| 2H Deuterium | |
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| Kernspin | 1+ |
| Halbwertszeit | stabil |
| Atommasse | 2.0141018 u |
| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Deuterium | ||||||||
| Andere Namen |
schwerer Wasserstoff, Diplogen (veraltet) |
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| Summenformel | D2 (molekulare Form) | ||||||||
| CAS-Nummer | 7782-39-0 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | farbloses Gas | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 4 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand | gasförmig | ||||||||
| Dichte |
0,168 kg·m−3 [1] |
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| Schmelzpunkt | |||||||||
| Siedepunkt |
−249,58 °C [2] |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Deuterium (von griechisch δεύτερος, deúteros = „der Zweite“) ist neben Protium und Tritium ein Isotop des Wasserstoffes. Sein Atomkern wird auch Deuteron genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Das korrekte chemische Symbol ist 2H; aus Gründen der Vereinfachung in der Formelschreibweise ist auch D geläufig.
Im Gegensatz zum 1H-Wasserstoff, bei dem der Atomkern aus einem einzigen Proton besteht, besteht der Deuteriumkern aus einem Proton und einem Neutron. Der Anteil an Deuterium in natürlich vorkommendem Wasserstoff beträgt 0,015 %. Da keine Prozesse der stellaren Nukleosynthese bekannt sind, die Deuterium erzeugen, geht man davon aus, dass es alleine in der primordialen Nukleosynthese unmittelbar nach dem Urknall entstanden ist. Deshalb ist die Häufigkeit des Deuteriums im Kosmos ein wichtiger Parameter für kosmologische Modelle.
Wie normaler Wasserstoff kommt Deuterium nur in gebundener Form vor. Im einfachsten Fall verbinden sich zwei Deuterium-Atome zu einem Deuterium-Molekül. Dabei gibt es je nach Gesamtspin IG des Moleküls zwei Varianten, das Orthodeuterium (o-D2), wenn das Kernspinisomer den Gesamtspin 0 oder 2 besitzt, und das Paradeuterium (p-D2) im Falle IG = 1.
Ersetzt man beim Wasser (H2O) den Wasserstoff durch Deuterium, so erhält man schweres Wasser (D2O). Wird der Wasserstoff nur zur Hälfte durch Deuterium ersetzt, erhält man halbschweres Wasser (HDO).
Die Dichte von D2O beträgt 1,1047 g·cm−3 bei 25 °C, Der Schmelzpunkt liegt bei 3,8 °C und der Siedepunkt bei 101,4 °C. Das Dichtemaximum liegt bei 11,2 °C (Wasser: 3,98 °C). Dieser Unterschied in physikalischen Eigenschaften wird als der Isotopeneffekt bezeichnet. Er ist nirgends so stark ausgeprägt wie bei dem Paar 1H - 2H.
Schweres Wasser ist in größerer Konzentration aus folgenden Gründen giftig:
Deuterium lässt sich leichter anreichern als Isotope der schweren Elemente wie z. B. Uran, weil das Massenverhältnis zwischen Protium und Deuterium sehr groß ist (ca. 2). In den ersten Anreicherungsstufen kommt gewöhnlich der Girdler-Sulfid-Prozess zum Einsatz. Dabei wird ausgenutzt, dass in einer wässrigen Schwefelwasserstoff-Lösung beide Molekülarten Wasserstoff austauschen können. Bei niedrigen Temperaturen wandert das Deuterium bevorzugt zum Wasser, bei hohen Temperaturen ist es umgekehrt. In der letzten Anreicherungsstufe wird das Gemisch aus H2O, HDO und D2O durch Destillation getrennt.
Eingesetzt wird Deuterium als Moderator in Kernreaktoren (hier in Form von schwerem Wasser), als Brennstoff in Wasserstoffbomben, als Lösungsmittel in der 1H-NMR-Spektroskopie und als Tracer in der Chemie und Biologie.
Außerdem soll in zukünftigen Fusionsreaktoren ein Gemisch aus Deuterium und Tritium als Brennstoff verwendet werden.
Deuterium wurde 1931 von Harold Clayton Urey entdeckt, wofür er 1934 den Chemienobelpreis erhielt.
Deuterium ist in der Richtlinie 67/548/EWG nicht aufgeführt, ist aber in dieser Beziehung wie Wasserstoff zu betrachten, denn alle Isotope eines Elementes verhalten sich bezüglich ihrer chemischen Gefährlichkeit gleich.
Der Begriff Deuterium taucht häufig in der Science-Fiction auf, wenn es um futuristische Energieträger geht. Im Browserspiel OGame ist es beispielsweise eine förderbare Ressource, in der TV-Serie Star Trek wird Deuterium als Standardtreibstoff für Raumschiffe genutzt. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Fiktion, Deuterium ermöglicht die Kernfusion bei wesentlich gemäßigteren Bedingungen als Wasserstoff und ist deswegen namensgebender Bestandteil von Wasserstoffbomben und zumindest rein theoretisch auch ein geeigneter Treibstoff für Raumschiffe mit Fusionsantrieb.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."