosomensatz) führt z. B. bei Getreide zu besonders ertragreichen Sorten, bei den meisten Organismen aber zu Fehlbildungen. Nur wenige Organismen sind polyploid, darunter aber auch tierische Lebensformen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."