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Dillingen an der Donau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dillingen a.d.Donau
Dillingen an der Donau
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dillingen a.d.Donau hervorgehoben
48.56666666666710.466666666667433Koordinaten: 48° 34′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Höhe: 433 m ü. NN
Fläche: 75,59 km²
Einwohner: 18 479 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 244 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89407
Vorwahl: 09071
Kfz-Kennzeichen: DLG
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 125
Adresse der Stadtverwaltung: Königstraße 37/38
89407 Dillingen a.d.Donau
Webpräsenz:
Oberbürgermeister: Frank Kunz (CSU)

Dillingen an der Donau (amtlich: Dillingen a.d.Donau) ist eine Große Kreisstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Dillingen liegt in Nordschwaben, am Nordufer der Donau im Donauried. Die Grenze zu Baden-Württemberg verläuft ca. 15 Kilometer von Dillingen entfernt. Augsburg als nächstgelegenes Oberzentrum liegt rund 50 Kilometer entfernt.

[Bearbeiten] Ausdehnung des Stadtgebietes

Zu Dillingen an der Donau gehören unter anderem die Ortsteile Dillingen an der Donau, Donaualtheim, Fristingen, Hausen, Kicklingen, Schretzheim und Steinheim.

[Bearbeiten] Geschichte

Königsstraße in Dillingen

Die Ursprünge der Stadt Dillingen lassen sich bis auf eine alemannische Siedlung zurückverfolgen.

[Bearbeiten] Mittelalter

Aus Wittislingen kommend ließen sich die späteren Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren Burg zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen wurde. 973 erstmals urkundlich erwähnt fiel Dillingen 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg und war spätestens ab dem 15. Jahrhundert bis zur Säkularisierung 1803 Residenzstadt der Bischöfe von Augsburg.

1551 erfolgte die Gründung der Universität Dillingen durch den Augsburger Bischof Kardinal Otto Truchseß von Waldburg.

[Bearbeiten] Moderne

1802/03 kam die Stadt zu Bayern. Die Universität wurde in ein Lyzeum zur Ausbildung katholischer Theologen umgewandelt, aus dem wiederum 1923 die „Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen" entstand. 1862 wurde das Bezirksamt Dillingen an der Donau gegründet. 1972 entstand der Landkreis Dillingen an der Donau in seiner heutigen Form.

[Bearbeiten] Politik

Der Stadtsaal - zentraler Veranstaltungsort Dillingens

[Bearbeiten] Allgemeines

Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl vom 2. März 2008 verteilen sich die Sitze (ab dem 1. Mai 2008) auf folgende Listen:

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 2008 Franz Kunz (CSU).

[Bearbeiten] Partnerstädte, Patenschaften und Freundschaften

Städtepartnerschaften:

Patenschaften:

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Altarraum der Studienkirche
Goldener Saal der Akademie für Lehrerfortbildung

[Bearbeiten] Kultur

Die bekannteste Person, die in Dillingen gewirkt hat, dürfte wohl Sebastian Kneipp sein. Kneipp wurde 1844 am örtlichen Gymnasium aufgenommen und begann 1848 sein Studium der Theologie in der Stadt an der Donau. Heute erinnert ein Kneipp-Rundweg durch die Stadt an das Wirken des Priesters und Hydrotherapeuten in Dillingen. Im Stadt- und Hochstiftsmuseum existiert zudem eine Ausstellung über Kneipps Heilerfolg und das Entstehen seiner Kneipp-Medizin.

Im Jahr 2007 wurden die Dillinger Basilikakonzerte ins Leben gerufen. Seitdem finden jährlich drei Konzertzyklen mit verschiedenen Veranstaltungen in der Basilika St. Peter statt.

Alle zwei Jahre im Herbst finden zudem die Dillinger Kulturtage statt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie erfolgte vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg.

Namhafte in Dillingen ansässige Unternehmen sind beispielsweise:

[Bearbeiten] Verkehr

Der Dillinger Stadtbus

Durch die Stadt führt die auch als Donautalbahn bezeichnete Strecke RegensburgNeuoffingen (–Ulm). Die Regionalbahnen zwischen Donauwörth und Günzburg begegnen sich dabei in Dillingen. Bis 1972 war Dillingen zudem Start- und Endpunkt der Härtsfeldbahn, einer Schmalspurbahn (1000 mm), die bis nach Aalen führte.

Der örtliche öffentliche Personennahverkehr wird von zwei Stadtbuslinien bewältigt, die die Kernstadt sowie die Stadtteile Hausen, Donaualtheim und Schretzheim bedienen.

Mit dem Auto ist Dillingen über die Bundesstraße 16 zu erreichen. Die nächsten Autobahnanschlüsse liegen in Giengen an der Brenz (A 7) und Günzburg (A 8) und sind rund 25 Kilometer entfernt. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Augsburg (rund 50 Kilometer), sowie die Flughäfen München und Stuttgart (jeweils rund 130 Kilometer)

Außerdem führt der Donauradweg durch die Stadt.

[Bearbeiten] Gesundheitswesen

Mit dem Kreiskrankenhaus St. Elisabeth steht der Stadt eine leistungsfähige Krankenanstalt zur Verfügung. Betrieben wird das Krankenhaus durch die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH

Mit der Regens-Wagner-Stiftung gibt es zudem eine Einrichtung zur Betreuung und Förderung mehrfach behinderter und hörgeschädigter Menschen. Weiterhin existiert eine ökumenische Sozialstation sowie das Heilig-Geist-Stift, ein Senioren- und Pflegeheim.

[Bearbeiten] Bildung

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten] Behörden

Die Luitpold-Kaserne am östlichen Stadtrand beherbergt das Führungsunterstützungsbataillon 292 (ehemals Fernmeldebataillon 230), die Soldaten der ehemaligen 8./Bataillon Elektronische Kampfführung 922 (heute die 6. Kompanie des Führungsunterstützungsbataillon 292) der Bundeswehr sowie das Führungsunterstützungsregiment 29, die Luftlandefernmeldekompanie 200, die noch bis Ende des Jahres 2008 mit Teilen anwesend war und die Teile des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Ellwangen.

[Bearbeiten] Sport

Unweit der Donau befindet sich das erst 2007 komplett renovierte Donaustadion.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] in Dillingen geboren

[Bearbeiten] mit Dillingen verbunden

[Bearbeiten] Literaturauswahl

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Dillingen an der Donau – Bilder, Videos und Audiodateien
Wikisource Wikisource: Dillingen a. d. Donau – Quellen und Volltexte
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