Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) ist eine private Initiative, die sich die Bewahrung von Kulturdenkmalen und die Werbung für den Gedanken des Denkmalschutzes zur Aufgabe gemacht hat. Sie hat ihren Sitz in Bonn. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Dr.-Ing. E. h. Gottfried Kiesow, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Klaus Trouet. Generalsekretär ist Dr. Robert Knüppel.
Inhaltsverzeichnis |
Ziele sind die Bewahrung von Kulturdenkmalen und die Gewinnung möglichst vieler Bürger zur Mithilfe und Mitarbeit.
Es werden Projekte gefördert, die als Denkmal anerkannt sind und nachweislich als restaurierungswürdig gelten. Über die Vergabe der Mittel entscheidet die Wissenschaftliche Kommission der Stiftung, wobei als Kriterien die nicht ausreichende Förderung durch staatliche Mittel oder die durch eine Förderung durch die Stiftung ermöglichten zusätzlichen öffentlichen Mittel gelten. Zur Zeit (Stand 2006) können etwa 25 Prozent der beantragten Projekte gefördert werden; insgesamt konnte die Stiftung bisher für ca. 3.200 Denkmale Mittel zur Verfügung stellen.
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit sowie durch die von ihr herausgegebene Zeitschrift „Monumente“ (6 Ausgaben jährlich) versucht die Stiftung, dem Thema Denkmalschutz eine größere Aufmerksamkeit in der Bevölkerung zu verschaffen. Zu diesem Zweck wird auch jährlich am zweiten Septemberwochenende der Tag des offenen Denkmals bundesweit von ihr koordiniert. Es wird ebenfalls Schüler- und Jugendarbeit geleistet. Dazu gehört seit 2002 das Projekt denkmal aktiv − Kulturerbe macht Schule unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Dabei werden Schüler mit dem Denkmalschutz vertraut gemacht, indem sich deutsche Schulteams in Zusammenarbeit mit Museen und Fachleuten aus Natur- und Denkmalschutz fächerübergreifend mit einer Denkmalstätte in ihrer Nähe beschäftigen. Ist eine Schule zum zweiten Mal dabei, muss die mit zwei weiteren Bildungseinrichtungen eine Clustergemeinschaft bilden. Die teilweise sehr umfangreichen Arbeiten der Schüler und Studierenden beinhalten Entwicklungen von neuen Stadt-Spielen, Hörbücher zu denkmalgeschützten Gebieten oder Bewusstseinsanalysen im Bereich Bewusstsein, Wahrnehmung und Identität in Bezug auf Denkmäler.
Junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren werden durch die Jugendbauhütten erreicht. In ihnen werden sie in einem Freiwilligen Jahr in der Denkmalpflege praktisch und theoretisch an das Thema Denkmalpflege herangeführt. Dazu arbeiten sie in Betrieben und Einrichtungen, die in der Denkmalpflege tätig sind und werden mit allen einschlägigen Themen vertraut gemacht.
Seit Anfang 2005 gibt die Stiftung eine Onlinezeitung heraus. Der Verlag der Stiftung (Monumente Publikationen) trägt durch die Veröffentlichung von Büchern, Spielen, Kalendern und Briefkarten zum Thema Denkmal zum Aufbau und zur Pflege der Förderergemeinde bei.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wurde 1985 gegründet, sie steht seitdem unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Bundespräsidenten. Durch die Wende in Deutschland 1989 stand die noch recht junge Stiftung vor einer großen Aufgabe, da speziell im Osten der neuen Republik viele Gebäude vom Verfall bedroht waren.
Die Zahl der Förderer, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, beläuft sich inzwischen auf über 170.000, aus privater Hand erhielt die Stiftung seit 1991 über 120 Millionen Euro. Insgesamt konnten seit der Gründung etwa 400 Millionen Euro für Förderprojekte bereitgestellt werden. Über 60 Ortskuratorien (Stand: 2007) unterstützen durch ihre ehrenamtliche Arbeit die Ziele der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vor Ort.
Dem Vorsitzenden der Stiftung Gottfried Kiesow, der auch Kuratoriumsmitglied der Deutschen Stiftung Welterbe ist, wurden zahlreiche Ehrenbürgerschaften und Auszeichnungen in Würdigung seines Einsatz und der Arbeit der Stiftung für den Erhalt historischer Bauwerke verliehen.
Am 10. September 2006, dem Tag des offenen Denkmals 2006, wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als „Ort des Tages“ im Rahmen der Aktion „365 Orte im Land der Ideen“ der Initiative Deutschland – Land der Ideen gekürt.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."