Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Dikson

- Dikson -

Dikson :

femme russe

Dikson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel behandelt die Insel Dikson in der Karasee; für die gleichnamige Siedlung auf der Insel sowie auf dem nahen Festland; siehe Dikson (Siedlung)
Karte von Dikson
Karte mit der Lage von Dikson

Dikson (russisch Диксон) ist der Name einer etwa 6 mal 8 Kilometer großen russischen Insel in der Karasee. Sie liegt am östlichen Rand der Jenessii-Bucht an der Mündung des Jenissei. Dikson befindet sich nur etwa 2 Kilometer vom Festland entfernt und gehört administrativ zum Autonomen Kreis Taimyr.

Nachdem die Insel ursprünglich den Namen ihres pomorischen Entdeckers Kuschin erhalten hatte, wurde sie im Jahr 1875 von dem finnisch-schwedischen Polarforscher Adolf Erik Nordenskiöld nach Oskar von Dickson (einem der Sponsoren seiner Expedition) benannt. Wegen des Fehlens des Buchstaben C im russischen Alphabet wurde der Name zu Dikson. Seit 1884 ist Dikson der offizielle russische Name.

1915 wurde auf der Insel der erste russische Radiosender in der Arktis in Betrieb gesetzt. In den 1930er-Jahren entstanden auf der Insel und auf dem gegenüberliegenden Festland Siedlungen sowie ein Hafen, der bis Anfang der 1940er-Jahre zum Marinestützpunkt ausgebaut wurde. Dazu wurden vielfach Strafgefangene, darunter politische, eingesetzt. Am 27. August 1942 griff das deutsche Kriegsschiff Admiral Scheer in Rahmen des sog. Unternehmen Wunderland den Hafen an und versenkte dabei einige Schiffe.

Dudinka und Dikson an der Jenissei-Mündung

Während des Kalten Krieges wurde im Jahr 1952 auf der Insel ein Luftwaffenstützpunkt eingerichtet, von dem aus modifizierte Tupolew Tu-4-Bomber regelmäßig US-Basen in Kanada und auf Grönland anflogen.

Seit 1957 sind die Siedlungen auf Insel und Festland zur Gemeinde Dikson zusammengeschlossen. Die Ansiedlung wurde aus strategischem Interesse wie aus Prestigegründen – Förderung des Seeweges auf der Nordostpassage – finanziell kräftig unterstützt. Die Einwohnerzahl stieg auf etwa 10.000. Inzwischen hat die Stadt nach dem Zerfall der Sowjetunion aus Gründen mangelnder Wirtschaftlichkeit des Seeweges und durch die Globalisierung an Bedeutung verloren. Jetzt zählt ihre Einwohnerschaft nur noch etwa 2.500.

Das Erdöl aus dem Gebiet von Wankor soll durch eine 750 Kilometer lange Pipeline in Dikson verladen werden.

[Bearbeiten] Weblinks

Entscheid für Pipeline von Vankor nach Dikson anstatt nach Ust-Port.

Koordinaten: 73° 31′ N, 80° 20′ O

Dikson - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Dikson - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.