Der Dillkreis ist ein ehemaliger Landkreis in Hessen.
Das nördliche Kreisgebiet des heutigen Lahn-Dill-Kreises gehörte seit dem Mittelalter zum Fürstentum Nassau bzw. Nassau-Oranien, das ab 1815 Herzogtum Nassau hieß. Dieses bildete die beiden Ämter Herborn und Dillenburg. Nach dem Anschluss des Herzogtums Nassau an Preußen im Jahr 1866 wurden beide Ämter zum Dillkreis vereinigt. Kreissitz wurde die Stadt Dillenburg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Dillkreis zum Land Hessen. Er bestand noch bis 1976 fort. Am 1. Januar 1977 wurde er zusammen mit den Landkreisen Wetzlar und Gießen zum neuen Lahn-Dill-Kreis vereinigt. Sitz der Kreisverwaltung wurde die gleichzeitig gebildete kreisfreie Großstadt Lahn. Diese entstand durch Vereinigung der kreisfreien Stadt Gießen mit der Stadt Wetzlar und 14 umliegenden Gemeinden.
Wegen heftiger Proteste, im Wesentlichen seitens der Wetzlarer Bevölkerung, wurde die Gebietsreform teilweise wieder rückgängig gemacht. Mit Wirkung vom 1. August 1979 wurde die Stadt Lahn wieder aufgelöst und die wieder errichtete Stadt Wetzlar Kreisstadt des Lahn-Dill-Kreises, welcher durch die Wiedererrichtung des Landkreises Gießen (Kreisstadt Gießen) entsprechend verkleinert wurde. Seither umfasst der Lahn-Dill-Kreis 23 Städte und Gemeinden.
Der Dillkreis grenzte im Norden an den Kreis Siegen und im Nordosten an den Kreis Biedenkopf, im Süden an den Landkreis Wetzlar sowie im Westen an den Oberwesterwaldkreis und an den Oberlahnkreis.
Der Dillkreis führte das Kfz-Kennzeichen DIL.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."