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Deutsche Dampfschiffahrtsgesellschaft „Hansa“

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Die Deutsche Dampfschiffahrtsgesellschaft „Hansa“ (DDG „Hansa“), wurde 1881 in Bremen gegründet. Sie war bis zu Ihrem Konkurs 1980 eine der bedeutendsten Reedereien der Welt.

[Bearbeiten] Geschichte

1912–1915 durch die DDG erbautes Gebäude an der Martinistraße

Die DDG „Hansa“ wurde am 3. Dezember 1881 auf der „constituierenden Generalversammlung“ in Bremen von vornehmlich bremischen Kaufleuten gegründet. Ziel der Unternehmung war der Fernhandel durch Dampfschiffe mit Indien, als auch regelmäßige Seeverbindungen zu den deutschen Ostseehäfen, nach Skandinavien und Russland. Mit sieben Schiffen begann 1882 ein regelmäßiger Dienst nach Indien, ins Mittelmeer und die Ostsee. Unter ihrem Direktor Oltmann Johan Dietrich Ahlers wurde das Liniennetz der Reederei erweitert. Er vergrößerte und verjüngte die Flotte, so dass die Hansa 1913 mit 67 Schiffen drittgrößte deutsche Reederei, sowie neuntgrößte weltweit war.

Der Erste Weltkrieg kostete das Unternehmen, bis auf ein Schiff, die gesamte Flotte. Unter Hermann Helms begann der Wiederaufbau. Im Dezember 1921 besaß die Hansa wieder 14 Schiffe. Nach der Weltwirtschaftskrise, in welcher einige Schiffe aufgelegt (außer Dienst gestellt) werden mussten, stieg die Hansa zur weltgrößten Schwergutreederei auf. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges fuhren 53 Schiffe in elf regelmäßigen Abfahrten von Bremen nach Häfen am Indischen Ozean, am Persischen Golf, in Spanien und Portugal, sowie von Nordamerika nach Indien, dem persischen Golf und Afrika.

Nach dem 2. Weltkrieg hatte die DDG "Hansa" erneut ihre Handelsflotte durch Bombenangriffe und Enteignung durch die Alliierten eingebüßt. Mit zwei größeren Schiffen begann man 1950 vorerst in der Trampfahrt. 1951 konnten wieder Liniendienste zum persischen Golf und zur iberischen Halbinsel aufgenommen werden. 1956 besaß die Flotte der Hansa wieder eine Größe von 44 Schiffen, vornehmlich Second Hand-Tonnage und neue Schwergutfrachter. In den weiteren Jahren baute die DDG „Hansa“ ihr Schwergutgeschäft weiter aus, stieg in den Containerverkehr ein und betrieb RoRo-Schiffe, Bohrinselversorger und Chemikalienverbrennung auf hoher See.

1980 musste das Unternehmen Konkurs anmelden. Die Reederei Hapag-Lloyd übernahm das Fahrtgeschäft in Madagasgar, Mauritius und im Nahen und Mittleren Osten.

[Bearbeiten] Weblinks

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