| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Darmstadt-Dieburg | |
| Höhe: | 144 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,11 km² | |
| Einwohner: | 15.218 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 659 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 64801–64807 (alt: 6110) | |
| Vorwahl: | 06071 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DA (alt: DI) | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 32 004 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 4 64807 Dieburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Thomas (parteilos) | |
| Lage der Stadt Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg | ||
Dieburg ist eine Stadt in Hessen (Landkreis Darmstadt-Dieburg). Die ehemalige Kreisstadt des Altkreises Dieburg im östlichen Kreisgebiet des Landkreises Darmstadt-Dieburg bietet als Mittelzentrum (Industrie-. Dienstleistungs-. Hochschul- und Schulstandort) Arbeitsplätze für die Region (Groß-Umstadt, Babenhausen, Eppertshausen, Münster, Rödermark)
Inhaltsverzeichnis |
Dieburg liegt in Südhessen, circa 15 km östlich von Darmstadt im weitläufigen Tal der Gersprenz. Südlich beginnt das Dieburger Land, das hügelig in das Mittelgebirge des Odenwald übergeht, nördlich und westlich liegen ausgedehnte Waldgebiete der Dreieich. Geologisch ist Dieburg durch das Urstromtal der Gersprenz geprägt. Die Böden bestehen überwiegend aus Ablagerungen wie Kies, Sand und Ton.
Im Norden grenzt Dieburg an die Gemeinde Münster, im Osten an den Ortsteil Münster-Altheim, im Südosten an den Ortsteil Groß-Umstadt-Semd, im Süden an die Gemeinde Groß-Zimmern sowie im Nordwesten an die Gemeinde Messel.
Dieburg hat keine Stadtteile. Trotzdem gibt es für die Dieburger aber Viertel, die die Stadt weiter unterteilen. Eine Grenze zwischen Dieburg-Ost und Dieburg-West verläuft quer über den Leerparkplatz, den größten Parkplatz, westlich der Innenstadt. Die Grenzlinie zwischen Dieburg-Süd und Dieburg-Nord bildet die Bahnlinie Aschaffenburg – Darmstadt Hbf.
Die Besiedlung des Stadtgebietes reicht bis in die Bronzezeit hinein.
siehe Hauptartikel: Siedlungsgeschichte in Südhessen
In der auslaufenden Eisenzeit siedelte im Gebiet um die Stadt der Stamm der Auderiensier. Die fruchtbare Dieburger Bucht wurde dann in den Jahren von 85–90 n. Chr. in die Provinz Obergermanien des Römischen Reiches eingegliedert. Etwa um 125 n. Chr. wurde im Bereich des heutigen Südhessen die Civitas Auderiensium gegründet, deren Hauptort MED... (Name nur unvollständig überliefert) wurde. Diese neuangelegte, stadtähnliche Siedlung lag auf dem Gebiet des heutigen Dieburgs, ihr Forum befand sich im Kreuzungsbereich Frankfurter- /Aschaffenburger Straße. Zahlreiche Kultgegenstände, darunter ein bedeutendes Zeugnis des Mithraskultes, konnten ergraben werden und sind heute im Stadtmuseum zu sehen.
In der Zeit um 200 blühte die Siedlung auf. Das römische Dieburg war ein Vicus, allerdings mit städtischem Charakter. In der für Landwirtschaft gut geeigneten Umgebung entstanden zahlreiche Villae Rusticae, die als Wirtschaftsgüter MED... und die Truppen am nahem Limes versorgten.
Im Laufe des 3. Jahrhunderts häuften sich allerdings Raubüberfälle der Alamannen aus dem Gebiet außerhalb des Limes. Obwohl der Ort, der die spätere mittelalterliche Stadt in seiner Fläche weit übertraf, mit einer Stadtmauer gesichert wurde, konnte nicht verhindert werden, dass sich das Römische Reich ab 260 n. Chr. auf linksrheinische Gebiete Germaniens zurückziehen musste. Das Schicksal der Stadt bis zum frühen Mittelalter liegt im Dunkeln. Eine Kontinuität der Besiedlung ist aber, wenn auch in weit einfacherem Rahmen als zuvor, sehr wahrscheinlich. Münzfunde und Bebauungsspuren deuten darauf hin. So liegt die heutige Wallfahrtskirche im westlichen Bereich des römischen Forums, ihr Grundriss wird durch römische Vorgängerbauten bestimmt. Vermutlich vermischte sich der zurückbleibende Teil der römischen Bevölkerung, der hauptsächlich germanischen und keltischen Ursprungs war, mit den hinzuströmenden Alamannen, die eventuell als Föderaten im Vorfeld des römischen Mainz noch regen Handel mit dem Imperium trieben.
Nach der Eroberung des Gebietes durch die Franken wurde in Dieburg und im nahen Groß-Umstadt ein Königshof installiert. Die Siedlung war zu dieser Zeit als "Altenstadt" bekannt und konzentrierte sich um den Bereich der Wallfahrtskirche, deren Ursprungsbau spätestens karolingisch ist, wie aber schon gesagt wurde, auch einen römischen Vorgängerbau besitzt, dessen Zweckbestimmung unbekannt ist. Die Hauptstraße dieser Siedlung trägt heute noch den Namen "Altstadt", obwohl sie außerhalb der Mauern des mittelalterlichen Dieburgs lag.
Diese mittelalterliche Stadt Dieburg wurde erstmals im Jahr 1169 als "Castrum Dieteburg" erwähnt. Sie ist eine Stadt, die planmäßig im Bereich zwischen der Wasserburg in der Gersprenz und der "Altenstadt" angelegt wurde. Ihr mustergültiger Grundriss mit differenzierten Haupt- und Nebengassen, Stadtmauer mit Gräben, Burg, Markt und neuer Pfarrkirche ist heute noch im Stadtplan zu erkennen. Neuere Forschungen gehen anhand dieser Stadtanlage davon aus, dass das regierende Kaisergeschlecht der Staufer Dieburg zu einer Reichsstadt ausbauen wollten, um ihre Machtbasis im heutigen Rhein-Main-Gebiet zu verbessern. Allerdings geriet die Stadt schnell in die Abhängigkeit des Erzbistumes Mainz. Nach der Stadtgründung blieb Altenstadt als Vorstadt mit der Wallfahrtskirche erhalten. Damals war die Wallfahrtskirche noch Stadtkirche St. Peter und Paul, erst im 16. Jh. ging das Patrozinium auf die heutige Stadtkirche in der Stadt über, danach wurde die Kirche in Altstadt Wallfahrtskirche umbenannt.
Der Name der Stadt bedeutet so etwas "Volksburg" da das Wort "Diete" vom altdeutschen "diot" = Volk stammt. (Das Wort deutsch hat die gleiche Wurzel.)
In dieser Zeit bestand in Dieburg eine der 30 Wildhuben des Wildbannes Dreieich, welchem auch die umliegenden Wälder angehörten.
Im Verlauf des Mittelalters wurde Dieburg kurmainzisch und Residenz zahlreicher Adelsfamilien, die von hier aus ihre umliegenden Besitzungen verwalteten. Das Schloss der Familie von Fechenbach ist als Stadtmuseum erhalten, ebenso Reste des berühmten Parks derer von Stockau. Die alte Burg wurde zu einem Schloss der Familie Albini umgestaltet und dient nach einigen Umbauten heute (noch) als Landratsamt.
Die urkundliche Ersterwähnung von Bewirtungen am Aschermittwoch im Jahre 1508 gilt als erster Beleg der Dieburger Fastnacht.
Im Zuge des Bauernaufstandes 1525 wurde das Schloss und der kurfürstliche Vorratskeller geplündert. Die aufständischen Bauern wurden im Odenwald und am Main von einem Söldnerheer geschlagen. Mitte des 16. Jahrhunderts ist die Mehrheit der Bürger katholisch, in den Jahren 1582 - 1586 kam es zu Konfessionstreitigkeiten zwischen dem protestantisch dominierten Stadtrat und dem katholischen Pfarrer.
Um 1600 entsteht mitten auf dem Marktplatz das (nicht mehr erhaltene)Renaissance-Rathaus. Zwischen 1606 - 1613 leidet die Bevölkerung unter einer Pestepedemie, in deren Verlauf die Hexenprozesse (seit 1596) wieder auflodern.
Im Dreißigjährigen Krieg kam es zu Truppendurchzügen der Spanier, Pfälzer und Bayern. Mit den Soldaten wurde wieder die Pest eingeschleppt. 1622 brandschatzte der protestantische Heerführer Ernst von Mansfeld die ungeschützten Vororte. Die zweite Welle der Hexenprozesse begann 1626. Beim Friedenschluss bot Dieburg ein trostloses Bild: Die Stadt halb zerfallen, die Vorstädte zerstört, die Verteidigungsanlagen desolat, die Bevölkerung stark auf nur noch 500 Einwohner dezimiert. Es folgte der religiöse Wiederaufbau und die Wiederbelebung der Wallfahrt (1675). Mit den neu errichteten Schlössern Stockau nebst weiträumigem Schlossgarten (1699) und Fechenbach (1717) entfaltete sich auch in Dieburg barocke Pracht.
Während der Napoleonischen Kriege kommen mehrmals französische Truppen nach Dieburg. Zu Beginn des 19. Jh. wurde Dieburg hessisch und Kreisstadt des Kreises Dieburg in der Provinz Starkenburg im Großherzogtum Hessen. Zeitweise war es Sitz des Regierungsbezirkes Dieburg. Durch die frühe Anbindung an die Ludwigsbahn - der Bahnhof wurde 1861 erbaut und 1863 fertig gestellt - konnte sich Dieburg auch industriell entwickeln. Ebenso entstanden ca. 200 Handwerksbetriebe. 1895 wurde Dieburg noch an die Dreieichbahn angebunden.
1977 wurde der Kreis Dieburg mit dem Landkreis Darmstadt vereinigt. Dieburg verlor so seinen Kreisstadtstatus. Seit 2004 werden Teile des teilweise in Dieburg noch ansässigen Landratsamts nach Darmstadt-Kranichstein (das nicht dem Landkreis angehört) übersiedelt. Die Staatliche Abteilung wird dafür in Dieburg (auch für den Westkreis) konzentriert. Durch den von der Landesregierung betriebenen Abzug des Kataster-, Gesundheits- und Schulamts wird die 1900 Jahre währende Mittelpunktfunktion in der Verwaltung der Region aus finanziellen Gründen weiter erheblich geschwächt.Mittlerweile stehen zwei denkmalgeschützte Landesliegenschaften aus der Gründerzeit (das alte Amtsgericht und die alte Polizeistation, die durch einen Neubau am Stadtrand ersetzt wurde) leer. Bis Ende 2008 soll auch der Rest der verbliebenen Kreisverwaltung nach Darmstadt-Kranichstein umziehen.
Zumindest bis 2014 bleibt Dieburg Hochschulstandort (Campus Dieburg der Hochschule Darmstadt (h_da)) vor allem für wirtschafts- und informationswissenschaftliche Studienangebote.
siehe auch Dieburger Siegel, NS-Zeit in Dieburg
Von 1600 bis 1630 sind für das Erzstift Mainz Dokumente zum Tod von 1879 Menschen als Opfer der Hexenverfolgungen erhalten geblieben. In Dieburg fanden etwa 60 Menschen den Tod auf dem Scheiterhaufen.
Drache zu Dieburg 1603
Der "Drache zu Dieburg" war der Glöckner und Kupferschmied Lorenz Drach aus Dieburg. Er wurde am 18. April 1603 im kurmainzischen Aschaffenburg zusammen mit anderen Männern durch Vierteilung hingerichtet. Wegen der Verfolgung ihrer Frauen hatten die Männer eine Schmähschrift verfasst, in der die Hexenprozesse des Erzbischofs angeprangert wurden. Sie wurden beschuldigt, angeblich die Ermordung des Erzbischofs geplant zu haben.
Quellen dazu: Als Beispiel für Tyrannei und Willkür der Obrigkeit ist er erwähnt in: Anton Praetorius, Gründlicher Bericht über Zauberey, 1613 Vorrede, S. 20
Herbert Pohl: Zauberglaube und Hexenangst im Kurfürstentum Mainz, 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart 1998, S. 118 f.
Verfolgungswelle ab 1626
1626 wurde Kurfürst Georg Friedrich von Greiffenclau gleich zu seinem ersten Besuch in Dieburg von der Zentmannschaft gebeten, die nötigen Untersuchungen zur Ausrottung des Lasters der Zauberei anzuordnen.
In Dieburg gab es viele der Hexerei verdächtige Personen, und das Volk war sehr aufgebracht. Zur Beruhigung der Einwohner wurde ein Hexenprozess begonnen gegen die Witwe von Martin Padt, deren Mutter vor zwanzig Jahren als Hexe verbrannt worden war. Am 26. Juni 1627 wurde sie verhört und am 7. Juli hingerichtet. Von der Padtin wurden viele Menschen als angebliche Mitschuldige besagt, so dass es zu einer Serie neuer Prozesse kam in Dieburg, Seligenstadt, Aschaffenburg usw.
Als angebliche Hexentanzplätze wurden in den unter der Folter erpressten Geständnissen genannt: der Eichwasen bei Dieburg, der Humesbühl, der große Formel usw.
Ein Angeklagter, Philipp Krämer aus Dieburg, sagte im Verhör aus, dass alle Zeugenaussagen gegen ihn falsch seien und der Glaube an Hexerei nichts als Aberglauben wäre. Dafür wurde er am 6. September 1627 enthauptet und seine Leiche verbrannt.
1627 wurden nach den vorliegenden Akten in Dieburg 36 Personen hingerichtet, nach Notizen von Pfarrer Laubenheimer sogar 85 "Hexen".
1629 begann im November eine neue Prozesswelle gegen 21 Verdächtige, und ganze Familien sind fast völlig ausgerottet worden.
Bürgermeister ist Dr. Werner Thomas (parteilos). Er wurde im Mai 2005 mit einem Stimmenanteil von 50,3 % gewählt. Er gewann gegen Peter Christ (CDU), der zuvor Bürgermeister von Dieburg war. Markus Resch (SPD) schied bereits in der Direktwahl aus. In der Stadtverordnetenversammlung einigten sich CDU und FDP nach der Kommunalwahl 2006 auf eine Koalition. Stadverordnetenvorsteher ist Dr.Harald Schöning von der CDU.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 45,7 | 17 | 47,3 | 18 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 21,9 | 8 | 28,0 | 10 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 12,8 | 5 | 10,1 | 4 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 11,0 | 4 | 9,2 | 3 |
| UWD | Unabhängige Wählergemeinschaft Dieburg | 8,5 | 3 | 5,3 | 2 |
| Gesamt | 100 | 37 | 100' | 37 | |
| Wahlbeteiligung in % | 47,9 | 55,6 | |||
Dieburg unterhält Partnerschaften mit dem französischen Aubergenville (seit 1975), mit dem sächsischen Vielau (seit 1990) sowie mit dem tschechischen Mladá Boleslav (dt. Jung-Bunzlau) (seit 1997).
Das durch seine zahlreichen Fachwerkhäuser geprägte Dieburg ist als Gesamtensemble sehenswert. Bedeutende Bauwerke sind:
Dieburg hat eine große Anzahl an Vereinen, die viele Bereiche des kulturellen und sportlichen Lebens abdecken. Insbesondere die Fastnacht hat einen besonderen Status im Dieburger Vereinsleben.
Der Bahnhof wurde bis 2005 zu einem modernen Verkehrsknoten zwischen Bus und Bahn ausgebaut.
In Dieburg gibt es ein Ruftaxi.
Ausgeschildertes Radwegnetz im Landkreis auf Karte L 6118
Die Zuckerstraße (Fußgängerzone) im Altstadtkern mit Läden und Gastronomie ist etwa 400 Meter lang.
Mehrere ausgeschilderte Parkplätze im Innenstadtbereich, teilweise kostenpflichtig. Park&Ride Parkplatz am Bahnhof sowie geplanter Park&Ride Parkplatz an der Auffahrt zu B 26 neu (Sauerkreuzung)
Die vierspurigen Abschnitte der B 26 und der B 45 liegen heute auf den Trassen der ehemaligen Autobahnen A 680 und A 683.
Einige Jahrzehnte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Dieburg mit der Deutschen Bundespost eng verwoben, die am östlichen Rand eine Fachhochschule errichtet hatte, wo Ingenieure Nachrichtentechnik studieren konnten. Später kam noch der Fachbereich Post- und Fernmeldewesen der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung hinzu, an der angehende Beamte ausgebildet wurden. Nach der Aufteilung und späteren Privatisierung entfiel der Bedarf an Beamten und auch der Bedarf an Nachrichtentechnikern sank signifikant, so dass es sich anbot, eine Außenstelle der Hochschule Darmstadt dort anzusiedeln (heutiger Campus Dieburg).
Heute bestehen in Dieburg folgende Bildungseinrichtungen:
siehe hierzu: Bildungswesen in Dieburg
Alsbach-Hähnlein | Babenhausen | Bickenbach | Dieburg | Eppertshausen | Erzhausen | Fischbachtal | Griesheim | Groß-Bieberau | Groß-Umstadt | Groß-Zimmern | Messel | Modautal | Mühltal | Münster | Ober-Ramstadt | Otzberg | Pfungstadt | Reinheim | Roßdorf | Schaafheim | Seeheim-Jugenheim | Weiterstadt
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."