Ein Diphthong ist ein Doppellaut wie „ei“, „au“, „eu“. Zwei verschiedene Vokale folgen aufeinander. Beispiel: „Baum“, „Ei“.
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Ein Diphthong (von griechisch dis „zweimal“ und phthóngos „Laut“) ist ein Doppellaut/Zwielaut aus zwei Vokalen. Ein Vokal geht dabei in den anderen über. Die Bestandteile eines Diphthongs werden innerhalb einer Silbe realisiert; liegt hingegen zwischen zwei Vokalen eine Silbengrenze, so spricht man von Vokalzusammenstoß oder Hiat (wie z. B. in „Cha-os“).
Man unterscheidet zwischen:
Das deutsche Lautsystem hat folgende vier Diphthonge unterschiedlicher Schreibweise:
Die Diphthonge uɪ̯ und ɛɪ̯ existieren an der lexikalischen Peripherie („pfui!, Uigure“, „ey!, Spray, Schwejk“). Ebenso ist auch œɪ̯ möglich, wenn beispielsweise „Feuilleton“ mit kurzem „Ö“ gesprochen wird.
Obwohl es sich dabei um phonetische Realisierungen von Phonemverbindungen handelt, können folgende Laute aus artikulatorischer Sicht ebenfalls als Diphthonge aufgefasst werden: [iˑɐ̯] („wir“, „Bier“), [yˑɐ̯] („für“, „rührt“), [uˑɐ̯] („nur“, „Uhr“), [eˑɐ̯] („Meer“), [ɛˑɐ̯] („Bär“), [øˑɐ̯] („Öhr“, „Frisör“) und [oˑɐ̯] („Ohr“).
Der ursprüngliche Diphthong „ie“ wurde in den mitteldeutschen Dialekten bereits ab dem 11.–12. Jahrhundert monophthongiert (während er im Bayerischen und im Alemannischen bis heute auftritt). Im heutigen Deutsch stellt „ie“ nur noch ein „verlängertes i“ dar (wie z. B. in „Liebe“, „Biene“).
Phonologisch betrachtet besitzen Diphthonge (wenn man sie jeweils als ein Phonem wertet) die gleiche Vokalquantität wie lange Vokale. Nach neuer wie nach alter deutscher Rechtschreibung folgt daher auf Diphthonge – wie bei langen Vokalen – statt „ss“ immer „ß“, wie auch keine anderen doppelten, sondern nur der jeweils einfache Konsonantenbuchstabe.[1]
In deutschen Dialekten (oft im Süden, z. B. Bayerisch) existieren einige Diphthonge mehr, die z. T. mit Nasalen gebildet werden und in der Hochsprache nicht existieren.
Exemplarische Beispiele aus dem Oberbayerischen:
Beispiele aus dem Ripuarischen:
Als Diphthongie für Doppeltönigkeit wird ein Nebenton beim Sprechen infolge krankhafter oder nervöser Reizung der Stimmbänder bezeichnet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."