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| Denizli | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Provinz (il): | Denizli | |||
| Koordinaten: | 37° 46′ N, 29° 9′ O37.77305555555629.154444444444420Koordinaten: 37° 46′ 23″ N, 29° 9′ 16″ O | |||
| Höhe: | 420 m | |||
| Fläche: | 799 km² | |||
| Einwohner: | 508 870 (2008) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 637 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+90) 258 | |||
| Postleitzahl: | 20 000 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | 20 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2009) | ||||
| Bürgermeister: | Nihat Zeybekçi (AKP) | |||
| Webpräsenz (Stadtverwaltung): | ||||
| Kaymakam: | Hasan Canpolat | |||
| Webpräsenz (Kaymakam): | ||||
Denizli ist eine türkische Provinzhauptstadt im westlichen Anatolien und hatte laut der letzten Volkszählung 479.381 Einwohner (Stand Ende Dezember 2008). Mit den zugehörigen Dörfern und Kleinstädten beträgt die Einwohnerzahl 508.870. Die Stadt ist die Nachfolgesiedlung des in der Nähe gelegenen Laodikeia am Lykos.
Die Stadt liegt über einer breiten Talgabelung des Großen Mäander und Aksu auf 420 m Höhe. Der dortige Oberlauf des Großen Mäander bildete im antiken Kleinasien den Übergangsbereich der früheren Reiche (bzw. Provinzen) von Phrygien und Karien.
Denizli ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Europastraße E87 und auch einer ähnlich verlaufenden Bahnlinie. Die E87 verläuft von İzmir über Aydın und Denizli nach Antalya. Die Autobahn O-31 (Izmir-Aydin Otoylu) soll bis nach Antalya verlängert werden und durch Denizli verlaufen.
Der Flughafen Denizli Çardak ist seit kurzem nationaler Verkehrsflughafen. Es wurde ein neues Terminal eröffnet. Außerdem wurde der Flughafen modernisiert und mit der neuesten Technik ausgestattet.
Zurzeit ist in Denizli eine Straßenbahn-Netz in Planung. Dafür sollen S-Bahnen und Spezialzüge, die für die WM 2006 in Deutschland angefertigt wurden, erworben werden. Die Strecke soll von Servergazi Devlet Hastanesi bis zur Pamukkale-Universität verlaufen. Es sind 11 Haltestellen vorgesehen.
Denizli ist Sitz der Pamukkale-Universität.
Inhaltsverzeichnis |
Touristische Bekanntheit hat Denizli vor allem durch das nahegelegene Naturwunder von Pamukkale (türkisch Baumwollfestung) erreicht. Pamukkale ist eine Kleinstadt nördlich des Flusstales, oberhalb welcher sich durch Kalk aus ergiebigen Thermalquellen eine Reihe beeindruckender Kalksteinterrassen gebildet haben.
Die Terrassen am Hang des Berges Çökelez stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes; bis vor einigen Jahren durfte man sogar in ihnen baden. Das austretende Wasser hat 35 °C, einen pH-Wert von 6 und ist etwas radioaktiv.
Nahe bei Denizli bzw. Pamukkale liegt auch der antike Ort Hierapolis (griech. für Heilige Stadt). Erhalten sind eine ausgedehnte Nekropole mit verschiedensten Gräbertypen, Apollotempel und Plutonium, ein großes Theater (15.000 Personen), die Philippus-Kirche sowie Stadtmauer, Bäder und Gymnasium.
Auch die antike Stadt Kolossai, an die ein Paulusbrief gerichtet ist, liegt in der Nähe (bei Honaz). Eine weitere der Sieben Gemeinden des Urchristentums in der Nähe ist Laodikeia am Lykos (auch Laodizea).
In Denizli ist auch der am 26. Mai 1966 gegründete Fußballverein Denizlispor beheimatet. Dieser spielt seit 1983 in der höchsten türkischen Spielklasse.
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