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Die Deutsche Arbeiter-Marseillaise ist ein Lied und wurde im Jahre 1864 von Jacob Audorf für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) zur Melodie der Marseillaise geschrieben.
- Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet,
- zu unsrer Fahne steh allzuhauf!
- Wenn auch die Lüg uns noch umnachtet,
- bald steigt der Morgen hell herauf!
- Ein schwerer Kampf ist’s den wir wagen,
- zahllos ist unsrer Feinde Schar.
- Doch ob wie Flammen die Gefahr
- mög über uns zusammenschlagen,
-
- Refrain
-
- nicht fürchten wir den Feind,
- stehn wir im Kampf vereint!
- Marsch, marsch, marsch, marsch
- und sei’s durch Qual und Not,
- für Freiheit, Recht und Brot!
- Von uns wird einst die Nachwelt zeugen,
- schon blickt auf uns die Gegenwart.
- Frisch auf, beginnen wir den Reigen,
- ist auch der Boden rau und hart.
- Schließt die Phalanx in dichten Reihen!
- Je höher uns umrauscht die Flut,
- je mehr mit der Begeisterung Glut
- dem heiligen Kampfe uns zu weihen,
-
- Refrain
- Auf denn, Gesinnungskameraden,
- bekräftigt heut aufs neu den Bund,
- dass nicht die grünen Saaten
- gehn vor dem Erntefest zugrund,
- Ist auch der Säemann gefallen,
- in guten Boden fiel die Saat,
- uns aber bleibt die kühne Tat,
- heil aber bleibt die Tat,
- heilges Vermächtnis sei sie allen.
-
- Refrain
Zur Totenfeier Ferdinand Lassalles wurde der Refrain umgeschrieben:
- Nicht zählen wir den Feind,
- nicht die Gefahren all!
- Marsch, marsch, marsch, marsch
- Der kühnen Bahn nun folgen wir,
- die uns geführt Lasalle!
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"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."