Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Diedrichshagen

- Diedrichshagen -

Diedrichshagen :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Diedrichshagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Diedrichshagen (Begriffsklärung) aufgeführt.


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Diedrichshagen führt kein Wappen
Diedrichshagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Diedrichshagen hervorgehoben
54.0513.48333333333334
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ostvorpommern
Amt: Landhagen
Höhe: 34 m ü. NN
Fläche: 17,28 km²
Einwohner:

479 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17498
Vorwahl: 03834
Kfz-Kennzeichen: OVP
Gemeindeschlüssel: 13 0 59 019
Adresse der Amtsverwaltung: Theodor Körner Straße 36
17498 Neuenkirchen
Webpräsenz: www.amt-landhagen.de
Bürgermeister: Detlef Neumann
Lage der Gemeinde Diedrichshagen im Landkreis Ostvorpommern
Karte

Diedrichshagen ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Ostvorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Landhagen mit Sitz in Neuenkirchen verwaltet. Durch die Nähe zur Stadt Greifswald und die günstige Lage konnte der Ort seine Einwohnerzahl seit 1990 fast verdoppeln.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Diedrichshagen liegt rund acht Kilometer südöstlich des Zentrums von Greifswald. Durch die Gemeinde verläuft die B 109. Die A 20 ist über die etwa 20 Kilometer entfernte Anschlussstelle Gützkow erreichbar. Die Bahnstrecke Berlin–Angermünde–Stralsund tangiert das Gebiet im Westen, der nächste Bahnhof liegt in Greifswald, ein Haltepunkt in Groß Kiesow.

Diedrichshagen befindet sich im Bereich der Lehmplatten des vorpommerschen Flachlandes. Auf einem mehrschichtigen Grund aus Mergel mit zwischengelagerten Sanden wurden an Ende der Eiszeit von abschmelzenden Gletschern nochmals 2-8 m mächtige Sandschichten abgelagert (Teile der sog. Franzburger Staffel). Örtlich hinterließ abfließendes Schmelzwasser südwärts gerichtete Rinnen, die später vermoorten (heute Grünland oder Moorwald).

Landwirtschaftsflächen und Wald nehmen heute annähernd gleich große Teile des Gemeindegebietes ein. Die meisten Waldflächen waren vom Mittelalter bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts gerodet und erst danach wieder aufgeforstet worden, einige Bereiche (z.B. südl. von Guest) haben jedoch immer Wald getragen.

[Bearbeiten] Geschichte

Diedrichshagen wird 1271 erstmals als Diderichshagen urkundlich erwähnt, der heutige Ortsteil Guest bereits ein paar Jahre früher. Aus der Folgezeit sind zudem die Bezeichnungen Dyetricheshagen (1280), Diderikeshaghen (1285), Dyderykeshaghen (1347), Diderkeshaghen (1462), Dietrichshagen (1643) und 1806 schließlich erstmals Diedrichshagen belegt.[2] Der Name geht, wie bei vielen anderen Orten auch, auf den Gründer der Siedlung (den Lokator) zurück. Der Name Guest (manchmal auch Güst geschrieben) ist dagegen offenbar die „Eindeutschung“ eines früheren (älteren) slawischen Ortsnamens (vermutl. Gustin o.ä.). Möglicherweise ist es eine Verballhornung, denn güst bedeutet im Niederdeutschen ja soviel wie unfruchtbar, trocken oder nicht trächtig, was die Bodeneigenschaften der meisten Flächen um den Ort ziemlich gut charakterisiert.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg gehörte dieser Teil Pommerns in den Jahren 1648-1815 zu Schweden und kam danach an Preußen.

Beide Ortsteile bestanden bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur aus den Gütern, also keine weiteren Bauernhöfe, keine Kirche; in Diedrichshagen gab es aber immerhin eine Volksschule. Das Gut Diedrichshagen wurde zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg „aufgesiedelt“, also geteilt. In den 1930er Jahren entstanden so mehrere kleine Bauernwirtschaften. Das Gut Guest bestand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Bodenreform verlief deshalb in beiden Ortsteilen etwas unterschiedlich. In Guest entstand durch die vollständige Aufteilung um 1950 eine neue Kleinbauernsiedlung neben dem Gutshof, die von Flüchtlingen bzw. Umsiedlern aus Ostpreußen errichtet wurde. Bereits zu Beginn der 1950er Jahre entstanden in beiden Ortsteilen kleine Genossenschaften (LPG), die sich bald zusammenschlossen. Infolge der Bildung immer größerer landwirtschaftlicher Einheiten gehörten die Orte Diedrichshagen und Guest in den 1970er und 1980er Jahren zu den beiden LPG Pflanzenproduktion und Tierproduktion in Groß Kiesow. Bis in die 1980er Jahre war etwa die Hälfte der Einwohner in der Landwirtschaft beschäftigt, die anderen überwiegend in der nahen Stadt Greifswald. Heute arbeiten nur noch einzelne Personen in der Landwirtschaft, die meisten, sofern nicht arbeitslos, pendeln nach Greifswald, einige arbeiten in örtlichen Handels- und Dienstleistungsbetrieben.

Zeugnisse der Geschichte finden sich in der Bebauung zunächst in einem denkmalgeschützten Forsthaus abseits des Ortes Diedrichshagen und im ehemaligen Speicher des Gutes Guest, in dem sich heute ein Kindergarten befindet. 1887/88 wurde in Diedrichshagen ein städtisches Wasserwerk gebaut;[3] hiernach heißt die nördlichst gelegene Straße der Gemeinde „Am Wasserwerk“. Im Ortsteil Diedrichshagen sind ansonsten die ehemalige Schule (heute Gemeindezentrum) und die Bauernstellen aus den 1930er Jahren gut erhalten. Allerdings wurden nach 1990 zwischen diese zahlreiche Häuser verschiedenen Stils gebaut, so dass der Ort in vielen Teilen (auch am ehemaligen Gutshof) eher gesichtslos wirkt. Im Ortsteil Guest sind neben o.g. Speicher auch das zum Mietshaus umgebaute Gutshaus und mehrere kleine Gebäude gut erhalten. Die ehemals stattlichen Ställe wurden allerdings durch die TLG beseitigt, um die Flächen für Wohngrundstücke zu veräußern. Trotz inzwischen neu hinzugekommener Gebäude sind die Strukturen des früheren Gutes und der Siedlung noch gut erkennbar. In Guest gibt es auch noch einen kleinen Gutspark mit Resten eines alten Obstgartens.

[Bearbeiten] Ortsteile

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt - Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2008 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
  2. Teodolius Witkowski: Die Ortsnamen des Kreises Greifswald, Weimar 1978, S. 52.
  3. Festschrift zum 10jährigen Bestehen der Stadtwerke Greifswald, S. 12.

[Bearbeiten] Weblinks


rencontre

Diedrichshagen - En savoir plus

Rencontre Diedrichshagen - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2010 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.