| Deutsche Mark 21. Juni 1948 bis 31. Dezember 2001 |
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| Land: | Deutschland |
| Unterteilung: | 100 Pfennig |
| ISO-4217-Code: | DEM |
| Abkürzung: | DM, D-Mark |
| Wechselkurs: (fix) |
1 EUR = 1,95583 DEM 1 DEM = 0,51129 EUR |
Die Deutsche Mark, abgekürzt DM, umgangssprachlich auch D-Mark, löste am 21. Juni 1948 in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands und drei Tage später auch in den drei Westsektoren Berlins durch die Währungsreform die Reichsmark als gesetzliche Währungseinheit ab. Die kurz darauf in der Sowjetischen Besatzungszone und im Ostsektor Berlins eingeführte neue Währung hieß anfangs ebenfalls Deutsche Mark. Später war sie vom 31. Oktober 1951 bis zum 31. Juli 1964 unter dem Namen Deutsche Mark der Deutschen Notenbank (DM) die Währung der DDR. Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 blieb die DM die Währungseinheit in der Bundesrepublik einschließlich West-Berlins. In der DDR löste sie mit der Einführung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion mit der Bundesrepublik am 1. Juli 1990 die Mark der DDR ab und blieb das gesetzliche Zahlungsmittel auch im wiedervereinigten Deutschland, bis sie 1999 / 2002 durch den Euro (Symbol: €) ersetzt wurde.[1]
Die Unterteilung war 1 DM = 100 Pfennig.
Inhaltsverzeichnis
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Als eine der Folgen des Zweiten Weltkriegs war das bisherige Zahlungsmittel der Reichsmark (RM) zur weiteren Verwendung kaum noch geeignet, da hierfür keine volkswirtschaftliche Deckung mehr bestand und auch das Vertrauen in die Währung zerrüttet war, neben der Reichsmark hatte sich in den Nachkriegsjahren eine „Zigarettenwährung“ etabliert. Da sich die Interessen der Alliierten Besatzungsmächte bezüglich der weiteren Entwicklung ihrer Besatzungszonen zunehmend unterschieden, verfolgten die westlichen Besatzungsmächte (USA, Großbritannien und Frankreich) eigene Ziele, zu denen eine Währungsreform, d.h. die Einführung einer neuen und stabilen Währung, zählte. Dieser Plan unterlag strengster Geheimhaltung, wesentliche Teile wurden im sogenannten „Konklave von Rothwesten“ festgelegt, an das heute in einem Museum erinnert wird. Die Bevölkerung wurde über die bevorstehende Einführung erstmals am 18. Juni 1948 durch eine Rundfunkmeldung informiert.[2]
Die D-Mark wurde am 21. Juni 1948 in den westlichen Besatzungszonen, also in den Ländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden, Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und Bayern sowie – mit einer Verzögerung von drei Tagen – in den drei Westsektoren von Berlin eingeführt.
Im Saarland wurde die Reichsmark bereits im Juni 1947 durch die Saar-Mark abgelöst; noch im selben Jahr erfolgte die Umstellung auf den Saar-Franken. Nach dem Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 1957 dauerte es noch bis zum Ablauf der Währungsvereinbarungen mit Frankreich am 7. Juli 1959, bis die D-Mark auch hier die offizielle Währung wurde.
In der sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR war als Bezeichnung der Währungseinheit von Ende Juni 1948 bis 1964 gleichfalls Deutsche Mark (Abkürzung „DM“) üblich. Ab 1964 wurde das gesetzliche Zahlungsmittel der DDR als Mark der Deutschen Notenbank („MDN“) bezeichnet; seit 1968 bis Ende Juni 1990 als Mark der DDR („M“).
In West-Berlin war die Einführung der D-Mark der Auslöser für die Berlin-Blockade.
Um eine neue stabile Währung einzuführen und auch dauerhaft abzusichern, erließen die Militärregierungen in den jeweiligen Besatzungsgebieten vier Gesetze (in der französischen Zone „Verordnungen“) zur Neuordnung des Geldwesens.[3] Die grundlegenden Währungsgesetze zur Währungsumstellung wurden ergänzt durch mehrere Durchführungsverordnungen. Diesem voraus ging das Gesetz zur Errichtung der Bank deutscher Länder.[4]
Die Einführung der D-Mark an sich wurde im Ersten Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens vom 20. Juni 1948 geregelt – es hatte daher auch den Beinamen Währungsgesetz.[5]
Festgelegt wurden hier unter anderem
Das Zweite Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens vom 20. Juni 1948,[6] auch „Emissionsgesetz“ genannt, wies der Bank deutscher Länder das alleinige Recht zur Ausgabe gültiger Münzen und Banknoten sowie zum Aufruf alter Münzen und Banknoten (also Einzug alter und Ausgabe neuer Geldzeichen) zu. Auch eine Obergrenze von zehn Milliarden D-Mark für die Summe des umlaufenden Geldes wurde als Sollvorgabe festgelegt. Eine Erhöhung um maximal eine Milliarde D-Mark war nur zulässig, wenn mindestens drei Viertel der Mitglieder des Zentralbankrats und mindestens sechs Länder zustimmten.
Das Dritte Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens vom 20. Juni 1948,[7] auch Umstellungsgesetz genannt, klassifizierte die Altgeldbestände und -guthaben nach natürlichen und juristischen Personen, Organisationen etc. und regelte entsprechend deren Umwandlung oder Ablösung. So wurden beispielsweise sämtliche Geldbestände der Reichsbank, der Gebietskörperschaften, Bahn- und Postverwaltungen, aber auch der aufgelösten NSDAP und der ihr angegliederten Verbände und Organisationen für null und nichtig erklärt.
Auch der (anfängliche) Umtauschkurs für Altguthaben von 10 Reichsmark zu 1 D-Mark wurde hier festgeschrieben. Verknüpft wurde er mit der Bedingung, dass lediglich die Hälfte des Neubestandes in D-Mark sofort zur Verfügung stand. Die andere Hälfte verblieb zunächst auf einem Sperrkonto.
Über die weitere Verwendbarkeit dieser gesperrten Guthaben entschied schließlich das (nur zu diesem Zweck erlassene) Vierte Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens vom 30. September bzw. 4. Oktober 1948 [8] – auch Ergänzung des Umstellungsgesetzes oder Festkontogesetz genannt. Es verfügte, dass von den gesperrten Guthaben 70 % des Wertes gestrichen, 20 % frei verfügbar wurden und die verbleibenden 10 % weiterhin gebunden blieben – letztere wurden im Jahre 1954 freigegeben.
Daraus resultierte schließlich jener weithin bekannte endgültige Umtauschkurs von 100 Reichsmark zu 6,50 D-Mark.
Beispielrechnung: 100 RM Altguthaben => 10 DM Neuguthaben
10 DM Neuguthaben => 5 DM sofort verfügbar + 5 DM gesperrt
5 DM gesperrt => 3,50 DM gestrichen + 1 DM verfügbar + 0,50 DM gebunden (und 1954 freigegeben)
Es schrieb für alle Aktiengesellschaften die Erstellung einer "DM-Eröffnungsbilanz" mit neuen Wertansätzen vor.
Um Härtefälle abzumildern, wurde im Jahre 1953 die Regelung eingeführt, dass Guthaben aus der Zeit vor dem 1. Januar 1940 lediglich im Verhältnis 5 RM zu 1 DM abgewertet wurden.
Da Immobilienbesitzer durch diese Entwertung zunächst einen erheblichen Vorteil hatten, wurde zusätzlich im Jahre 1952 das Lastenausgleichsgesetz verabschiedet.
Weitere Ausgleichsmaßnahmen sind im Artikel Währungsreform beschrieben.
Bemerkenswert ist hierbei schließlich Folgendes:
Mit der Entscheidung Nr. 1 des Rates der Hohen Alliierten Kommission vom 28. September 1949 wurden keine Einwände erhoben, den von der Bundesregierung neu festgesetzten Umrechnungskurs der Deutschen Mark zum US-Dollar auf 0,238095 US$ für 1,00 DM festzulegen. Die Bundesregierung hatte zuvor die Abwertung der D-Mark und die Wechselkursanpassung in der dritten Kabinettssitzung am 21. September 1949 diskutiert, um die Zahlungsbilanz zu verbessern; dennoch verzichtete der Zentralbankrat im Herbst 1949 auf eine Abwertung.
Die D-Mark wurde zunächst von der Bank deutscher Länder, ab 1957 von der Deutschen Bundesbank, herausgegeben. Neben der offiziellen Ausgabe hielt die Deutsche Bundesbank von 1960 bis 1988 mit den Bundeskassenscheinen ein geheimes Ersatzgeld für Krisenzeiten bereit.
Seit der Einführung des Euro am 1. Januar 1999 wurde die D-Mark als eigenständige Währung abgelöst und existierte nur noch als nichtdezimale Untereinheit des Euro, die Münzen und Geldscheine waren noch bis zum 31. Dezember 2001, 24:00 Uhr, gesetzliches Zahlungsmittel. Seither können D-Mark und Pfennige zeitlich unbegrenzt und gebührenfrei bei der Bundesbank und ihren Niederlassungen in Euro und Cent umgetauscht werden. Von großen Teilen des Handels und Banken wurde das alte Zahlungsmittel nach Einführung des Euro-Bargelds im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung noch bis zum 28. Februar 2002 angenommen. Einzelne Geschäfte bieten gelegentlich Umtauschaktionen beim Kauf von Waren an.
Im Kosovo und in Montenegro wurde die D-Mark aufgrund der hohen Geldentwertung der heimischen Währung zeitweise offizielles Zahlungsmittel. In vielen osteuropäischen Ländern wurde die D-Mark aufgrund der hohen Nachfrage inoffizielle Landeswährung. Einige Währungen, wie die Konvertible Mark in Bosnien und Herzegowina und der bulgarische Lew, wurden im Verhältnis 1:1 an die Deutsche Mark gebunden.
Bis Ende September 2005 waren nach Informationen der Deutschen Bundesbank etwa 45 % des umlaufenden Münzgeldes noch nicht umgetauscht. Der Nennwert dieser Mark- und Pfennigstücke beträgt 7,24 Mrd. DM. Von den im Umlauf befindlichen Banknoten wurden bis zu diesem Zeitpunkt etwa 3 % bzw. 7,59 Mrd. DM nicht umgetauscht; die meisten davon, 76,5 Mio. Stück, sind 10-DM-Scheine.
Die DM hatte – und hat noch immer – einen Ruf als „harte“ Währung. Der begründet sich aus Vergleichen der „verbliebenen Binnenkaufkraft“ der DM mit anderen Währungen zur „Hochzeit“ des Marktrespektes. Dies beschrieb eine Statistik,[9] die im Jahr 1977 die Binnen-Kaufkraft gegenüber 1950 in folgenden Ländern verglich:
Damit war zwar auch der Wertverfall der D-Mark – auf unter die Hälfte – groß, jedoch geringer (teilweise deutlich) als in wichtigen Referenzländern. In den rund 50 Jahren von ihrer Einführung 1948 bis zur Einführung des Euro Anfang 1999 ist die Kaufkraft der D-Mark auf etwa ein Viertel gesunken. Die Inflationsrate betrug in diesem Zeitraum durchschnittlich knapp 3 Prozent; das ist höher als bisher beim – als „weich“ empfundenen – Euro. Der Wertverlust der D-Mark könnte auch auf die hohen Wachstumsraten zurückzuführen sein, die meistens eine höhere Inflation zur Folge haben.
Die D-Mark wurde in Münzen und Banknoten herausgegeben.
| Zeichen | Emissionszeit* | Prägestelle | |
| von | bis | ||
| A | 1948 | 1952 | Staatliche Münze Berlin |
| 1990 | 1996 Gedenkmünzen bis 2001 |
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| D | 1948 | 2001 | Bayerische Münze |
| F | 1948 | 2001 | Stuttgart |
| G | 1948 | 2001 | Staatliche Münze Karlsruhe |
| J | 1948 | 2001 | Hamburg |
| *Frühere Deutsche Münzen wurden auch an anderen Prägestellen geprägt. |
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Münzen der Deutschen Mark existierten in den Nennwerten
Siehe auch: Liste der Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland (DM)
Mit der Herstellung der neuen 50-Pfennig-Münze hatten die Prägeanstalten 1949 mit der Beschriftung „Bank deutscher Länder“ begonnen. Karlsruhe (G) ließ die Maschinen 1950 kurzzeitig weiterlaufen, obwohl die Umschrift inzwischen auf „Bundesrepublik Deutschland“ geändert worden war. Die 30.000 Fehlprägungen mit der alten Umschrift wurden aus Kostengründen nicht eingezogen. Dadurch entstanden gesuchte Sammlerstücke, die je nach Erhaltung mit bis zu 700 Euro gehandelt werden. Die auf den Münzen abgebildete kniende Frau ist Gerda Johanna Werner.
Weitere – von Sammlern gesuchte – seltene Münzen sind:
Die erste 2-DM-Münze, die nur 1951 geprägt wurde, zeigt ein ähnliches Bild wie die 1-DM-Münze, allerdings sind neben der Ziffer keine Eichenblätter, sondern Ähren und Trauben abgebildet. Ab dem 21. Juni 1958 wurde sie durch die (seit 1957 geprägte) Münze mit dem Abbild von Max Planck ersetzt, die bis 1971 geprägt wurde. Diese wurde 1973 durch (seit 1969 bzw. 1970 geprägte) Münzen mit den Bildnissen von Konrad Adenauer und Theodor Heuss ersetzt. Ab 1979 kamen weitere Münzen mit Abbildungen von (verstorbenen) Politikern der Bundesrepublik hinzu. Die 2-DM-Münzen dieser Politiker-Serie, die aus dem Werkstoff Magnimat bestehen, sind im Einzelnen:
Im süddeutschen Raum ist Zwickel eine gängige Bezeichnung für die 2-DM-Münze, für die 5-DM-Münze hingegen ist im norddeutschen Raum die Bezeichnung Heiermann verbreitet.
Die Kleinmünzen zu 1, 5 und 10 Pfennig sowie die 2-Pfennig-Münze ab 1968 wurden in minderer Qualität auf Eisenronden geprägt und lediglich dünn mit einer Bronze- bzw. Aluminium-Bronze-Legierung auf der Ober- und Unterseite überzogen, sodass sie leicht rosteten, wenn sie längere Zeit ungeschützt feuchter Witterung ausgesetzt waren. Die 2-Pfennig-Münze bis 1968 bestand massiv aus einer 95 %-igen Kupferlegierung.
Die 5-DM-Umlaufmünze bestand von 1951 bis 1975 aus Silber. Sie wurde durch eine neue Münze aus Magnimat mit einer moderneren Darstellung des Bundesadlers ersetzt, als der Metallwert den Münzwert überstieg.
10-DM-Münzen wurden ausschließlich als Sondermünzen geprägt. Sie waren gesetzliches Zahlungsmittel, auch wenn sie im Handel so gut wie nie auftauchten.
Die erste Banknotenserie wurde zur Währungsreform 1948 durch die Bank deutscher Länder unter der Hoheit der westlichen Alliierten herausgegeben. Die Gestaltung der Noten orientierte sich sehr stark am US-Dollar. Eine Angabe der Ausgabe-Institution fehlt. Der Gültigkeitsbereich der Deutschen Mark (West) wurde am 24. Juni 1948 auf die drei westlichen Sektoren von Berlin ausgedehnt. Diese Banknoten bekamen einen Stempel mit einem „B“. Umgangssprachlich wurden diese Scheine „Bärenmark“ genannt.
Die zweite Serie wurde ebenfalls noch von der Bank deutscher Länder herausgegeben und trug nun auch den Aufdruck „Bank Deutscher Länder“ anstelle des Wortes „Banknote“. Teilweise sind die Scheine (10 und 20 DM) weitgehend identisch, teilweise gibt es in einer Serie allerdings auch zwei vollkommen unterschiedliche Ausgaben (20 und 50 DM).
Es gab Banknoten im Nennwert von:
Die Banknoten mit den niedrigen Werten (5 Pfennig bis 2 DM) waren nötig, da 1948 nur 1-Pfennig-Münzen geprägt wurden. Die Münzen zu 5, 10 und 50 Pfennig folgten 1949, alle anderen Münzen (2 Pfennig, 1, 2 und 5 DM) erst 1950 bzw. 1951.
Die dritte Banknotenserie wurde durch die Deutsche Bundesbank zwischen den Jahren 1960 und 1965 ausgegeben (Bundesbank-interne Bezeichnung: „BBK I“). Ihre Gestaltung unterschied sich deutlich von den eher wie ein Provisorium wirkenden vorhergehenden Ausgaben. Um politische Diskussionen über abgebildete Personen und die Motive an sich zu vermeiden, beschränkte man sich bewusst auf die Darstellung sehr alter Gemälde auf der Vorderseite und traditioneller Symbole auf der Rückseite – wie das Wappentier, Eichenblätter oder bekannte symbolträchtige Bauwerke. Ab dem Ausgabejahr 1977 trugen die Banknoten der dritten Serie auf der Rückseite einen Copyright-Vermerk. Durch ihre lange Umlaufzeit und ihre konservative und würdevolle Gestaltung verkörperten die Banknoten dieser Serie für viele Menschen den Wert der D-Mark.
| Bild | Beschreibung | Anmerkungen |
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Junge Venezianerin (nach einem Gemälde von Albrecht Dürer, Kunsthistorisches Museum Wien) | Erstausgabe: 6. Mai 1963 Grundfarbe: Hellgrün |
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Eichenlaub | |
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Bildnis eines jungen Mannes (Nach einem Gemälde von Albrecht Dürer, Anton Neupauer oder nach neuerer Einschätzung (2007) Lucas Cranach dem Älteren. Das Gemälde befindet sich in Landgräflich-Hessischem Privatbesitz und ist öffentlich nur zugänglich, wenn es an andere Galerien verliehen wird.) | Erstausgabe: 21. Oktober 1963 Grundfarbe: Graublau |
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Segelschulschiff Gorch Fock des Typs Bark[10] | |
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Die Nürnberger Patrizier- und Kaufmannsfrau Elsbeth Tucher (nach einem Gemälde von Albrecht Dürer zu sehen in den Staatlichen Museen Kassel, Galerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe) | Erstausgabe: 10. Februar 1961 Grundfarbe: Grün |
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Violine und Klarinette | |
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Männerportrait (Nach dem Gemälde „Mann mit Kind“ eines unbekannten schwäbischen Meisters. Das Gemälde hängt im Frankfurter Städel-Museum.) Siehe Anm. 1 | Erstausgabe: 18. Juni 1962 Grundfarbe: Braun |
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Holstentor in Lübeck | |
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Der Kosmograph Sebastian Münster (nach einem Gemälde von Christoph Amberger, Gemäldegalerie (Berlin)) | Erstausgabe: 26. Februar 1962 Grundfarbe: Blau |
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Adler mit ausgebreiteten Schwingen (Bundesadler) | |
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Männerporträt (nach dem Gemälde „Bildnis eines bartlosen Mannes“ von Hans Maler zu Schwaz, Kunsthistorisches Museum Wien) | Erstausgabe: 26. April 1965 Grundfarbe: Rotbraun |
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Burg Eltz | |
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Mutmaßlich der Magdeburger Theologe Dr. Johannes Scheyring (nach einem Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Königliche Museen der Schönen Künste, Brüssel) | Erstausgabe: 27. Juli 1964 Grundfarbe: Braun |
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Rückseite: Dom zu Limburg a. d. Lahn |
Zwischen der dritten und der vierten Serie wurde eine Reserveserie mit der Bundesbank-internen Bezeichnung „BBK II“ für einen Einsatz im Krisenfall hergestellt, die allerdings nie ausgegeben wurde.
Die vierte und letzte Serie erschien ab 1989 und wurde durch den technischen Fortschritt notwendig. Die Fälschung der alten Banknoten wurde immer einfacher, sodass zahlreiche neue Sicherheitsmerkmale in die neuen Scheine eingearbeitet wurden. Neu eingeführt wurde ein achter Nennwert, der 200-DM-Schein.
Auffällig ist bei der Wahl der Motive, die wieder Personen abbildeten, die bewusste Ausgewogenheit hinsichtlich Geschlecht (abwechselnd Frau und Mann), Religion und Arbeitsgebiet der Person (Literatur, Musik, Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft). Zeitweilig wurde zum einen das Geschlechterverhältnis diskutiert (die Brüder Grimm sind zu zweit, dadurch mehr Männer als Frauen auf den Geldscheinen), zum anderen die Summe der Werte (DM 625 bei den Frauen, DM 1260 bei den Männern).
Die Rückseite zeigt ein Motiv aus dem Arbeitsgebiet und Lebensumfeld der Person auf der Vorderseite. Die Gestaltung der gesamten Serie stammte von Reinhold Gerstetter, dem seinerzeitigen Chefgrafiker der Bundesdruckerei.
| Bild | Beschreibung | Anmerkungen |
|---|---|---|
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Bettina von Arnim (1785–1859), Schriftstellerin. Im Hintergrund eine Teilansicht des Guts Wiepersdorf sowie historische Gebäude von Berlin |
Bettina von Arnim Grundfarbe: Grünlichgelb |
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Brandenburger Tor | |
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Carl Friedrich Gauß (1777–1855), Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker. Im Hintergrund Gebäude des historischen Göttingen sowie eine Abbildung der „Gauß'schen Glockenkurve“ (Normalverteilung). |
Carl Friedrich Gauß Grundfarbe: Bläulichviolett |
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Ein Sextant aus der Zeit von Carl Friedrich Gauß sowie ein Netzbild der von Gauß ausgeführten Landesvermessung von Hannover. | |
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Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848), Dichterin. Im Hintergrund historische Gebäude der Stadt Meersburg. |
Annette von Droste-Hülshoff Grundfarbe: Bläulichgrün |
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Eine Schreibfeder und eine Buche in Erinnerung an die Novelle Die Judenbuche. | |
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Balthasar Neumann (1687–1753), Baumeister des Barock. Im Hintergrund alte Gebäude aus Würzburg |
Balthasar Neumann 30. September 1991 Erstausgabe mit Hologrammstreifen: 2. Februar 1998 Grundfarbe: Olivbraun |
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Treppenhaus der Würzburger Residenz und im Längsschnitt die Benediktiner-Abteikirche Neresheim | |
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Clara Schumann (1819–1896), Komponistin und Pianistin. Im Hintergrund Gebäude des alten Leipzig. |
Clara Schumann 1. Oktober 1990 Erstausgabe mit Hologrammstreifen: 1. August 1997 Grundfarbe: Rötlichblau |
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Ein Konzertflügel sowie das Hoch'sche Konservatorium in Frankfurt (Wirkungsstätte). | |
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Paul Ehrlich (1854–1915), Mediziner und Serologe. Im Hintergrund historische Gebäude in Frankfurt sowie ein Molekülmodell des von ihm entdeckten Syphilismedikaments Salvarsan. |
Paul Ehrlich 1. Oktober 1990 Erstausgabe mit Hologrammstreifen: 1. August 1997 Grundfarbe: Rotorange |
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Mikroskop | |
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Maria Sibylla Merian (1647–1717), Naturforscherin, Malerin und Kupferstecherin. Im Hintergrund Gebäude des historischen Nürnberg. |
Maria Sibylla Merian Grundfarbe: Rotpurpur |
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Ein Löwenzahn sowie Raupe und Falter des Grauen Streckfußes. | |
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Wilhelm (1786–1859) und Jacob Grimm (1785–1863), Sprachwissenschaftler und Sammler deutschen Sprach- und Kulturguts. Im Hintergrund historische Gebäude der Stadt Kassel. |
Wilhelm und Jacob Grimm Grundfarbe: Rötlichbraun |
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Das „Deutsche Wörterbuch“ sowie die Königliche Bibliothek in Berlin (Wirkungsstätte). |
Da die Banknoten zu 50, 100 und 200 DM relativ oft gefälscht wurden, erhielten diese Scheine später auf der Vorderseite ein zusätzliches auffälliges Sicherheitsmerkmal in Form eines Kinegramms, das auf den Abbildungen sichtbar ist.
Am 26. Juli 2001 gab die Deutsche Bundesbank, ermächtigt durch die Bundesregierung mit dem Gesetz über die Ausprägung einer 1-DM-Goldmünze und die Errichtung der Stiftung „Geld und Währung“ [11] vom 27. Dezember 2000 im Gedenken an die Deutsche Mark die letzte Auflage der Deutschen Mark aus (BGBl I 2000, 2045). Die Münze besteht aus 999er-Feingold und entspricht im Aussehen der zuletzt ausgegebenen 1-DM-Münze mit der Ausnahme, dass die Umschrift auf der Bildseite nicht Bundesrepublik Deutschland, sondern Deutsche Bundesbank lautet.
Die D-Mark bleibt den Menschen auch nach der Euro-Einführung in Erinnerung und dient vor allem als Umrechnungswährung. Eine im November 2004 veröffentlichte TNS-Emnid-Studie kam zu dem Ergebnis, dass 66 % aller Bürger in der Bundesrepublik die Euro-Beträge noch in D-Mark umrechneten. Bei den Männern waren es 54 %, bei den Frauen sogar 74 %. Bezogen auf das Alter rechneten jüngere Leute im Jahre 2004 noch zu 41 % in D-Mark um, die über 50-Jährigen sogar zu 71 %. Dem kommt es entgegen, dass die Deutschen mit einem Umrechnungskurs von 1 € = 1,95583 DM, also annähernd 1 € = 2 DM (mit einem Fehler von etwa 2,2 %), nach den Portugiesen (1 € = 200,482 Escudos) den leichtesten Umrechnungskurs aller Euroländer haben (zum Vergleich: 1 € = 13,7603 ATS (Österreich) = 6,55957 FF (Frankreich) = 1936,27 ITL (Italien)).
Die Deutsche Mark erreichte ihren historischen Höchststand am 19. April 1995, als ein US-Dollar nur noch 1,3620 DM wert war (umgerechnet 1 € = 1,4360 $).[12]
Ihren Tiefststand hatte die D-Mark vom 3. April 1956 bis zum 9. April 1956, als ein US-Dollar 4,2161 DM kostete (umgerechnet 1 € = 0,4639 $).[12]
Übersicht der durchschnittlichen jährlichen Wechselkurse zum Dollar auf Basis der täglichen amtlichen Notierungen von der Frankfurter Börse:[12]
| Jahr | 1 US $ | Jahr | 1 US $ | Jahr | 1 US $ | Jahr | 1 US $ | Jahr | 1 US $ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1950 | 4,2000 | 1960 | 4,1704 | 1970 | 3,6463 | 1980 | 1,8158 | 1990 | 1,6161 |
| 1951 | …fix… | 1961 | 4,0221 | 1971 | 3,4795 | 1981 | 2,2610 | 1991 | 1,6612 |
| 1952 | 4,2000 | 1962 | 3,9978 | 1972 | 3,1889 | 1982 | 2,4287 | 1992 | 1,5595 |
| 1953 | 4,2000 | 1963 | 3,9864 | 1973 | 2,6590 | 1983 | 2,5552 | 1993 | 1,6544 |
| 1954 | 4,1993 | 1964 | 3,9748 | 1974 | 2,5897 | 1984 | 2,8456 | 1994 | 1,6218 |
| 1955 | 4,2107 | 1965 | 3,9943 | 1975 | 2,4631 | 1985 | 2,9424 | 1995 | 1,4338 |
| 1956 | 4,2027 | 1966 | 3,9982 | 1976 | 2,5173 | 1986 | 2,1708 | 1996 | 1,5037 |
| 1957 | 4,2012 | 1967 | 3,9866 | 1977 | 2,3217 | 1987 | 1,7982 | 1997 | 1,7348 |
| 1958 | 4,1919 | 1968 | 3,9923 | 1978 | 2,0084 | 1988 | 1,7584 | 1998 | 1,7592 |
| 1959 | 4,1791 | 1969 | 3,9244 | 1979 | 1,8330 | 1989 | 1,8813 | 1999 | – |
Die Hoheit über die Banknoten und die Festlegung der Umlaufmenge lag bei der Deutschen Bundesbank. Die Münzen wurden jedoch vom Bundesfinanzministerium ausgegeben und die Einnahmen (Münznutzen) fielen diesem direkt zu.
Belgischer Franken | Deutsche Mark | Finnische Mark | Französischer Franc | Griechische Drachme | Irisches Pfund | Italienische Lira | Luxemburgischer Franc | Maltesische Lira | Niederländischer Gulden | Österreichischer Schilling | Portugiesischer Escudo | Slowenischer Tolar | Spanische Peseta | Zypern-Pfund
Mark M („Goldmark“ und „Papiermark“) (1876–1924) | Rentenmark RM (1923–1948) | Reichsmark RM (1924–1948)
Deutsche Mark DM (1948–1999/2002) | (Deutsche) Mark der Deutschen Notenbank der DDR DM/MDN/M (1948–1990) | Euro € (seit 1999/2002)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."