| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Waldeck-Frankenberg | |
| Höhe: | 388 m ü. NN | |
| Fläche: | 121,7 km² | |
| Einwohner: | 5265 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 34519 | |
| Vorwahl: | 05633 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KB | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 35 007 | |
| Gemeindegliederung: | 13 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Kahlenberg 1 34519 Diemelsee |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Volker Becker | |
Diemelsee ist eine Gemeinde in Nordwest-Hessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg und ist Teilgebiet des Uplands.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Diemelsee liegt im hessischen Teil des östlichen Sauerlandes, der hier Upland genannt wird. Adorf als größer Ortsteil liegt etwa 11 km nordwestlich von Korbach und etwa 41 km südlich von Paderborn entfernt (beide Entfernungen Luftlinie).
Die westliche Grenze verläuft entlang der Itter, einem Zufluss des Diemelsees, in nordöstliche Richtung. Beidseitig des Flusses erheben sich die nordöstlichen Ausläufer des Rothaargebirges. Hier finden sich auch mit Dommel (738 m ü. NN) und Koppen (715,1 m ü. NN) die höchsten Erhebungen im Gemeindegebiet. Von Usseln her aus Südwesten kommend betritt die Diemel bei Deisfeld das Gemeindegebiet, wendet hier aber ihren Lauf nach Norden und erreicht etwa 1,5 km südlich von Heringhausen ebenfalls den Diemelsee. Dieser ist das größte stehende Gewässer der Gemeinde, die Staumauer liegt aber schon in Stadtgebiet von Marsberg in Nordrhein-Westfalen.
Als weiteres zentrales Gewässer ist die im südlichen Gemeindegebiet bei Schweinsbühl entspringende Rhene zu nennen. Diese fließt vorrangig in nördlicher Richtung durch die Gemeinde. Nach dem Passieren von Adorf verlässt sie ein paar Kilometer nördlich das Gemeindegebiet und mündet wenig später in die Diemel. Mit 327 m ü. NN ist das nördliche Tal der Rhene die tiefste Stelle der Gemeinde.
Richtung Korbach geht das Gemeindegebiet in die Waldecker Tafel über und im Nordosten gehört es zum südlichen Teil des Roten Landes.
Die Streichrichtung der gefalteten paläozoischen Gesteinsschichten verläuft meist in Südwest-Nordost-Richtung. Im Norden der Gemeinde Diemelsee findet man stellenweise mit Diabaseinlagerungen durchsetzte paläozoische Schiefer. Im Jahr 1961 wurde der Diabas noch bei Rhenegge abgebaut. Im Raum Adorf gibt es Eisenberg-Quarzit mit Roteisen-Lagerstätten (Grube Christiane). Beim Martenberg nördlich von Adorf wurde das Eisenerz im Tagebau gewonnen. Südlich des Ortes schließen sich Kalkschichten des Unterkarbon an. Verschiedenartige Fossilien aus dem Oberdevon finden sich ebenfalls bei Adorf.[1]
Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 20 km in Ost-West-Richtung von der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bei Bontkirchen im Westen bis zur Grenze zu Bad Arolsen im Osten. In Nord-Süd-Richtung erstreckt es sich über 11 km vom Wartersberg an der Grenze zu Marsberg im Norden bis zum Berbelberg bei Bömighausen im Süden.
Nach dem Statistischen Landesamt Hessen sind von den 121,70 km² Gemeindeflächen 73,15 km² Landwirtschaftliche Nutzflächen und weitere 35,39 km² Wald. Verkehrsflächen nehmen 6,29 km² und weitere 3,59 km² sind Gebäude-, Betriebs und Freiflächen. Wasserflächen nehmen 2,13 km² der Gemeindefläche ein.
| Brilon | Marsberg | Bad Arolsen |
| Twistetal | ||
| Willingen | ||
| Korbach | ||
Die Gemeinde Diemelsee grenzt im Westen an Brilon, im Norden an Marsberg. Die beiden Städte gehören zum Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Im Nordosten grenzt das Gemeindegebiet an Bad Arolsen, im Osten an die Gemeinde Twistetal, im Süden an die Stadt Korbach und im Südwesten an die Gemeinde Willingen. Diese Städte und Gemeinden gehören zum hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Die Gemeinde Diemelsee entstand im Zuge der Gebietsreform 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der folgenden 13 Ortsteile: Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Adorf, das gleichzeitig mit 1671 Einwohnern den größten Ortsteil darstellt.
|
|
|
Stand: 19. November 2007 [2]
| CDU | SPD | FWG | FDP | Gesamt | |
| 1997 | 9 | 13 | 6 | 3 | 31 Sitze |
| 2001 | 9 | 12 | 6 | 4 | 31 Sitze |
| 2006 | 9 | 11 | 7 | 4 | 31 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 26. März 2006)
Gemäß Ortsrecht wurden für die ehemals selbständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen Ortsbezirke eingerichtet. Neben dem Verwaltungssitz in Adorf existieren in den übrigen Ortsteilen Aussenstellen, die von einem Ortsvorsteher geleitet werden.
Bürgermeister ist der parteilose Volker Becker.
Städtepartnerschaften bestehen seit 1991 zur thüringischen Gemeinde Geschwenda und zum niederländischen Ort Den Ham.
Bekannte Ausflugsziele unweit von Diemelsee sind der Diemelsee und das Upland. Im Ortsteil Adorf gibt es das Besucherbergwerk „Grube Christiane“.[3] Für den Naturfreund und Geologen lohnt ein Weg zur „Klippe“ auf dem Martenberg in Adorf. Eine zweitürmige romanische Kirche, einst Teil des Klosters Flechtdorf, befindet sich in Flechtdorf, wo sich der Förderverein Kloster Flechtdorf um die Bewahrung und zweckmässige Nutzung des ehemaligen Klosters bemüht Wehrkirchen mit sakralen Kunstwerken stehen in Adorf, Heringhausen und Schweinsbühl.
In Diemelsee gibt es 13 Gesangsvereine in den Ortsteilen Adorf, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Vasbeck und Wirmighausen.[4] Ferner gibt es 7 Musikvereine in Benkhausen, Adorf, Flechtdorf, Ottlar, Rhenegge, Sudeck und Wirmighausen vom Drehorgelverein bis zum Spielmannszug.[5]
Die Gemeinde Diemelsee kann in ihren verschiedenen Ortsteilen eine ausgeprägte Vereinslandschaft vorweisen. Fast jede Gemeinde hat mindestens einen Frauen- und einen Gesangsverein. Schützen- und Geschichtsverein gibt es in Adorf sowie als Besonderheit einen Dampfentenclub.
Der Naturpark Diemelsee erstreckt sich beidseitig der Landesgrenze vom Hoppecketal im Westen bis zur Rhene im Osten. Neben Wandern und Radfahren bietet der im Naturpark gelegene Diemelsee die Möglichkeit zum Wassersport.
Die Einwohner sind hauptsächlich in der Landwirtschaft, dem Handwerk, der Kleinindustrie und dem Tourismusgewerbe beschäftigt.
Adorf ist über verschiedene Landesstraßen aus Richtung Korbach (13,8 km), Marsberg-Bredelar (8,3 km) und Bad Arolsen (16 km) erreichbar. Die Ausfahrten Marsberg der A 44 ist 20 km und die Ausfahrt Breuna der A 44 ist 41 km entfernt.
Die Gemeinde hat keinen eigenen Bahnhof. Die nächstliegenden befinden sich in Korbach, Bad Arolsen und Marsberg-Bredelar.
In allen Ortsteilen befinden sich Dorfgemeinschaftshäuser oder Festhallen. [7] Kindergärten unterhält die Gemeinde in Adorf, Heringhausen und Vasbeck.
Die Mittelpunktschule im Ortsteil Adorf verfügt über einen Grund-, Haupt- und Realschulbereich. Gymnasien und Fachschulen befinden sich in Bad Arolsen, Korbach und Willingen. Die Berufliche Schulen Korbach - Bad Arolsen (BSK) runden das Bildungsangebot im beruflichen Bereich ab.[8]
Adorf | Benkhausen | Deisfeld | Flechtdorf | Giebringhausen | Heringhausen | Ottlar | Rhenegge | Schweinsbühl | Stormbruch | Sudeck | Vasbeck | Wirmighausen
Allendorf (Eder) | Bad Arolsen | Bad Wildungen | Battenberg (Eder) | Bromskirchen | Burgwald | Diemelsee | Diemelstadt | Edertal | Frankenau | Frankenberg (Eder) | Gemünden (Wohra) | Haina (Kloster) | Hatzfeld (Eder) | Korbach | Lichtenfels | Rosenthal | Twistetal | Vöhl | Volkmarsen | Waldeck | Willingen (Upland)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."