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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Höhe: | 460 m ü. NN | |
| Fläche: | 67,7 km² | |
| Einwohner: | 6633 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 98 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86424 | |
| Vorwahl: | 08292 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 131 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Augsburger Str. 4-6 86424 Dinkelscherben |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Baumeister (SPD) | |
Dinkelscherben ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Augsburg. Der Ort liegt etwa 25 Kilometer westlich von Augsburg inmitten des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder.
Inhaltsverzeichnis |
Dinkelscherben entstand im 11. Jahrhundert auf einer Waldrodung. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1162. Vom 15. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 war der Ort im Besitz des Augsburger Domkapitels, dann kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Mit Eröffnung der Teilstrecken Augsburg–Dinkelscherben zum 26. September 1853 und Dinkelscherben–Burgau am 1. Mai 1854 erhält der Ort über die somit entstehende Bahnlinie Augsburg-Ulm Anschluss an das Eisenbahnnetz. Zeitweise bestand zudem eine abzweigende Nebenbahn nach Thannhausen.
Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurden am 1. Juli 1972 die Gemeinde Anried und am 1. Januar 1977 die Gemeinde Ettelried nach Dinkelscherben eingegliedert. 1978 folgte die Eingemeindung von Breitenbronn, Fleinhausen, Grünenbaindt, Häder, Lindach, Oberschöneberg und Ried.
Bekanntheit erreichte der Ort durch eine überraschende Entscheidung des Gemeinderates. Dieser genehmigte die Einrichtung einer Paintball-Anlage, ohne zu wissen, um was es sich bei Paintball eigentlich handelt. Auch wenn zahlreiche Bürger mit Unterschriftenaktionen versuchten die Anlage zu verhindern und auch der Gemeinderat in einer Folgesitzung den vorher gefassten Beschluss widerrief, blieb die Einrichtung der Paintball Anlage rechtens.
Bürgermeister ist seit 1996 Peter Baumeister (SPD).
Sitzverteilung im 20-köpfigen Marktgemeinderat (Stand Kommunalwahl 2008):
Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Rot und Silber, belegt mit einem grünen Blumenscherben, aus dem drei goldene Dinkelhalme wachsen.
Das Ortsbild wird dominiert von der katholischen Pfarrkirche St. Anna. Sie wurde 1507 errichtet und 1580 um einen Turm ergänzt. Im 18. Jahrhundert wurde das gesamte Gebäude barockisiert.
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