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Deutscher Cricket Bund

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Der Deutsche Cricket Bund (DCB) ist 1988 gegründet worden. Die offizielle Gründungsversammlung fand zwar am 21. April 1989 in Schloss Philippsruhe in Hanau statt. Der DCB feiert aber im Jahre 2008 sein 20-jähriges Bestehen und bezieht sich offensichtlich auf ein anderes Datum. Der erste Dachverband war der Deutsche Cricket und Fußball Bund 1893, diesem folgte der erste Deutsche Cricket Bund 1913, der seine Aktivitäten aber während des Krieges einstellte. Nur vereinzelt gab es nach dem Zweiten Weltkrieg noch Möglichkeiten für den Spielbetrieb. Vor allem in der britischen Besatzungszone hatte Cricket aber noch seinen Platz.

Erst in den 80er Jahren waren wieder genügend Vereine entstanden, um einen neuen Anlauf wagen zu können. Der DCB ist Mitglied des European Cricket Council (ECC), der Nachfolgeorganisation der European Cricket Federation.

Im Jahre 1991 wurde der DCB als Affiliate Member im International Cricket Council (ICC) aufgenommen. Das wichtigste Ereignis der bisherigen Verbandsgeschichte war sicherlich die Zulassung als Associate Member 1999, die zweithöchste Mitgliedskategorie, durch die der deutsche Verband formal auf die gleiche Stufe gestellt wurde mit beispielsweise dem schottischen oder niederländischen Cricketverband, Länder mit langer Crickettradition.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Landesverbände

Im DCB gibt es folgende Landesverbände:

[Bearbeiten] Deutsche Meisterschaft

Seit 1990 richtet der DCB wieder Deutsche Meisterschaften aus, nachdem diese jahrzehntelang nicht ausgetragen wurden. Der Titel wird zwischen den Meistern der regionalen Bundesligen ausgespielt, 2008 sind dies:

Teilweise fanden die Endrunden in den Folgejahren, nachdem die Teilnehmer ihre regionale Meisterschaft gewonnen haben, statt und seit September 2006 im selben Jahr. Daher wurden auch im Jahr 2006 sowohl im Mai als auch im September DM-Finale ausgetragen. Die im Mai 2006 gewonnene Meisterschaft des Hansa CC Hamburg wurde so als Deutsche Meisterschaft 2005 bezeichnet [1], die unten angegebenen Jahre orientieren sich mit Ausnahme von September 2006 an der dort genannten Quelle.

[Bearbeiten] Die Meister und Vizemeister:[2][3]

[Bearbeiten] Weblinks

Website des Verbandes

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.cricket.de/magazin/artikel.php?artikel=497&type=2&menuid=136&topmenu=4
  2. http://www.cricket.de/magazin/artikel.php?artikel=1053&type=&menuid=11&topmenu=11
  3. http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/c/cricket/hst/6.html
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