Die Diomedes-Inseln (russisch Острова Диомида/Ostrowa Diomida, auch Gwosdew-Inseln genannt) sind eine Inselgruppe in der Beringstraße. Sie besteht aus der Kleinen Diomedes-Insel (Little Diomede) im Osten und der Ratmanow-Insel (oder Große Diomedes-Insel, Big Diomede) im Westen, die rund vier Kilometer voneinander entfernt liegen, und zwischen denen zum einen die Staatsgrenze zwischen Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika und zum anderen auch die Internationale Datumsgrenze verläuft. Gelegentlich zählt man auch den etwa 15 km südöstlich der Kleinen Diomedes-Insel gelegenen, unbewohnten Fairway-Felsen zur Inselgruppe.
Die Inseln liegen in der Mitte der Beringstraße, etwa auf halber Distanz zwischen Kap Deschnjow und der Nordwestspitze Alaskas auf 65° 46’ nördlicher Breite. Die Küsten der Inseln sind stark zerklüftet, mit steil zum Meer abfallenden Felsen. Die im Inneren der Inseln gelegenen Plateaus sind dagegen relativ flach.
Die zu Russland gehörende Ratmanow-Insel (in der Sprache der Ureinwohner Imaqliq – „die vom Wasser Umgebene“) hat eine Fläche von 29 km² und wird von rund 400 Menschen bewohnt. In den Zeiten des Kalten Krieges wurde hier eine sowjetische Militärbasis errichtet. Die Ostspitze der russisch kontrollierten Insel ist zugleich der östlichste Punkt Russlands.
Die zum US-Bundesstaat Alaska gehörende Kleine Diomedes-Insel (in der Sprache der Ureinwohner Inaliq – „die Gegenüberliegende“) hat eine Fläche von 6 km² und wird von rund 180 Menschen – hauptsächlich indigene Einwohner der Inupiat bzw. Ingalikmiut – bewohnt. Hauptort der Insel ist Diomede.
Erstmals von einem europäischen Forscher entdeckt wurden die Inseln am 16. August 1728 durch Vitus Bering, der sie nach dem Tag der Entdeckung nach dem heiligen Diomedes benannte. Die eigentliche Erkundung fand erst 1732 durch den russischen Forscher Michail Spiridonowitsch Gwosdew statt. Früher waren die Inseln auch unter dem Namen Krusenstern-Inseln bekannt.
Koordinaten: 65° 46’ N, 169° 0’ W
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."