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| Basisdaten | |
| Gründungsdatum: | 6. Januar 1946 |
| Gründungsort: | Stuttgart |
| Vorsitzende: | Birgit Homburger |
| Stellvertreter: | Ernst Burgbacher Ulrich Goll Michael Theurer |
| Schatzmeister: | Michael Link |
| Mitglieder: | 7.300 |
| Website: | FDP Baden-Württemberg |
Die Demokratische Volkspartei (DVP), nicht zu verwechseln mit der Deutschen Volkspartei, ist heute unter dem Namen FDP/DVP der Landesverband der FDP in Baden-Württemberg. Historisch steht diese Partei in der Tradition der Württembergischen Volkspartei, die sich 1910 der Fortschrittlichen Volkspartei und Ende 1918 der Deutschen Demokratischen Partei anschloss. Am 6. Januar 1946 wurde sie als Landesverband in Württemberg-Baden wiedergegründet und beteiligte sich 1948 bei der Gründung der FDP.
Inhaltsverzeichnis |
Die Württembergische Volkspartei wurde am 6. Januar 1864 von Karl Mayer, Julius Haußmann und Ludwig Pfau im Königreich Württemberg gegründet und war der Zusammenschluss vieler demokratischer Revolutionäre von 1848. Sie war lange die bestimmende politische Kraft im „Ländle“. 1866 trafen sie sich in Stuttgart zu ihrer ersten „Dreikönigsparade“, einer Art Landesvertreterversammlung. Die Deutsche Volkspartei (DtVP), die zunächst im Gebiet des heutigen Rems-Murr-Kreises und in der Rhein-Neckar-Gegend vertreten war, konstituierte sich 1871 in Württemberg und Baden als überregionale linksliberale Parteiorganisation. Insofern kann man die Württembergische Volkspartei als Landespartei der reichsweit organisierten Deutschen Volkspartei (DtVP) des ersten gesamtdeutschen Nationalstaats, dem Kaiserreich sehen. Die DtVP ging 1910 in der Fortschrittlichen Volkspartei auf. Die in Württemberg oft nur Volkspartei genannte Partei war deshalb seit 1910 die württembergische Parteiorganisation der Fortschrittlichen Volkspartei. Die württembergische Volkspartei umfasste das, was man im Königreich Württemberg unter den Demokraten verstand. Die Anhänger der Volkspartei nahmen das Wort Demokratie ganz für sich in Anspruch, ihre Führer waren im Sprachgebrauch ihrer Anhänger die Volksmänner. Bedeutende Vertreter der Volkspartei in Württemberg bis zum Ende der Monarchie 1918 waren Friedrich Payer und die Gebrüder Conrad und Friedrich Haußmann.
Bei der Gründung der Deutschen Demokratischen Partei (am Ende des Jahres 1918) schlossen sich die „Demokraten“, wie sie von der Bevölkerung nur genannt wurden, dieser linksliberalen Partei an und wurden deren württemberger Landesverband. Im freien Volksstaat Württemberg während der Weimarer Republik wirkende Parteimitglieder der DDP waren zum Beispiel Theodor Liesching, Johannes von Hieber, Julius Baumann, Wilhelm Schall und Reinhold Maier. Landesvorsitzender der DDP in Württemberg war vom 7. Dezember 1918 bis 6. Januar 1921 Conrad Haußmann, danach bis 1933 Peter Bruckmann.
1933 löste sich die DDP auf Druck der Nationalsozialisten auf, um einem Verbot zuvorzukommen.
Am 6. Januar 1946 wurde die Demokratische Volkspartei, nun mit der Abkürzung DVP, von liberalen Persönlichkeiten wie Theodor Heuss und Reinhold Maier in Stuttgart wiedergegründet. 1947 beteiligte sie sich an der Gründung der kurzlebigen Demokratischen Partei Deutschlands, deren Co-Vorsitzender Heuss wurde. Nach dem Scheitern dieser gesamtdeutschen liberalen Partei beteiligte sie sich 1948 an der Gründung der FDP in Heppenheim und ist seither deren Landesverband, erst in Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern, nach Gründung des Landes Baden-Württemberg unter der Bezeichnung FDP/DVP im gesamten Südweststaat. Mit Reinhold Maier (in Württemberg-Baden und Baden-Württemberg) stellte die DVP den einzigen liberalen Ministerpräsidenten in der Bundesrepublik Deutschland.
Landesvorsitzender der DVP in Württemberg-Baden von 1946 bis 1952 war Wolfgang Haußmann. Nach Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 übernahm er bis 1964 dieses Amt auch dort. Letzter Landesvorsitzender der DVP in Württemberg-Hohenzollern war Eduard Leuze. Die weiteren Landesvorsitzenden der FDP/DVP in Baden-Württemberg waren Hermann Saam (1964-1967), Hermann Müller (1967-1971), Karl Moersch (1971-1974), Martin Bangemann (1974-1978), Jürgen Morlok (1978-1985), Walter Döring (1985-1988), Friedrich-Wilhelm Kiel (1988-1990), Georg Gallus (kommissarisch 1990-1991), Roland Kohn (1991-1995) und zum zweiten Mal Walter Döring (1995-2004). Derzeitige Vorsitzende ist die Bundestagsabgeordnete Birgit Homburger.
Die DVP ist der einzige FDP-Landesverband, der noch nie an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist. Heute hat sie ca. 7.300 Mitglieder.
Siehe Ilshofener Erklärung.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."